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Sie haben gekämpft, aber am Ende des Tages hat es nicht gereicht: die DGL-Herrenmannschaft des GCB rutscht am letzten Spieltag von Platz zwei auf Platz vier in der Tabelle und steigt damit aus der Landesliga ab.

Die Konstellation vor dem Saisonfinale war äußerst spannend: die Mannschaft aus Rheine/Mesum stand als Aufsteiger und die Mannschaft vom GC Aldruper Heide als erster von zwei Absteigern fest. Dazwischen kündigte sich ein äußerst enger Dreikampf um den Klassenerhalt an - zwischen dem GC Brückhausen, dem GC Euregio Bad Bentheim und dem Golf- und Landclub Ahaus, der am letzten und entscheidenden Spieltag Heimrecht hatte. Diesen Vorteil wussten die Ahauser zu nutzen, sie sicherten sich in der Tageswertung Platz zwei hinter Aufsteiger Rheine und waren damit gerettet. Entscheidend war nun der direkte Vergleich zwischen Brückhausen und Bad Bentheim, bei dem der GCB 22 Schläge mehr benötigte und damit deutlich unterlegen war. Die vielen Ausfälle auf Seiten der Brückhausener waren an diesem Spieltag einfach nicht zu kompensieren, fehlten doch gleich vier absolute Stammspieler.

Der GCB hätte mehrere überragende Runden wie die von Yannick Budde benötigt, der mit 74 Schlägen (+2) zurück ins Clubhaus kam und damit sogar sein Handicap verbesserte. Es folgten Oliver Wallscheid (81) und Patrick Spangenberg (83), die ebenfalls starke Leistungen ablieferten. Alle anderen Akteure erlaubten sich für ihre Verhältnisse leider ein paar Schläge zu viel: Björn Bauersfeld (85), Sebastian Bischoff (86), Alexis Kasum (86), Carsten Manz bei seiner DGL-Premiere (86) und Ingo Schimannek (89).

Der Abstieg ist bitter, weil er relativ einfach zu verhindern gewesen wäre und am Ende denkbar knapp ausfällt: die Brückhausener sind in der Abschlusstabelle punktgleich mit den drittplatzierten Ahausern und gehen nur aufgrund der höheren Gesamtschlagzahl eine Klasse runter. Das Ziel für die kommende Saison sollte der direkte Wiederaufstieg sein, denn die GCB-Clubmannschaft gehört in die Landesliga.

CM

 

 

Für 15 Mitglieder des GCB ging es am vergangenen Wochenende zu den Münsteraner Stadtmeisterschaften, gleich drei von ihnen kehrten mit einem Titel heim.

Das Turnier über 36 Löcher wird traditionell an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf den Plätzen der Golfclubs MS-Tinnen und MS-Wilkinghege ausgetragen und fand dieses Jahr zum zwanzigsten Mal statt. Spielberechtigt sind alle Golfer, die entweder Mitglied in einem Münsteraner Club sind oder ihren Wohnsitz in Münster haben.

Los ging es am Samstag auf der Anlage des GC Tinnen, wo die Golfer mit Hitze, heftigem Wind und pfeilschnellen Grüns zu kämpfen hatten. Die Scores waren deswegen auch insgesamt etwas höher als am Sonntag in Wilkinghege, wo bei leichter Bewölkung angenehmere Bedingungen herrschten.

Das fetteste Ausrufezeichen auf Seiten des GCB setzte einmal mehr die 15-jährige Franca Siebeneck. Mit einer 79er und einer 77er Runde und insgesamt fünf Schlägen Vorsprung holte sich das Brückhausener Toptalent souverän den Titel im offenen Damen-Klassement. Ein Novum bei den Stadtmeisterschaften, denn damit gewann erstmals keine Golferin aus Tinnen oder Wilkinghege den Titel.

Ebenfalls sehr erfolgreich waren die GCB-Akteure in der Altersklasse 30: Sebastian Bischoff sicherte sich den Titel mit 84 Schlägen am ersten und 78 am zweiten Tag. Dritter in dieser Wertung wurde Carsten Manz (88 + 78), der sich damit gleichzeitig den Netto-Sieg in seiner Altersklasse holte.

In der Altersklasse 50 war der Brückhausener Holger Lau sehr weit vorne mit dabei. Er landete mit nur zwei Schlägen Rückstand (85 + 80) auf den Sieger auf dem dritten Platz.

Genau so knapp ging es in der Altersklasse 65 zu, in der sich Bernhard Laube mit ebenfalls nur zwei Schlägen mehr (86 + 83) als der Titelträger den zweiten Platz sicherte. Ein Ergebnis, mit dem die GCB-Legende sicher sehr gut leben kann - hat er in den letzten zwanzig Jahren doch schon viele Silberschalen bei den Münsteraner Stadtmeisterschaften abgeräumt.

CM

 

 

Wer den Klimawandel und seine Folgen vor Ort erleben will, muss nicht weit reisen. Brückhausen als Reiseziel reicht. In Brückhausen ist der Klimawandel bereits seit Jahren da. 

2016 kam das Eschentriebsterben. Das stetig wärmere Wetter ermöglichte einem vorher in Deutschland unbekannten Pilz, dem Falschen Weißen Stengelbecherchen, eine explosionsartige Verbreitung in unserem großen Eschenbestand. Der Pilz zerstörte die Wasserzufuhr der Eschen, die daraufhin verdorrten. Auf unserem Golfplatz mussten 2016 und 2017 Dutzende kranker Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden.

Pilzbefall, gestörte Wasserzufuhr in den Bäumen, Hitze und Dürre – eine gefährliche Kombination, nicht die beste Prognose für die Eschen im Sommer 2019.

 

Wasserpest

2017 kam als weitere Folge des Klimawandels die Wasserpest. Diese zugewanderte Pflanze verbreitete sich ebenfalls explosionsartig in unseren Teichen.


Teich an der Bahn 3 vor der Bekämpfung der Wasserpest 

Mit einem Mähboot musste die Wasserpest erstmals 2017 im Teich an der Bahn 3 bekämpft werden, um die Verstopfung unserer Beregnungspumpen zu verhindern und die Beregnung der gesamten Anlage sicherzustellen. 2019 musste das Mähboot erneut anrücken, um diesen Vorratsteich unserer Beregnungsanlage zu säubern.

Mähboot im Einsatz an Bahn 3

Teich 3: nachher

Die gemähte Wasserpest

 

Eichenprozessionsspinner

2018 bekam das Greenkeeping es erstmals als Folge der wärmeren Winter mit Eichenprozessionsspinnern zu tun. Die Raupen dieses Nachtfalters mit ihren allergieauslösenden Stacheln konnten 2018 noch mit den Mittel des Greenkeepings bekämpft werden. Ein weiterer milder Winter 2018/2019 begünstigte die Vermehrung dieser Eichenprozessionsspinner aber in einem Maß, dass 2019 erstmals externe Fachkräfte mit Spezialausrüstung die Bekämpfung der Raupen übernehmen mussten.

Ein richtig langer kalter Winter würde das Problem wohl auch lösen, aber wer kann heute in Zeiten der stetigen Erderwärmung noch auf solche lange und kalte Winter setzen? Also werden wir die aufwendige und teure Bekämpfung der stacheligen Raupen wohl jedes Jahr durchführen müssen.

 

Dürre

2018 war mit einer Dürre ab März eine absolute Herausforderung für die Natur und damit auch für unsere Greenkeeper, um die Folgen dieser Dürre für den Platz in Grenzen zu halten.

Alle Hoffnungen auf große Niederschläge im Winter und Frühjahr 2019 als Ausgleich für das trockene Vorjahr blieben unerfüllt, der Boden ist bis in große Tiefen hinein extrem ausgetrocknet.

Einziger karger Lichtblick in dieser Situation sind die Tiefbrunnen, die zumindest die Wasserversorgung des Platzes sicherstellen. Einige Clubs, deren Wasserversorgung von der Sammlung der Niederschläge in großen Sammelbecken abhängt, haben bereits Probleme, überhaupt genügend Wasser für die notwendige Beregnung zu haben.


Teich am Grün der Bahn 5

Wir beregnen nur selektiv einige Teile des gesamten Areals des Clubs, um die relativ flachwurzelnden Gräser der Spielbereiche vor dem Verdorren zu schützen. Zudem werden die neu gesetzten Bäume gewässert.

Die vielen hundert anderen Bäume können aber nicht ausreichend gewässert werden, obwohl es eigentlich angebracht wäre. Denn sogar die extrem tiefwurzelnden Eichen haben Schwierigkeiten, in einem Boden, der bis in knapp zwei Meter Tiefe fast pulvertrocken ist, noch das notwendige Wasser zu finden.

Die ersten Dürreschäden sind auch für ungeübte Augen daher schon an Büschen und Bäumen sichtbar. Welche Folgen die Dürre für unseren gesamten Baumbestand hat, werden wir aber in vollem Umfang erst in den nächsten Jahren sehen.

 

Insektensterben

Als eine weitere Folge des Klimawandels sterben auch die Insekten. Als unseren Beitrag im Kampf gegen das Insektensterben wurden einige Flächen in Blumenwiesen umgewandelt.

 

Wer sagt da noch, Klimawandel gibt es nicht oder findet nur ganz weit weg statt?

 

JSt 27.07.2019

 

 

Nach vier von fünf Spieltagen steht die DGL-Herrenmannschaft des GCB auf Platz zwei der Landesliga West. Doch der schöne Eindruck täuscht ein wenig, denn vor dem letzten Spieltag ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Der Aufstiegszug war sowieso kaum noch zu erreichen und seit dem vergangenen Wochenende ist er auch endgültig abgefahren: Die Mannschaft vom Golfclub Rheine/Mesum sicherte sich den dritten Tagessieg und damit vorzeitig die Meisterschaft. Auf der eigenen Anlage nutzte Rheine den Heimvorteil schonungslos aus, für alle anderen Teams war der Platz mit seinen sehr langen Bahnen (weiße Abschläge) und seinen sandig-trockenen Fairways eine harte Prüfung.

Für die Brückhausener reichte es am Ende zu einem ordentlichen dritten Platz in der Tageswertung. Patrick Lötschert lieferte mit einer bemerkenswerten 77er Runde das Topergebnis, gefolgt von Yannick Budde (80) und Sebastian Bischoff (82) mit ebenfalls starken Leistungen. Besonders herauszuheben ist der Auftritt von Dominik Hemker, der 83 Schläge benötigte und damit richtig gut unterwegs war. Komplettiert wurde das Teamergebnis von Andreas Tinkl (86), Sebastian Lötschert (86), Hendrik Brüggemann (91) und Eike Wißmann (94).

Vor dem letzten Spieltag am 4. August im Golf- und Landclub Ahaus ist der GCB mit 13 Punkten punktgleich mit Bad Bentheim zwei Punkte vor Ahaus. Der Golfclub Aldruper Heide steht bereits als erster Absteiger fest. Da aber die letzten beiden Mannschaften runter gehen, müssen die Brückhausener beim Saisonfinale zumindest einen der beiden direkten Verfolger auf Abstand halten.

CM

 

 

Beim gemeinsamen Heimspiel beider AK50-Mannschaften waren am Samstag, 13.7. neun Mannschaften zu Gast in Brückhausen. Alle waren an diesem wunderbaren trockenen Sommertag voll des Lobes über die Platzverhältnisse, die exzellente Vorbereitung durch das Sekretariat und die Verpflegung vom Frühstück bis zum gemeinsamen Essen nach der Runde, sowie die selbstverständliche Gastfreundschaft der Mitglieder des GCB.

Die durch viele Ausfälle während der gesamten Saison, und ganz besonders zum wichtigsten Spiel des Jahres noch weiter veränderte erste Mannschaft, wusste sich mit aller Kraft gegen den bisherigen Abwärtstrend zu wehren. Durch die krankheitsbedingte Aufgabe von Rolf Natrup nach neun Löchern mussten jetzt alle ins Ziel kommen. Und das war denkbar knapp, aber Guido Röwekamp konnte sich, trotz starker Behinderung durch eine Verletzung nach neun Löchern, mit weiteren Bandagen noch mit 93 Schlägen ins Ziel retten. Bei einem Ausfall wäre dies der sichere Abstieg der gesamten Mannschaft in die nächst tiefere Liga gewesen.

Dann aber kam die Wende, und ein starkes Zeichen an alle anderen Teams der Liga. Es wurde mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die beiden Tagessieger mit 68,5 über CR noch der dritte Platz des Tages geschafft. Mit soliden Runden von 84 und 85 kamen Ralph Jansen und Albert Hirsch ins Clubhaus. Eine sehr wichtige 93 spielte Uwe Hallmann. Hierzu großen Dank an seinen Einsatz in wirklich schwieriger Lage. Das mit Abstand beste Tagesergebnis aller 66 Teilnehmer aber erzielte der seit langem mit lebenslangem Startrecht für die Golfsenioren ausgestattete Ageshooter Bernhard Laube mit unfassbar guten 77 Schlägen. HERAUSRAGEND.



Für die beiden letzten Spieltage in Nordkirchen und Werne lassen sich sehr spannende Runden voraussagen, da zwischen dem ersten und dem letzten Platz der Liga lediglich 51 Schläge liegen. Für den GCB müssen zum vierten Platz jetzt noch 22 Schläge aufgeholt werden.

Einmal im Jahr, am letzten Spieltag im September, einen Schlag Vorsprung würde zum Saisonziel, dem Klassenerhalt reichen.

RJ

 

 

Die AK 50/2 Damenmannschaft des GCB war am 4. Spieltag zu Gast im GC Aldruper Heide. Mit einem soliden Mannschaftsergebnis,  Heike 92, Bärbel 93, Barbara 96, Marion 103, Karin 105 und Inge 110,  konnten wir gegen die stark aufspielenden Damen des GC Aldruper Heide, die ihren Heimvorteil nutzten und Tageserster wurden, die Tabellenführung verteidigen.  Vor uns liegen nun 9! Wochen Pause in der Liga, bis am 17.9. dann das Saisonfinale im GC Münsterland stattfindet. Wir stehen momentan in der Tabelle mit 7 Schlägen Vorsprung vor dem GC Aldruper Heide auf dem 1. Platz, auf die drittplatzierten Damen aus Hamm beträgt Vorsprung  78 Schläge. Wir sind stolz darauf, uns in unserer 1. Saison als AK 50 – Damen so grandios zu schlagen, und hoffen ein ganz klein wenig darauf, die Tabellenführung auch nach dem letzten Spieltag nach Hause zu bringen, und den Aufstieg zu feiern.

GK