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Immer die fast gleiche Frage: „Sach ma, muss das sein? Die Grüns sind so toll – warum machst Du sie wieder kaputt?“

Einfache Antwort: alles was unsere Grüns gut macht, ist auf das Aerifizieren, das Belüften, zurückzuführen.
 
Am Montag hat das Greenkeeping begonnen, die Grüns zu aerifizieren, also Tausende Erdkerne aus den Grüns zu stanzen, um die entstandenen Löcher dann mit grobem Sand wieder zu schließen.
 
Warum der ganze Aufwand?
 
Wenn wir nie belüften würden, wären unsere Grüns nach jedem Schauer so nass, dass sie unspielbar würden, weil der Wasserabfluss nicht mehr funktioniert.
 
Wenn wir nie belüften würden, hätten die Graswurzeln keinen Raum, sich weiter auszubreiten.
 
Wenn wir nie belüften würden, wären die Grüns butterweich und voller Pitchmarken, jeder Schuhabdruck wäre zu sehen und langsam wären die Grüns zudem.
 
Wenn wir nie belüften würden, hätten wir extrem krankheitsanfällige Grüns - und zugelassene und wirksame Pflanzenschutzmittel gegen die auftretenden Krankheiten gibt es kaum noch.
 
Also belüften wir lieber! Auch wenn es dem Platzwart Ärger bringt.

 

 

Wer ist der oder die Beste im Club?

Diese Frage wird von Freitag, 2. September, an auch im Golfclub Brückhausen wieder beantwortet. Die Clubmeisterschaften werden ausgespielt. Über 54 beziehungsweise 36 Loch geht es um die begehrten Pokale. Am Sonntag, 4. September, stehen die Sieger fest.

Sandra Maier bei den Frauen und Sebastian Bischoff bei den Männern heißen die Titelverteidiger. Zumindest im Feld der Frauen wird es einen neuen Namen auf dem Silber-Becher für die Siegerin geben. Sandra Maier weilt im Urlaub und kann ihren Titel nicht verteidigen. Bischoff hingegen strebt wieder nach dem Sieg.

73 und 71. So lautete im vergangenen Jahr das überragende Sieger-Ergebnis Maiers bei den Frauen. Stephanie Jansen lag satte 30 Schläge dahinter. Vielleicht schlägt in diesem Jahr die Stunde des Nachwuchses. Leonie Wulfers hat ihr Handicap konsequent nach unten geschraubt und ist wohl erste Favoritin auf den Titel der Clubmeisterin. Im vergangenen Jahr landete sie auf Rang drei. Die Frauen spielen am Samstag und Sonntag über 36 Bahnen ihre Siegerin aus.

Wer bei den Männern gewinnen will, der muss schon am Freitag eine ordentliche 18-Loch-Runde hinlegen. Die Männer spielen ihr Turnier über 54 Löcher aus. 50 Bewerber gab es im vergangenen Jahr.

Bischoff lag nach Runde eins zwar in Führung, gab diese allerdings am Samstag an Andreas Tinkl ab. Mit einer 73er Runde am Sonntag, der besten des Turniers, rettete sich Bischoff in einem dramatischen Finale noch ins Stechen mit Tinkl und behielt dort knapp die Oberhand.

Bischoff gehört auch in diesem Jahr zum Kreis der Favoriten. Andreas Tinkl fehlt urlaubsbedingt ebenfalls in diesem Jahr. Konkurrenz bekommt Bischoff aber sicher von seinen Kollegen aus der Clubmannschaft sowie Frank Schindelhauer und Bernhard Laube. Die beiden Senioren mischen seit Jahren vorne mit.

Die ersten Bälle der diesjährigen Clubmeisterschaft bringen am Freitag ab 14 Uhr die Männer ins Spiel. Am Samstag machen dann die Frauen ab 9 Uhr den Anfang. Am Finaltag beginnen die Runden bereits ab 8 Uhr. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, 1. September, um 13 Uhr möglich.

 

 

Eine gute Saison geht für die Clubmannschaft des Golfclubs Brückhausen langsam zu Ende. Der famose Auftritt im Willy-Schiewind-Mannschaftspreis, der Aufstieg in die Landesliga der Deutschen Golf Liga und zum Schluss ein guter Auftritt im Westfälischen Clubpokal. Platz fünf und der sichere Klassenerhalt holte die Mannschaft am vergangenen Wochenende im Golfclub Schwarze Heide bei Bottrop.


Nach dem Aufstieg im Jahr 2015 spielten die Brückhausener in diesem Jahr in der Gruppe B, der zweithöchsten Ebene des Wettbewerbs. Von der Partie waren die Teams aus Osnabrück-Dütetal, Senne, Gelstern Lüdenscheid, Bielefeld, Recklinghausen, Unna-Fröndenberg, Ahaus und  die Mannschaft des Gastgebers „Schwarze Heide Bottrop“.
Die Konkurrenz bestand aus Teams, die in fast dieser Besetzung durchweg in der DGL-Landes- oder Oberliga gespielt hatten. Das Team des Bochumer Golfclubs trat nicht an, stand bereits vor dem ersten Abschlag als erster von zwei Absteigern in die Gruppe C fest. Es mussten noch zwei Aufsteiger in die Gruppe A und ein weiterer Absteiger ermittelt werden.
Das Team des GC Brückhausen trat annähernd in Bestbesetzung an, lediglich am Vormittag im klassischen Vierer ersetzte Eike Wissmann an der Seite Yannick Buddes den Kapitän Sebastian Lötschert, der dann im Einzel aufteete.


Auf einem durch die anhaltenden Regenfälle schwierigen Platz, brachten die Brückhausener mit Sandra Maier und Björn Bauersfeld (8 Schläge über CR) sowie Patrick Lötschert mit Andreas Tinkl (13 Schläge über CR) zwei gute Vierer-Ergebnisse in die Wertung. Nach der Vormittagsrunde schnupperte das Teamn gar am Aufstieg, lag auf Platz zwei, knapp hinter dem Team des G&LC Ahaus. Das benötigte einen Schlag weniger als die Brückhausener.


Kurios: Aufgrund der Absage Bochums, spielten die Brückhausener gemeinsam mit den Paarungen aus Senne und Unna in „6er-Flights“, in Folge dessen dauerten die Vierer über 5 Stunden!
Wie schon am Vormittag hielt sich das schlechte Wetter auch am Nachmittag. Regen und Wind sowie Temperaturen knapp über 10 Grad machten es den Spielern schwer.


Die beste Runde des Tages spielte Bennet Render aus Ahaus. 71 Golfschläge bedeuteten eine Runde von einem Schlag unter Par. Das war der Grundstein für den Gruppensieg. Nach dem Abstieg aus der Oberliga rundete das Team die Saison mit dem Aufstieg im Clubpokal ab. Rang zwei ging an die Mannschaft Unna-Fröndenbergs, nach dem Aufstieg in die Landesliga der nächste Erfolg.
Das Team des GC Brückhausen landete mit Ergebnisse zwischen 82 und 88 Schlägen am Ende vor Gelstern-Lüdenscheid, Senne, Schwarze Heide Bottrop und Osnabrück-Dütetal auf einem guten fünften Rang. Neben dem GC Bochum tritt somit die Mannschaft aus Osnabrück den Gang in Gruppe C an. Ein bitteres Saisonende, denn auch in der Landesliga hat das Team den Abstieg zu verkraften.

Für unser Team spielten am Nachmittag Sandra Maier (82), Björn Bauersfeld (84), Patrick Lötschert (84), Sebastian Lötschert (86), Yannick Budde (88). Andreas Tinkl musste leider krankheitsbedingt nach Bahn 7 aufgeben. Er ging bereits angeschlagen in die zweite Runde – somit stand das Streichergebnis bereits fest.

 

 

Am 21. August fand der WWK Charity Golf Cup im GC Brückhausen statt. Dr. Frank Schindelhauer und Werner Quante, Vorstandsmitglieder der WWK Kinderstiftung, durften in diesem Jahr knapp 80 Gäste willkommen heißen.

Im Jahr 2004 wurde die WWK Kinderstiftung ins Leben gerufen. Die Aufgabe der Stiftung ist es, bedürftige Kinder und Jugendliche, insbesondere Waisen, in Deutschland finanziell zu unterstützen. Mit der gemeinnützigen WWK Kinderstiftung führt die WWK Versicherung fort, was sie vor Jahrzehnten begonnen und immer wieder unter Beweis gestellt hat: Kindern in Not zu helfen und mit dazu beizutragen, ihnen eine lebenswerte Zukunft zu geben.

Die Vertreter der WWK Kinderstiftung Werner Quante und Dr. Frank Schindelhauer bedankten sich herzlich bei allen Sponsoren und Spendern und bestätigten bereits die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte mit dem Charity Golf Cup 2017.

Das Charity Golf Turnier im GC Brückhausen konnte ein Erlös von rund 7.300 Euro zu Gunsten der Kinderstiftung erziele, ein tolles Ergebnis!

Grund zur Freude hatten die Sieger, die in 3 Nettoklassen sowie 2 Bruttoklassen geehrt wurden.

Im Netto A lagen vorne:

1. Karl-Heinz Pütz
2. Prof. Dr. Ekkehard Eistert
3. Günther Schubert

Netto B:

1. Helga Reimann
2. Gabriele Püty
3. Claudia Jansen-Schulz

Netto C:

1. Alfred Thiele
2. Benedikt Wulowitsch
3. Corinna Pohlmann-Thiele

Brutto Damen:

1. Ulrike Mackenbrock

Brutto Herren:

1. Paul Korf

Wir freuen uns auf die Wiederholung im nächsten Jahr!

 

 

Der Golfgott war den Kindern und Betreuern ganz besonders zugetan, besseres Wetter hätte man sich nicht wünschen können.

Jedes Jahr gab es kleine Veränderungen und Entwicklungen, so auch in diesem Jahr. In 2016 stand das "Training bis zur Schmerzgrenze" im Vordergrund. Emotionen wurden herausgekitzelt und viele gingen an ihre Leidensgrenze. Der ein oder andere Schläger flog in die Büsche oder ein Unwort wurde benutzt, natürlich mit unmittelbaren Konsequenzen:

"Zurück zu Stufe 1!"

Zum Start der Woche hatten die Pros auf den Übungseinrichtungen das perfekte Training vorbereitet. Putten, Chippen und langes Spiel wie die Profis, und das über 5 ½ Stunden! TrackMan unterstütztes Training auf der Range, sehr abwechslungsreiche Spiele, also ein Traum für jeden engagierten Golfspieler.

Am Dienstag richtete der GCB mit den Kids aus der Aldruper Heide einen Chapman-Vierer aus. Hier gingen insgesamt 26 Kinder und Jugendliche auf die Runde. Besonders für Thorben Scherf wird dieses Turnier unvergesslich bleiben, denn er spielte ein Hole-in-One auf Bahn 15!


Der Mittwoch wurde wieder als kompletter Trainingstag ausgelegt, in sechs Stationen mussten die Kids Aufgaben lösen, die unsere Pros ihnen aufzeigten.


Station 1 - Trackmananalyse mit Peter Wright
Station 2 - Entfernungskontrolle mit Grant Sinclair und dem FlightScope von 25m bis 100m
Station 3 - Distanzleiter über 20/25/30/35/40/45m
Station 4 - Distanztore
Station 5 - Chipping
Station 6 - Puttingstation 18-Loch, 36 Schläge oder weniger

Ein fantastisches Training, perfekt vorbereitet und durchgeführt durch die Pros. Mit Disziplin und Ausdauer meisterten die Kids alle Aufgaben. Den Abend verbrachten alle im Niedrig-Seil-Park in Alverskirchen. Das anschließende Picknick mit den Eltern auf der Sportanlage in Alverskirchen war ein gelungener Abschluß des Tages.


Am nächsten Tag richtete der GLC Aldruper Heide ein vorgabenwirksames Einzel-Zählspiel über 18 Löcher aus, in dem die ersten richtig guten Ergebnisse gespielt wurden. Ein perfekter Tag, organisiert von Konrad Dömer, Jugendbetreuer des GLC Aldruper Heide.



Als Dankeschön für die Unterstützung durch den GCB - und natürlich für die Verbesserung der Flora und Fauna auf unserer Anlage - überreichten die Jugendlichen dem Greenkeeping zwei Insektenhotels. Diese sind inzwischen an einer Caddie-Hütte und am Außen-WC installiert. Die nächsten Jahre werden wir beobachten können, ob die Insektenvielfalt auf unserem Platz zunimmt.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder, Eltern, Betreuer, Golflehrer und vor allem an Hannelie Khodaverdie-Weinand!!


Die Jugendclubmeisterschaft entschieden folgende Sieger in einem spannenden Turnier für sich:

Jugendclubmeisterin: Leonie Wulfers - 77 Schläge

Jugendclubmeister: Alexis Kasum - 85 Schläge

Jugendclubmeister Futures: Leonard Cziesla - 106 Schläge

 

 

 

Diesen Sommer wurde auf der Bahn 14 erstmals eine neue Art von Drainagen gebaut, sogenannte French Drains. Was sind French Drains? Natürlich keine Französischen Drainagen, sondern Drainagen, deren Bauart Henry French aus Massachusetts 1859 erstmals beschrieb.

Neubau und Unterhaltung von Drainagen sind ein Thema in fast jedem Golfclub. Im wasserreichen Brückhausen sind Drainagen besonders wichtig, deshalb wird seit Jahren unser Drainagenetz permanent vervollständigt und renoviert. Der Erfolg dieser Arbeiten: die Bespielbarkeit des Platzes auch in extrem feuchten Wetterperioden ist in den letzten Jahren deutlich verbessert worden.

EIne der wenigen verbleibenden Problemzonen des Platzes wurde nun mit diesen French Drains angegangen. Auf der Bahn 14 wurden einige bestehende Drainagen  freigelegt, zusätzlich neue Drainagegräben angelegt und dort neue Drainagerohre verlegt. Anders als bei den bisher in Brückhausen gebauten Drainagen wurden diese Gräben dann aber nicht mehr mit Sand oder Glasasche verfüllt, sondern mit einem speziell dafür geeigneten Kies- so wie es Henry French vor mehr als 150 Jahren empfahl.

In den Drainagebereichen, wo es aus der Erfahrung der letzten Jahre besonders wichtig schien, einen möglichst schnellen Wasserablauf zu gewährleisten, bildet nun der Kies die Oberfläche der Drainage, bis die Gräser aus den Randbereichen der Drainage in den Kies hinein wachsen und den Kies verdecken.

In einigen anderen Bereichen haben wir nach einer Abwägung von Vor- und Nachteilen Rasensoden auf der Kiesdrainage verlegt. In diesen Bereichen ist nach wenigen Tagen keinerlei optische oder tatsächliche Beeinträchtigung beim Golfspielen mehr gegeben.

Die offenliegende Kiesdrainage der French Drains gilt nach den ständigen Platzregeln unseres Clubs als Boden in Ausbesserung. Daher kann nach Regel 25-1 dort Erleichterung in Anspruch genommen werden.


(JSt)