Blog-Artikel

 

Die mehr als 150 Jahre alte Eiche an Tee 1, das Wahrzeichen unseres Clubs, erlitt 2007 durch den Sturm Kyrill massive Schäden. Dann kamen noch Blitzeinschläge hinzu. Nun muss die Eiche aus Sicherheitsgründen gefällt werden.
 
Mehrere Eingriffe erfahrener Baumpfleger ermöglichten es zwar, die Eiche trotz der massiven Schäden durch Kyrill und die Blitzeinschläge noch weitere Jahre zu erhalten. 2016 wurde aber deutlich, dass die Verkehrssicherheit der Eiche massiv gefährdet war.

Zwei der vier verbliebenen großen Äste der Baumkrone konnten jederzeit abbrechen, zudem war der Stamm zersplittert und deutlich ausgehöhlt. Starker Pilzbefall an Stamm und Wurzel und weitflächige Rindenablösungen waren auch für Laien zu sehen. Eingehende Untersuchungen der eingeschalteten Fachleute kamen nun zu dem Schluss, dass die Eiche aus Sicherheitsgründen zu fällen war.

Gleichzeitig muss eine weitere Eiche an der Remise gefällt, die ebenfalls nicht mehr verkehrssicher ist.
Während wir noch darauf warten, dass die großen Eichen gefällt werden, haben wir bereits eine kleinere, aber bereits doch recht stattliche Eiche an den Abschlag der Bahn 1 gepflanzt.

 

 

 

"Da komme ich ja nie drüber!" Dieses Stöhnen war auf den Bahnen 5 und 10 häufig zu hören. Auf diesen Bahnen versperrten hohe Bäume den Weg zum Grün. Das Stöhnen erfolgte daher auch meist zu recht: auf diesen beiden Bahnen lagen die Durchschnittsergebnisse von den roten Abschlägen bei fast drei Schlägen über Par und auch von den gelben Abschlägen waren die beiden Bahnen mit durchschnittlich mehr als zwei Schlägen über Par die mit Abstand schwersten Bahnen des Platzes. Die gefühlte Schwierigkeit dieser beiden Bahnen lag aber noch viel höher!

Der Spielausschuss des Golfclubs Brückhausen hat dem Vorstand des Clubs daher nach langen Diskussionen empfohlen, auf den Bahnen 5 und 10 Veränderungen vorzunehmen. Der Vorstand des GCB hat dieser Empfehlung zugestimmt und die entsprechenden Veränderungen veranlasst.

Auf der Bahn 10 wurden eine Weide und eine Birke im ersten Dogleg gefällt.

Auf der Bahn 5 wurden zwei der drei nachträglich im Dogleg gepflanzten Linden gefällt und zwar die beiden in Spielrichtung rechts stehenden Linden. Damit wird eine Vielzahl von Möglichkeiten eröffnet, das Dogleg zu überwinden - und damit so zu spielen, wie der Architekt Herbert Spangemacher es in seinen ersten Entwürfen vorgesehen hatte.

Auf das Rating haben die Veränderungen keinen Einfluss. Die große Veränderung erwarten wir bei der gefühlten Schwierigkeit vor dem Schlag. "Das schaffe ich!" soll wieder häufiger gedacht werden können!

Die Bahnen waren vor Jahren durch zahlreiche zusätzliche Baumpflanzungen verändert worden und entsprachen in dieser Form nicht mehr dem ursprünglichen Architektenentwurf. Die nun durchgeführte Reduktion des Baumbestandes bringt den Zustand des Platzes weiter in Übereinstimmung mit den Intentionen der Architekten Spangemacher und Partner, die immer die Spielbarkeit ihrer Plätze für Spieler aller Leistungsklassen anstrebten.

 

 

Liebe Mitglieder und Gäste des GCB,

nachdem Jürgen Stiegler und Norbert Keßler es bereits am vergangenen Donnerstag, den 28. Januar auf der Mitgliederversammlung angekündigt haben, präsentieren wir Ihnen nun hier - druckfrisch - die Pläne zum Umbau des Eingangsbereichs Ihres Golfclubs.

In Zusammenarbeit mit der Firma Veltmann & Wolf GbR Freiraum & Gartenplanung sowie der Firma Schulze-Tertilt GmbH Garten- und Landschaftsbau werden wir in den kommenden Tagen und Wochen folgende Pläne umsetzen:

Luftbild des neuen Eingangsbereichs:

 

Detailansicht:

 

Detailansicht 2:

 

So in etwa sahen die Beete bis vor ein paar Tagen aus, viele verschiedene Gewächse, Pflanzen, Bäume und Blumen:

Genau das wird sich in Zukunft ändern! Heimische Gewächse werden zurückkehren, gepflegt angelegt und aufgeräumt dargestellt sein. Außerdem ein riesiger Mehrwert - die neue Sitzgelegenheit am Putting-Grün und vor allem: eine neue Wegeführung! Kein 4-faches Abbiegen mehr, um zum Putting-Grün oder der Caddie-Hütte zu gelangen. Wie auf den Bildern zu sehen, wird die Wegeführung deutlich vereinfacht und aufgelockert.

 

 

 

 

Seit November ist Holzzeit für das Greenkeeping. In der ersten Phase der Holzzeit haben wir bis zur Weihnachtspause der Greenkeeper schon sehr stark Bäume und Büsche geschnitten, Bäume ausgeastet und Unterholz entfernt. Seit Anfang Januar wird nun mit Hochdruck daran gearbeitet, die Arbeiten abzuschließen.

Bei den Pflegemaßnahmen im Rahmen unseres langfristigen Pflegeprogramms haben wir einige unserer  Hecken zum ersten Mal seit der Anpflanzung vor Jahrzehnten massiv zurückgeschnitten, setzten sie - so ist der Fachbegriff - auf den Stock. 

 
Warum sind die Pflegemaßnahmen notwendig? Nach so vielen Jahren ist es eigentlich keine Frage – da muss jede Hecke einfach auf den Stock gesetzt werden, um gesund und vital zu bleiben! 
Auf unserem Golfplatz kommen noch andere Gründe hinzu. Viele unserer Bahnen verlaufen eng nebeneinander in Nord-Süd-Richtung und werden durch Anpflanzungen getrennt, die bislang unbegrenzt wachsen und wuchern konnten. Diese Anpflanzungen wurden zudem vor Jahrzehnten extrem dicht gepflanzt und warfen daher und  wegen des bislang unbegrenzten Wachstums von Sonnenaufgang bis weit in die Mittagszeit so weite Schatten auf Grüns und Fairways, dass die Gräser, die für einen Golfplatz ja von eminenter Bedeutung sind, viel zu wenig Sonnenlicht bekamen.

Vor allem die Morgensonne, extrem wichtig für gesunde Gräser, wurde durch diese ungehindert wachsenden Anpflanzungen blockiert. Im Sommer erreichte zumindest die Mittagssonne noch weite Teile des Platzes. Aber im Winter? Weitgehend Fehlanzeige! Sehen Sie sich unser Foto oben an! Um 12:30 Uhr liegt dieses Fairway hier, Ende Januar, bei herrlichem Sonnenschein immer noch fast vollständig im Schatten – und das seit Sonnenaufgang.


Bei vielen Grüns und Abschlägen sind durch Pflegemaßnahmen in den Anpflanzungen diese Schattierungsprobleme schon deutlich reduziert worden. Momentan leidet vor allem das Übungsgrün unter fehlendem Sonnenlicht und hoher Belastung. Hier haben wir zwar in den vergangenen Jahren bereits die Bepflanzung schon einmal in der Höhe reduziert, aber ganz offensichtlich reicht das nicht. Wir haben hier schon wieder deutliche Schattenschäden auf dem Grün – der Schneeschimmel hat als Folge des Schattens auf diesem Grün so massive Schäden anrichten können wie auf keinem anderen Grün unseres Platzes.


Wegen der Schäden bleibt das Übungsgrün langfristig gesperrt. Zusätzlich werden wir kurzfristig weitere Maßnahmen ergreifen, um die Problematik langfristig in den Griff zu bekommen.

 

 

Bericht der Westfälischen Nachrichten:

„Auch nach 29 Jahren gibt es immer wieder Überraschungen“, erklärte
Club-Präsident Klaus Budde zu Beginn seiner Ansprache. Dabei bezog er sich auf die
Absage vom Ehrenpräsidenten Dr. Horst Eggersmann, fügte aber hinzu: „Er ist mit dem
Herzen dennoch voll dabei“. Der Golfclub Brückhausen schaute bei der 29. Jahreshauptversammlung,
durchaus zufrieden auf ein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich sehr erfolgreiches
Jahr zurück.

„Weiß der Geier wo das ist“, lautete die Beschreibung zum neuen Versammlungsort, denn die Veranstaltung fand nicht wie gewohnt in der Festhalle, sondern im Gasthof Diebenbrock statt, da auf Grund der möglichen Belegung der Halle mit Flüchtlingen vorzeitig ein Ersatz-Tagungsort gefunden werden musste.


Jahrelang geplant, immer wieder verschoben, endlich realisiert und gut gelungen: Gemeint ist die
Multifunktionsterrasse, die im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde und nun den Mitgliedern die
Möglichkeit bietet, auch bei schlechtem Wetter einen guten Blick über die Anlage zu haben. Auch die
Internetpräsenz im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung liegt dem Club sehr am Herzen, Daher
soll neben der Umstellung auf E-Mail-Kommunikation ab März auch eine App für Mitglieder, aber auch
Nichtmitglieder des Golfclubs zur Verfügung stehen. Damit will der Vorstand eine verbesserte Kommunikation auf und neben dem Platz sicherstellen, aber auch den Austausch von Ergebnissen ermöglichen.


„Das ist ein bahnbrechender Schritt nach vorne und ein Alleinstellungsmerkmal unseres
Clubs“, schwärmte Budde über die Entwicklung dieser App.


Nicht-Golfern das Gefühl zu geben, willkommen zu sein und Golf unverbindlich kennenzulernen, ist
auch in diesem Jahr wieder ein sehr bedeutsames Thema. Daher werden wieder Schnupperkurse
stattfinden, die mögliche Vorurteile gegenüber dem Golfsport lösen und Wissensdefizite beseitigen
sollen. Ein weiteres Novum ist, dass die Verzehrpauschale auf Anregung vieler Mitglieder um 25
Prozent angehoben wurde und somit die Vollzahler nach Herzenslust schlemmen können.


Während die Zahl der Jugendlichen im Golfsport landesweit rückläufig ist, kann der Golfclub Brückhausen
einen Mitgliederzuwachs von 20 Neumitgliedern verzeichnen. Das liegt vor allem an der Kooperation
mit der Verbundschule Everswinkel und der Grundschule St. Agatha in Alverskirchen.

„Wir können wirklich gute Früchte ernten“, bestätigte Jugendbetreuerin Hannelie Khodaverdi-Weinand und fügte hinzu: „Wir haben eine echte Kaderschmiede erhalten.“ Dabei bezog sie sich besonders auf die
starken Leistungen bei den Jugendturnieren und die starke Verbesserung der Handicaps.


Trotz des problematischen Jahres für das Greenkeeping-Team wegen der Überschwemmung im
Frühjahr, der Trockenheit im Sommer und auch wegen der aktuellen frühlingshaften Bedingungen sei
der Platz in diesem Jahr besser als zuvor. „Das Team hat alle Aufgaben hervorragend bewältigt“,
stellte der stellvertretende Präsident und Platzwart Jürgen Stiegler sehr zufrieden fest.

Als der sportliche Teil auf dem Programm stand, ergriff nicht wie gewohnt Eduard Gutjahr das Wort,
denn der hatte sein Amt als Spielführer niedergelegt und wurde für seine Dienste gebührend geehrt.
Für ihn wurde Stiegler erneut als Spielführer bestimmt. Und der blickte zufrieden auf ein gutes Jahr
zurück, denn der Golfclub konnte insgesamt drei Aufstiege feiern.


Eine weitgehend konstante Mitgliederentwicklung und ein solider wirtschaftlicher Haushalt rundeten
die Jahresbilanz ab. „Wir können in eine rosige und gesunde Zukunft blicken“, resümierte Budde
angelehnt an den Vortrag vom Schatzmeister Björn Bauersfeld. Die Devise des Abends, die Veranstaltung
kurz und prägnant zu halten, zog sich bis zu den Wahlen des Ehrenrats hin, denn auch da war
schnell ein Nachfolger für Beate Hildebrandt, die sich nach zwölf Jahren aus dem Ehrenrat verabschiedete, gefunden. Andreas Tinkl stößt nun zu den sechs übrigen Mitgliedern Stephanie Simon,
Margret Schwarze, Dr. Jürgen Apel, Dr. Walter Köhler, Günther Schubert und Gerrit Schumann,
hinzu. Abschließend wurde der neue Wirtschaftsplan verabschiedet, in dem ein ausgeglichener
Haushalt angestrebt wird und somit auch die Beiträge konstant bleiben sollen.

Foto & Bild: Kai Heumann

 

Bericht der Glocke:

Berührungsängste abbauen


Everswinkel (bjo).

Andreas Tinkl ist neues Mitglied im Ehrenrat des Golfclubs Brückhausen. Einstimmig wurde er auf der Mitgliederversammlung des Clubs in der Gaststätte Diepenbrock in das Gremium gewählt, das Dr. Walter Köhler, Günther Schubert, Gerrit Schumann, Stephanie Simon, Margret Schwarze und Dr. Jürgen Apel komplettieren.


Tinkl tritt die Nachfolge von Beate Hildebrandt an, die nach zwölf Jahren im Ehrenrat nicht erneut kandidierte. Nur selten habe der Ehrenrat über Vereinsstrafen beraten müssen, viel häufiger habe man verdiente Mitglieder ehren dürfen, resümierte sie.


Zuvor hatte Präsident Klaus Budde an die Höhepunkte des Clubjahrs 2015 erinnert und den Bau der „Multifunktionsterrasse“ am Clubhaus herausgestellt. Auch 2016 wolle man dafür eintreten, die Berührungsängste zum Club und zum Golfsport abzubauen, versicherte Budde. Dass das im abgelaufenen Jahr gelungen war, belegte der Bericht von Schatzmeister Björn Bauersfeld, der auf 80 Neueintritte in 2015 verweisen konnte. Der Golfclub Brückhausen zählt damit 816 Mitglieder.

Als kommissarischer Spielführer und Nachfolger von Ede Gutjahr erinnerte Jürgen Stiegler an ein vielfältiges Turnierprogramm mit 149 Turniertagen und 5457 Turnierteilnehmern. Dennoch hätten gerade auch an den Wochenenden freie Spielzeiten zur Verfügung gestanden, was man auch in 2016 so halten wolle. In seinem Bericht gratulierte Stiegler den Clubmeistern Sandra Maier (Damen), Sebastian Bischoff (Herren), Heike Budde und Dr. Frank Schindelhauer (beide Senioren) sowie Carolin Wulfers als Spielerin des Jahres.

Aktiv ist der Club in der Nachwuchsarbeit, wie Jugendbetreuerin Hannelie Khodaverdi-Weinand verdeutlichte. Derzeit spielen 87 Kinder und Jugendliche, eine Jugend-Turnierserie mit den sechs benachbarten Clubs soll 2016 Premiere feiern.