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Am 12.05.2019 fand im GC Münster – Tinnen das Auftaktspiel der 2. DGL Damenmannschaft in der Gruppe 4 statt.

Obwohl die Damen das höchste Gesamthandicap stellten, gingen die Brückhausener Damen selbstbewusst und mit Spaß und Freude am Spiel an den Start. Am Ende des Tages standen – wie zu erwarten – der GC Münster – Tinnen und der GC Nordkirchen auf den vorderen Plätzen.

Erfreulich war der dritte Platz für den GCB, da man die vermeintlich stärkeren Teams vom GC Münsterland mit 5 Schlägen und GC Werne mit 10 Schlägen hinter sich lassen konnte.

Der nächste Spieltag findet am 26.05.2019 in Nordkirchen statt und der könnte für einige Brückhausener Damen besonders spannend werden, da es für einige Damen das allererste Ligaspiel wird …

 

ISch

 

 

Die Dürre dauert an

„Das Regensammelrohr muss doch ein Leck haben!“ Das erzählte der  Head Greenkeeper eines Verbundclubs  beim Frühjahrstreffen der Münsterländer Head Greenkeeper, nachdem er in diesem Frühjahr im Regensammelrohr der Wetterstation seines heimatlichen Clubs nur minimale Wassermengen feststellte. Auch ein  neues Rohr änderte nichts - er konnte keinen Regen in ausreichender Menge messen! Denn die Dürre des Jahres 2018 setzt sich bislang fort. Es fällt zwar Regen, aber die Niederschlagsmengen waren im April so gering, dass die auflaufenden Verdunstungsverluste nicht ausgeglichen wurden. Ein Ausgleich der Verluste des Dürrejahres 2018 ist somit bislang natürlich erst recht nicht möglich gewesen, dafür wären wochenlange ergiebige Regenfälle nötig.

Die ersten Ligaspiele und die ersten Verbandswettspiele haben die Folgen der Dürre in NRW deutlich gemacht. Viele Plätze in Nordrhein-Westfalen sind in einem bedauernswerten Zustand mit riesigen Kahlstellen, weil die Gräser der Dauertrockenheit nicht gewachsen waren und abstarben.

Die Anlage des GC Brückhausen ist durch den Lehmboden, der auch geringere Feuchtigkeitsmengen speichert, im Vergleich zu vielen anderen Plätzen in einem hervorragenden Zustand und wirklich glimpflich durch die Dürre und den Winter gekommen, das war das einhellige Fazit der westfälischen Head Greenkeeper, die sich unsere Anlage bei ihrem Frühjahrsmeeting Anfang Mai 2019 intensiv anschauten. Auch die Spieler beim 1. DGL-Spieltag der Herren waren total begeistert vom Zustand des Platzes. 

 

Wachstum

Die Dürre und vor allem die Kombination der Dürre mit immer wiederkehrenden nächtlichen  Bodenfrösten bis in den Mai hinein behindert aber auch auf unserem Platz das Wachstum der Gräser.

Was bedeutet das? Es muss weniger gemäht werde, weil das Gras weniger wächst - gut für den Etat des Greenkeepings, denn das spart Geld. Aber durch das kältebedingte geringe Wachstum bleiben die wenigen vorhandenen Kahlstellen (und welcher Platz ohne Fairwayberegnung hat nach dieser Dürre keine Kahlstellen?) halt das, was den Kahlstellen den Namen gibt: kahl! 

Das Nachsäen der Kahlstellen funktionierte bislang nicht, weil Grassamen durchgehende Feuchtigkeit und Wärme bei der Keimung und im Anwachsen braucht. 

Die Anzahl der Kahlstellen ist aber in Brückhausen so übersichtlich, dass die Markierung dieser wenigen Kahlstellen als Boden in Ausbesserung problemlos möglich ist. 

Auch die in 2018 zweimal und 2019 erneut mit Sand nachgefüllten Drainageschlitze wachsen unter diesen Bedingungen natürlich nicht so zu wie gewünscht - aber warten wir ab, was an den Kahlstellen und den Drainageschlitzen passiert, wenn Petrus den Gräsern die notwendige Mindest-Betriebstemperatur von 7 Grad zur Keimung spendiert und vielleicht auch gleich noch den notwendigen Regen. 

Wege

Die neuen Wege haben in den letzten Apriltagen  ihre abschließende Deckschicht aus Sand bekommen.

 

    

 

Grüns im frühen Frühjahr 

 

Im frühen Frühjahr sehen Grüns nie einheitlich grün, sondern richtig gesprenkelt aus. Das hat nichts mit der Dürre zu tun, denn die Grüns werden ja beregnet, sondern mit der Kälte. Das gesprenkelte Aussehen der Grüns wird durch die unterschiedlichen Grassorten auf den Grüns verursacht. Die „Spätwachser“ unter den Gräsern bleiben nach dem Winter länger inaktiv im Vergleich zu den „Frühwachsern“, sind also blasser oder gelber als die bereits aktiven, frühwachsenden Gräser. 

 

 

 

In einer solchen Phase kann das unterschiedliche Wachstum der Gräser nicht nur das einheitlich grüne Aussehen der Grüns beeinträchtigen, sondern auch das Rollverhalten der Bälle auf den Grüns beeinflussen, weil die Frühwachser natürlich im Laufe des Tages wachsen, die Spätwachser nach der Kälte des Winters aber noch gar nicht oder kaum ans Wachsen denken. Dadurch kann es zu Problemen im Rollverhalten von Putts kommen.  Mit geeigneten Pflegemaßnahmen versucht das Greenkeeping, dem gegenzusteuern und die Brückhauser Grüns so treu wie möglich zu halten. Die sehr guten Ergebnisse der ersten Turniere des Jahres bestätigen, dass die Grüns in hervorragendem Zustand sind, die Pflegemaßnahmen also greifen.

Wenn alle Gräser auf den Grüns in vollem Wachstum sind, erledigt sich das Problem des gesprenkelten Aussehens von selbst.

 

Bewässerung

Alle in den letzten Jahren neu gesetzten Bäume und die an einigen Stellen verlegten Grassoden wurden im April und Mai bewässert. 

Die Grassoden sind durch die Bewässerung hervorragend angegangen.

An den renovierten Grünbunkern ist keine Spur mehr zu sehen von den einstigen Sandhügeln, die durch das jahrzehntelange Herausschlagen von Sand Richtung Grün entstanden waren. Diese erst vor wenigen Wochen eingesodeten Bereiche an diesen Bunkern sind folgerichtig kein Boden in Ausbesserung mehr. 

Die eingesodeten Drainagebereiche auf den Fairways sind ebenfalls alle angewachsen und kaum noch vom gewachsenen Fairway zu unterscheiden.

Alle in den letzten Jahren frisch gepflanzten Bäume mit ihrem reduzierten Wurzelwerk wurden vom Greenkeeping ebenfalls mit ausreichend Wasser versorgt.

Daher haben wir keine teuren Ausfälle bei Bäumen und Soden zu beklagen, ein Beleg für die gute Arbeit des Greenkeeping auch in diesem Bereich.

 

Wildblumenwiesen

Alle Wildblumenwiesen sind fertig eingesät. Diese Wiesen wurden mit Bedacht nur in solchen Bereichen angelegt, die nicht spielrelevant sind. 

 

Besandung der Fairways

Das Greenkeeping hat sich entschlossen, in diesem Frühjahr auf die Belüftung der Fairways durch Vertidrainieren zu verzichten. Um die Fairways aber dennoch langfristig zu verbessern, werden in den ersten Maiwochen  die Fairways gesandet. 

An den Tagen, an denen gesandet wird, muss der Sand von jeweils vier Sattelschleppern auf den Fairways verteilt werden. In Tonnen ausgedrückt: pro Tag müssen bis zu 108 Tonnen Sand am Abladeplatz auf die clubeigenen Anhänger aufgeladen, zum Besander transportiert, in den Besander umgeladen und dann auf den Fairways verteilt werden. Leichtere Behinderungen des Spielbetriebes sind auf Grund dieser Pflegemaßnahme fast unvermeidlich. Wenn Sie sich durch diese Pflegemaßnahme gestört fühlen - tiiiiiiiief durchatmen und daran denken: der Platz macht nur deshalb Spaß, ist nur deshalb so gut, weil er gepflegt wird durch jene Pflegemaßnahme, über die Sie sich gerade aufregen wollten. Und einatmen und ausatmen...

 

JSt 12.05.2019

 

 

Mit einer ordentlichen, aber ausbaufähigen Leistung ist die DGL-Mannschaft des GCB in die Saison gestartet. Am ersten Spieltag der Landesliga West 1 belegten die Brückhausener auf der eigenen Anlage Platz drei.

Andreas Tinkl lieferte mit einer herausragenden 74er Runde das beste Ergebnis für die Gastgeber. Keiner der insgesamt 40 Spieler brachte an diesem Tag ein besseres Ergebnis ins Clubhaus, lediglich Daniel Gelser aus Rheine (HCP 0,9) notierte sich auch eine 74 auf seiner Scorecard. Tinkl spielte die hinteren neun Löcher Even Par und hatte eine einfache Erklärung für seinen Traumtag: „Es sind einfach alle Putts gefallen.“ Ein ebenfalls sehr starkes Ergebnis steuerte Hendrik Brüggemann bei seiner Brückhausener DGL-Premiere bei. Er startete mit einigen Schwierigkeiten, spielte die back nine dann allerdings sensationell mit zwei Schlägen unter Par und notierte sich am Ende eine 78.

Absolut solide Leistungen brachten Yannick Budde und Björn Bauersfeld mit je 82 und Oliver Wallscheid mit 85 Schlägen. Einen unglücklichen Tag erwischte Sebastian Bischoff, der trotz zuletzt guter Frühform 89 Schläge benötigte.

Komplettiert wurde die Ergebnisliste der Heimmannschaft durch die Youngster Eike Wißmann und Alexis Kasum, die beide eine 93er Runde spielten und für den weiteren Verlauf der Saison sicher auch noch reichlich Steigerungspotenzial haben.

Insgesamt kam das GCB-Team auf 79 Schläge über Par und steht damit nach dem ersten Spieltag genau in der Mitte der Tabelle.

In der Tageswertung vorne landeten die Mannschaften der Golfclubs Bad Bentheim (68 Schläge über Par) und Rheine/Mesum (69), die Plätze vier und fünf belegten der Golf- und Landclub Ahaus (80) und der Golfclub Aldruper Heide (97).

 

CM

 

 

Ab 2020 wird das neue Welt Handicap System in weiten Teilen der Welt in Kraft treten – aber nicht in Deutschland, das sagte Achim Battermann, der stellvertretende Präsident des Deutschen Golf Verbands (DGV) auf dem Verbandstag in Frankfurt.

Das Welt Handicap System (WHS) soll ab 2020 zum ersten Mal eine einheitliche weltweite Handicap-Regelung im Golf erreichen. Informationsveranstaltungen wurden bereits in verschiedenen Ländern der Welt durchgeführt, um dort das WHS ab Januar 2020 einführen zu können. Der Deutsche Golf Verband sah sich, so Achim Battermann, aus schwerwiegenden rechtlichen Gründen bislang nicht in der Lage, die notwendigen Lizenzvereinbarungen zu unterzeichnen. Daher wird sich die Einführung des WHS in Deutschland wahrscheinlich bis 2021 verschieben.

Das neue System wurde unter der Federführung der beiden Golfdachverbände, USGA und R&A,  in langen und intensiven Verhandlungen zwischen den sechs existierenden Handicap-führenden Organisationen entwickelt: Golf Australia, Council of National Golf Unions (CONGU) in Großbritannien und Irland, der European Golf Association (EGA), der South African Golf Association (SAGA), der Argentinischen  Golf Association (AAG) und der USGA.

Das neue WHS-System will erreichen, dass möglichst viele Golferinnen und Golfer ein Handikap haben sollen, um mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Geschlechtern und Nationalitäten auf allen Plätzen der Welt auf einer fairen Grundlage miteinander spielen zu können und mit ausreichender Genauigkeit das mögliche Ergebnis auf jedem Platz der Welt unter normalen Bedingungen vorhersagen zu können.

 

Erste Details zum neuen System können unter whs.com eingesehen werden.

Das erste Handicap für neue Golferinnen und Golfer wird aus dem Ergebnis von mindestens 54 gespielten Löchern errechnet. Diese Löcher können in jeder beliebigen Kombination von 9 und 18 Lochrunden absolviert werden. Ergebnisse an jedem Loch sind auf Netto-Doppelbogeys beschränkt und werden unter Berücksichtigung außergewöhnlicher Platz- und Wetterumstände gewertet, eine Vorgehensweise, die in Deutschland als CSA oder CBA noch in Erinnerung ist.

Die größte Umstellung für Deutschlands Golferinnen und Golfer kommt aber mit der Art und Weise, wie das Handicap dann aus den Ergebnissen errechnet wird, denn nur die besten 8 Ergebnisse aus den letzten 20 gespielten Runden werden für das Handicap gewertet. Ob jedes Ergebnis einer Runde, ob alleine, in Begleitung, als EDS-Runde oder in einem Turnier, relevant für das aktuelle Handicap sein wird, ist momentan noch unklar.

Es wird in den nächsten Monaten interessant sein, die detaillierten Ausführungsbestimmungen zum neuen WHS und die Vorschläge des DGV zur Umsetzung des neuen Systems zu lesen.

JSt 04.05.2019

 

 

Mit einem starken zweiten Platz in der Tageswertung ist die AK 30/1 Herrenmannschaft des GCB vom ersten Spieltag der Liga 3 NRW in Halle/Westfalen zurückgekehrt. Auf der Anlage des GC Teutoburger Wald mussten sich die Brückhausener nur knapp den Gastgebern geschlagen geben, die mit dem komplizierten Platz und den widrigen Bedingungen samt Kälte, Schnee- und Hagelschauern noch etwas besser klarkamen. Insgesamt lediglich sieben Schläge mehr als die Heimmannschaft notierte sich das Team vom Golfclub Brückhausen am Ende des Tages auf den Scorekarten.

So sehr einen dieser Platz mitten in einer herrlichen Landschaft optisch beeindruckt, so sehr stellt er einen sportlich vor große Herausforderungen: die Hügel des Teutoburger Waldes, Hang- und Schräglagen, alter Baumbestand, enge Schneisen und nicht einsehbare Grüns verlangen vor allem taktisches Geschick. Wenn im Teilnehmerfeld gleich mehrere Spieler aus dem Bereich Handicap 5 oder niedriger deutlich mehr als 90 Schläge benötigen, dann sagt das Einiges über den Schwierigkeitsgrad dieser Anlage aus.

Umso bemerkenswerter ist die Leistung des GCB-Teams, bei dem Sebastian Bischoff und Sebastian Lötschert jeweils mit einer starken 80er Runde herausstachen. Patrick Lötschert (86), Andreas Tinkl (87), Björn Bauersfeld (89) und Oliver Wallscheid (Streichergebnis) komplettierten den Score, der bereits nach dem ersten Spieltag einen erfreulichen Vorsprung von 17 Schlägen auf die drittplatzierte Mannschaft vom Dortmunder GC bedeutet.

CM

 

 

Die ersten beiden Spieltage unserer neu formierten AK 50/2 sind gespielt und wir sind mit unseren bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Lagen wir nach dem ersten Spieltag in Rheine-Mesum noch auf Platz drei, konnten wir am Samstag in Hamm Drechen Boden gutmachen und liegen nun nur noch 10 Schläge hinter dem Ersten auf Platz 2. Wie schon bei unserer Mannschaftsfahrt haben wir Wind und Wetter getrotzt. Der nächste Spieltag ist am 29. Juni. Heimspiel!!!

StS