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Franca Siebeneck siegt in der AK16 der 1. Youth Challenge, der neuen nationalen Spitzenserie des Deutschen Golf Verbandes für den Nachwuchs. Die junge GCB-Spielerin bewies auf der Anlage des GC Spessart wieder einmal Nervenstärke und spielte eine glänzende dritte Turnierrunde. Sie sicherte sich nach zwei soliden Runden mit 76 und 75 Schlägen den Sieg mit der zweitbesten Runde des Turniers, einer hervorragenden 71 (-1).

Franca verbesserte mit dieser Turnierrunde ihre Vorgabe von 0,0 auf +0,3.

Bereits im Herbst letzten Jahres bewies die konditionsstarke Brückhausenerin bei den Offenen NRW Meisterschaften mit einer glänzenden 71, dass ihr die dritte Runde in Mehrtagesturnieren besonders liegt.

Mit der neu ins Leben gerufenen 2020 Youth Challenge, einer fünfteiligen (AK14 und AK16) bzw. vierteiligen (AK18) Jugendturnier-Serie, sorgt der DGV dafür, dass die Jugend in diesem Sommer, trotz der zahlreichen Absagen anderer Veranstaltungen, wieder nationale Wettkampferfahrung auf höchstem Niveau sammeln kann.

Die hochkarätigen Teilnehmerfelder bei diesen Turnieren sind extra klein gehalten und die Infektionsschutzmaßnahmen entsprechend streng.

JSt

 

 

Rund 2 Euro pro Mitglied. 6 Liter pro Quadratmeter. Ein ganzer Anhänger voll. 27 Tonnen Quarzsand.

Diese 27 Tonnen verschwanden recht spurlos an nur einem Tag der letzten Juni-Woche in den Aerifizierungslöchern. Erst verstreut, wie im Foto oben auf dem Grün der Bahn 4 zu sehen ist, dann in die vier Zentimeter tiefen, frisch gestanzten Belüftungslöcher eingebürstet und eingeschleppt.

Zwei dieser Aerifizierungsmaßnahmen werden bei uns im Jahr gemacht. Große Hohlspoons holen dabei jeweils rund 10 % der Grünoberfläche aus dem Boden.

 

 

Das Foto zeigt zum einen die Größe der herausgestanzen Cores im Vergleich zu einem Golfball und dann, was von einem einstmals runden Core bleibt, wenn der Sand entfernt wurde: Wurzeln, organische Bestandteile.

Den prozentualen Anteil dieser organischen Bestandteile gering zu halten ist notwendig, um die Grüns gesund und belastbar zu halten. Das schafft man nur mit Sand, viel Sand!

Zusätzlich stehen noch andere Aktionen im Jahr an, bei denen dieser weitere Sand aufgebracht wird.

Die Grüns werden regelmäßig mit deutlich kleineren Vollspoons gepiekst. Dabei stehen zwar Auflockerung des Oberbodens und Belüftung der Graswurzeln im Vordergrund, aber zusätzlich wird jeweils etwas feinerer Sand als beim Verfüllen der großen Hohlspoon-Löcher aufgebracht. Nur solcher Sand mit geringerer Körnung rieselt nämlich in die kleineren Löcher der dünnen Vollspoons.

Dieser feine Sand wird auch beim sogenannten Topdressing eingesetzt, wenn die Grüns mit einem Hauch von feinem Sand überpudert werden, um Unebenheiten der Grüns auszugleichen und damit einen besseren Balllauf zu erreichen. Viel Sand also, verteilt über viele Monate!

Old Tom Morris wäre sehr zufrieden mit dieser Vorgehensweise.

Old Tom ist kein Begriff? Der Tiger Woods der Frühzeit des Golfens? Vielfacher Open-Sieger, dazu noch legendärer Golfplatzarchitekt und Greenkeeper in seiner schottischen Heimat? Dieser Old Tom Morris soll auf seinem Totenbett die folgenden letzten Worte gemurmelt haben: „Sand, mein Junge, mehr Sand!“

 

Rough

Old Tom Morris kannte von den Plätzen seiner schottischen Heimat Rough in jeder Form. Ginster, Heide, Dünengräser - richtig fieses, dichtes und hartes Rough. Da ist das Brückhauser Gras-Rough vergleichsweise harmlos dagegen, vor allem, weil es geschnitten wird. Zwar nur einmal im Jahr, aber immerhin.

In der letzten Juniwoche, unmittelbar vor dem Aerifizieren war es dann wieder soweit. Roughschnitt!

 

 

Dass man auch vor dem Roughschnitt mit extrem hohen Rough sehr vernünftig Golf spielen kann, hat übrigens Franca Siebeneck deutlich bewiesen. Eine 68er Runde, vier Schläge unter Par, damit Handicap 0 - und das mit 16. Glückwunsch! Da geht noch was! Go Franca, go!

 

Dürre

Die Dürre scheint ein Ende zu haben.

So trocken und trostlos sah der Teich an der Bahn 18 im September 2019 aus:

 

 

Und so Ende Juni 2020:

 

 

Ob die Regenfälle tatsächtlich die extreme Trockenheit des Oberbodens bis in zwei Meter Tiefe beendet haben? Der Wasserstand in unseren Teichen deutet zumindest darauf hin.

Die Regenfälle Ende Juni und Anfang Juli waren auf jeden Fall ideal für den ganzen Platz, ideal für die Regeneration der Grüns nach dem Aerifizieren und die Beseitigung der letzten kleinen Schäden durch den Bau der Drainagen und ideal vor allem für die Bäume. Und natürlich auch ideal für das Greenkeeping!

Der Platz war zwar auch schon vor den Regenfällen nach fast zweieinhalb Jahren Dürre in einem hervorragenden Zustand, aber das war nur mit viel Fachwissen, gezieltem Einsatz und großem Arbeitsaufwand des Greenkeepings möglich.

Ein einzelnes Dürrejahr ohne Fairwayberegnung ohne schwere Schäden am Platz zu überstehen, ist schon schwer. Kaum ein Greenkeeper hatte je ein Dürrejahr wie 2018 mitgemacht. Ein zweites Dürrejahr in Folge, 2019, hatte mit Sicherheit kein Greenkeeper je vorher erlebt. Und die dritte Dürre von März bis Mai 2020 erforderte noch einmal riesige Anstrengungen unseres Greenkeeping-Teams unter der Leitung unseres Head Greenkeepers Stefan Markfort. Ohne Fairwayberegnung, mit nur einem Mobilregner - solch ein sagenhafter Platzzustand, toll gemacht!

 

Text und Fotos: Jürgen Stiegler

02.07.2020

 

 

Liebe Mitglieder und Gäste,

ab Juli haben Sie und Ihre Bekannten die Möglichkeit die wöchentlich stattfindenden Schnupperkurse bei unserem Pro Jan Biesik kostenlos zu besuchen.

Die Kurse finden jeweils samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr statt und können von bis zu sechs Teilnehmern gebucht werden. Sie müssen lediglich festes Schuhwerk und sportliche Kleidung mitbringen, Schläger und Trainingsutensilien stellt Ihnen der Club zur Verfügung.

Rufen Sie bei Interesse einfach das Sekretariat unter 02582/5645 an und vereinbaren einen Termin.

Gönnen Sie sich einen entspannten Vormittag in der Natur und testen Sie die Grundlagen des Golfspiels.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im GC Brückhausen.

 

 

 

Jeder Gartenbesitzer hat es mitbekommen: auch 2020 dauerte die Dürre monatelang an. Am letzten Wochenende war dann aber auf einmal Regen oder eher Sturzflut angesagt. 45 Liter Regen kamen in einer Nacht herunter. In Teilen von Münster, Sendenhorst und Albersloh fiel noch deutlich mehr Regen und verursachte zum Teil erhebliche Schäden.

Negative Folgen des Starkregens auf unserer Anlage? Keine. Null Schaden!

Positive Folgen?  Überschaubar! Oberflächenbenetzung, nicht mehr!

Ende der Dürre? Zweifelhaft!

Der Boden war vor dem Starkregen bis in 2 m Tiefe total ausgetrocknet, da ändern auch 45 l Regen an einem Tag nicht viel dran. Da muss noch einiges mehr und zwar schön verteilt über viele Tage herunterkommen, um nachhaltig zu wirken und wirklich von einem Ende der Dürre zu sprechen.

Durch gezielten Einsatz von Regnern hat das Greenkeeping die Folgen der Dürre bislang in sehr engen Grenzen und den Platz weiterhin in sehr gutem Zustand gehalten.  Und das mit nur einem Mobilregner – Corona-Lieferkettenunterbrechung ist da weiterhin das Stichwort beim Thema Ersatzteilversorgung für defekte Regner. Tiefer Seufzer…

Rough

 

 

Juni - mit die schönste Zeit des Jahres für die Optik des Platzes. Das unterschiedliche Grün der Bäume, das Grün der verschiedenen Gräser, zum Teil mit leichtem Rotstich bei den Festucca-Gräsern, einfach nur schön.

Golferisch ist das etwas anderes. Das hohe Gras in den Roughbereichen ist einfach nur mörderisch. Doch da bahnt sich Änderung an!

Das Mähen des Roughs wird eventuell am Wochenende vom 19. bis zum 21.06. stattfinden. Dazu notwendige Vorarbeiten würden am Freitag, dem 19.06.2020, durchgeführt. Wenn das Wetter mitspielt, ist anschließend für kurze Zeit wieder fast strafloses Herumballern mit Golfbällen möglich.

Aerifizieren der Grün

Das Aerifizieren der Grüns in diesem Sommer soll außerhalb der Ferien erfolgen, weil wir wegen der Corona-Pandemie mit erhöhter Spielfrequenz in den Ferien rechnen. Motto: Ferien zu Hause!

Wenn es das Wetter zulässt, ist der einzig mögliche Zeitraum für das Aerifizieren der Grüns die nächste Woche, also die Woche ab dem 22.6.2020.

Die langfristige Wetterprognose lässt für die Durchführung der Arbeiten allerdings nur einen sehr knappen Zeitraum möglich erscheinen, nämlich den Montag und Dienstag der nächsten Woche.

Wenn alles klappt und das Wetter mitspielt, sind die Grüns Dienstagmittag fertig und wieder bespielbar.

Warum ist das Wetter so entscheidend für diese Arbeiten?

Ideal ist Trockenheit! Dann geht alles reibungslos.

Regen, zu viel Regen ist schon beim Stanzen der Löcher problematisch, weil die Maschine zu viele Schäden verursachen könnte.

Nicht problematisch, nein, Gift, totales Gift ist Regen aber für die weiteren Arbeiten beim Aerifizieren. Denn der Sand, der in die vorher ausgestanzten Löcher fallen soll, tut das nur, wenn er schön trocken und damit rieselfähig ist. Da hilft kein Bürsten, feuchter oder gar nasser Sand ist nicht rieselfähig, füllt die Löcher daher einfach nicht und die Grüns werden zu einer Hoppelpiste. Also schön auf Sonne hoffen…

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner macht momentan fast überall im Land Sorgen, weil die Larven dieses Schmetterlings nun Stadien der Verpuppung erreicht haben, in denen sie mit Allergie-auslösenden Stacheln versehen sind.

Als typisch westfälischer Platz haben wir extrem viele Eichen und sind damit ein Wohlfühlgebiet für die Larven des Nachtfalters. Im letzten Jahr mussten wir erstmals externe Dienstleister bitten, die Larven abzusaugen.

Auch haben wir verstärkt auf Meisen und Fledermäuse, natürliche Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners, gesetzt und im Herbst zahlreiche weitere Nistkästen auf dem Platz verteilt.

In diesem Jahr haben wir zudem erstmals noch eine weitere Bekämpfungsart gewählt und zwei Behandlungen der Eichen mit Biozid durchführen lassen.

 

 

Das dabei aufgebrachte Biozid wird nur von den Larven beim Fressen der Eichenblätter aufgenommen und ist ansonsten unschädlich.

Wir haben uns bei dieser Maßnahme auf einige Bereiche, vor allem um das Clubhaus herum konzentriert. Die Behandlung war bis auf ein Nest der Larven ausgesprochen erfolgreich. 

Corona und die Bunker

Unser Hygiene- und Infektionsschutzkonzept machte es nötig, dass alle Bunkerharken entfernt wurden. Das Entfernen der Harken war schnell gemacht. Aufwändiger gestaltet sich seitdem aber die Bunkerpflege durch das Greenkeeping, um die Spuren der Spielerinnen und Spieler zu beseitigen, die wegen der fehlenden Harken ihre Spuren nicht selber beseitigen konnten.

Wurden früher zwei- oder dreimal in der Woche die Grüns geharkt, ist jetzt fast tägliche Bunkerpflege angesagt. Das geht richtig ins Budget, auch wenn kostengünstiger als früher gepflegt wird. Es werden nur noch solche Bunker geharkt, die es nötig haben und die aufwändige Pflege der Bunkerränder von Hand wird auch nur noch bei Bedarf vorgenommen. Damit wurde die Arbeitszeit pro einzelnen Bunkerpflegedurchgang zwar deutlich gesenkt, die Gesamtdauer der Bunkerpflege ist aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dennoch um ein Drittel höher.

Dann noch zu Corona...

 

 

Der Waschplatz bleibt bis auf weiteres zu und die Ballwascher werden auch nicht wieder montiert. Corona halt…

Bleiben Sie gesund! Und machen Sie Ihre Pitchmarken weg! Und legen Sie Ihre Divots zurück! Und ebnen Sie Ihre Spuren im Bunker ein, so gut es geht.

Text und Fotos: JSt, 16.06.2020

 

 

Liebe Mitglieder,

wir möchten darauf hinweisen, dass sich der Termin für den 1. Monatspreis 2020 geändert hat.

Statt am Sonntag, 28.06.2020 wird dieser bereits am Sonntag, 21.06.2020 ab 10:00 Uhr ausgetragen. Die Anmeldung ist bis Samstag, 20.06.2020 um 15:00 Uhr über die PC Caddie App, mygolf.de oder Eintrag in die ausgehängten Listen möglich.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

 

 

Über 30 Jahre sind wir im GC Brückhausen ohne Startzeiten ausgekommen - Corona hat es geändert! Und vorerst werden wir auch bei Startzeiten bleiben, so der Beschluss des Vorstandes, selbst wenn die Vorschriften wegfallen sollten, die uns derzeit zur Vergabe von Startzeiten zwingen. In Corona-Zeiten sind die Startzeiten notwendig, weil wir nur so den notwendigen Nachweis der Anwesenheit aller Personen führen können.

Die anfänglichen Probleme in der ersten Woche waren zum einen technisch begründet, da sämtliche Golfanlagen ihre Clubverwaltungssoftware umrüsten mussten. Die Wartezeit auf die notwendige Hilfe durch den Support war zwar deutlich kürzer als die Wartezeit auf einen Friseurtermin, aber von jetzt auf gleich ging gar nichts. Zudem hatte der GCB als einer von fünf Golfclubs in Deutschland ein weiteres Problem mit der Anbindung zum Server. Dadurch liefen die Buchungen in den ersten Tagen nicht immer reibungslos.

Dann mussten viele Mitglieder erst einmal die PC CADDIE APP auf ihre Mobiltelefone herunterladen. Obwohl das in kurzer Zeit insgesamt über 60.000 Golfspieler getan haben, machte das meist keine Schwierigkeiten. Einige Mitglieder benötigen für die Installation und Anmeldung allerdings etwas Unterstützung. Denen wurde im Sekretariat schnell geholfen. Nachdem der Support von PC CADDIE dieses Problem für alle fünf Clubs gelöst hatte, funktionieren die Buchungen auch im GCB problemlos. Zudem hilft – wie in allen anderen Fällen auch – das Sekretariat schnell und kompetent.

Die Erfahrungen mit Startzeiten sind seit der Wiederöffnung der Anlage aber bei allen Beteiligten so positiv, dass wir auch nach Corona für den Rest der Sommersaison auf jeden Fall bei der Vergabe von Startzeiten bleiben werden.

Im Mai wurden mehr als 5.000 Buchungen getätigt und mittlerweile kann man auch wieder direkt 18 Loch buchen. Hört sich nach vollem Golfplatz an - aber die vorhandenen Lücken im Startzeiten-Raster sind unübersehbar und ermöglichen auch weiterhin eine kurzfristige, spontane Runde auf dem Golfplatz. Außerdem besteht sehr häufig die Möglichkeit sich auf Tee 10 einzubuchen, um nur die zweiten 9 Loch zu spielen.

Über die App kann man außerdem seine Trainingszeiten für die Übungsanlagen buchen. Auch hier ist die Anmeldung vorab notwendig.

Der Vorstand