Blog-Artikel

 

Das europaweite Eschentriebsterben hat zu ersten Folgen auf unserem Golfplatz geführt. Alle stark erkrankten Eschen wurden in den ersten Wochen des neuen Jahres gefällt. Eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung führte dazu, diese Bäume, die ein offensichtliches Risiko für die Sicherheit auf dem Platz darstellten, zu fällen.

Erfahrene Forstleute hatten im Spätsommer auf dem gesamten Platz bereits all jene Eschen mit weit fortgeschrittenen Krankheitsmerkmalen gekennzeichnet, die in diesem Winter gefällt werden mussten.

Fällaktion im Winter 2017

Ein besonders prominentes Opfer des Eschentriebsterbens war die große Esche am Abschlag der Bahn 12. Die Nähe des kranken Baumes zur Überlandleitung und die Tatsache, dass der kranke Baum mit seinen brüchigen Ästen den Weg zwischen den Abschlägen überragte und somit für alle Personen auf dem Platz und die Überlandleitung ein offensichtliches Risiko darstellte, führte zur Fällung des Baumes durch den Netzbetreiber der Überlandleitung.



Auch die beiden großen Solitär-Eschen auf der Bahn 8 vor der Angel mussten gefällt werden.

In drei Anpflanzungen an den Bahnen 8, 9 und 10 hatten wir reine Eschenbestände von 185 Bäumen. Dort wurde ein Drittel der Bäume gefällt.




Aussichten

Wir hoffen, dass einzelne, mehrere oder gar ganz viele Eschen nach der Fällung der kranken Nachbarbäume mit mehr Licht, Luft und Nährstoffen der eigentlich unheilbaren Pilzerkrankung doch widerstehen können.

Es ist allerdings zu befürchten, dass innerhalb weniger Jahre 80-95% unserer Eschen dieser Pilzkrankheit zum Opfer fallen werden.

Der endgültige Krankheitsverlauf des Eschentriebsterbens muss abgewartet werden, daher sind Planungen für das weitere Vorgehen nur schwer möglich.

Kranke Bäume müssen aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht auch zukünftig kurzfristig gefällt werden, bevor Äste absplittern oder Bäume umstürzen. Diese Vorgehensweise ist mit den zuständigen Stellen des Kreises Warendorf und den hinzugezogenen Baumspezialisten abgesprochen.

Wenn der Krankheitsverlauf der Bäume genauer absehbar sein wird, stehen Überlegungen und Entscheidungen an, welche langfristigen Konsequenzen der Golfclub ziehen kann und ziehen muss.

 

 

Liebe Mitglieder des Golfclubs Brückhausen,

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Die richtige Zeit also auch, einmal innezuhalten, die vergangenen Monate für sich zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Unser bewährtes Greenkeepingteam um Stefan Markfort präsentierte uns einen Meisterschaftsplatz in durchweg exzellentem Zustand, der mit Recht weit über das Münsterland hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Heinz Tertilt  wurde vom Vorstand für 25 Jahre treue Mitarbeit im Club geehrt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Jubiläum! Timo Sand dürfen wir ganz aktuell zu seiner erfolgreich absolvierten Prüfung zum "Greenkeeper und Fachagrarwirt Golfplatzpflege" gratulieren!

Im Sekretariat ergaben sich einschneidende Veränderungen: Katharina Kruse hat uns zum Jahresende auf eigenen Wunsch nach 8 Jahren verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Mit Ihrer Freundlichkeit und Empathie hat sie maßgeblich zu unserer herausragenden Servicequalität beigetragen. Dafür nochmals ein großes Dankeschön!

An ihre Stelle tritt zum 01. Januar 2017 Frau Oksana Christ, die den Vorstand in mehreren Gesprächen davon überzeugen konnte, dass sie mit ihrer Qualifikation und Motivation in idealer Weise zu uns passt. Wir hoffen auf konstruktive und langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihr schon jetzt einen guten Start. Heißen Sie Oksana Christ herzlich willkommen! Im Team mit Yannick Ludwicki scheint dem Vorstand auch zukünftig eine erstklassige Sekretariatsbesetzung gewährleistet.

Wir schätzen uns glücklich, dass wir Mathias Taubert mit seinem Team für ein weiteres Jahr in unserer Clubgastronomie gewinnen konnten und wünschen ihm Fortune und viel Erfolg, zu dem Sie, liebe Mitglieder, mit regelmäßigem Verzehr an Loch 19 erheblich beitragen können.

Schließlich möchte ich mich bei meiner werten Vorstandskollegin Hannelie Khodaverdi-Weinand und den weiteren Vorstandskollegen ausdrücklich für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit zum Wohle des Clubs bedanken. Ohne sie wäre erfolgreiche Arbeit im Club unmöglich: Vielen Dank!

Richten wir unser Augenmerk auf das kommende Jubiläumsjahr. Der Golfclub Brückhausen wird 30 Jahre alt. Das wollen wir mit möglichst vielen Mitgliedern im Rahmen einer Festwoche im Gründungsmonat Mai feiern. Genaue Termine und Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Davor jedoch steht quasi eine Pflichtveranstaltung an: Die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 26. Januar 2017 haben Sie erhalten. Bitte kommen Sie zahlreich. An diesem Abend werden Sie über vergangene und zukünftige Aktivitäten in Ihrem Club ausführlich informiert.

Ich wünsche Ihnen ein paar schöne Festtage im Kreise der Familie oder Freunde und einen guten Start in das Jahr 2017, das für Sie Alle von Frieden, Freude, Erfolg und Gesundheit geprägt sein möge!

Ihr

Klaus Budde

Präsident

 

 

 

 

 

Sie erinnern sich: die Ausgangssituation für den Regeltest war in allen 5 Fällen identisch. Spieler A schlägt in einem Zählspiel auf einem Par 3  vom Abschlag ein klassisches Socket, der Ball fliegt weit von der Ziellinie nach rechts und kommt mitten einer Baumgruppe zur Ruhe. Es ist unklar, ob der Ball verloren ist.


Der Provisorische Ball
Daher ist klar: A darf einen Provisorischen Ball nach Regel 27-2 schlagen, weil sein ursprünglicher Ball verloren oder Aus sein könnte. Mit dem Provisorischen Ball  hat er  im Bedarfsfall, wenn der ursprüngliche Ball tatsächlich verloren sein sollte,  einen neuen (Reserve)Ball im Spiel, und er hat so Zeit und Kraft gespart, weil er sich das Zurücklaufen zum Abschlag sparen kann, um dann erst einen neuen Ball ins Spiel zu bringen.
Ein Provisorischer Ball  muss aber angekündigt werden.

Sehen wir uns die Lösungen der einzelnen Fälle an.

Fall 1:
Der erst Ball von A ist im Nirwana verschwunden. A macht wortlos einen erneuten Abschlag, der auf dem  Grün landet. Es ist somit kein Provisorischer Ball nach R 27-2 ins Spiel gebracht worden, sondern A ist nach R 27-1 vorgegangen und hat einen neuen Ball ins Spiel gebracht - weil er nämlich nichts gesagt hat.
Der ursprünglich gespielte Ball spielt für das Loch keine Rolle mehr. A locht den auf dem Grün liegenden Ball mit einem weiteren Schlag zur 4 ein.  
Richtige Lösung: B

Fall 2:
Spieler A sagt: „Provisorisch“ und schlägt seinen erneuten Abschlageinfach locker mitten ins Loch.  Spieler B geht in Richtung des ursprünglichen Balls von A.
Wenn B den ersten Ball nun tatsächlich sucht, kann  die unterschiedliche Laufgeschwindigkeit der beiden Spieler entscheidend werden.
D 27-2b/2 weist nämlich darauf hin, dass der provisorische Ball nur dann zum Ball im Spiel wird, wenn er von A aus dem Loch genommen wird, bevor B den ursprünglichen Ball findet. Nur dann ist der Score des Spielers A  an diesem Loch 3.  
Findet B den ursprünglichen Ball aber eher als A den Provisorischen Ball aus dem Loch nehmen kann, muss A den gefundenen Ball untersuchen, identifizieren und dann gegebenenfalls  seinen ‚provisorischen Ball‘ aufgeben, mit dem ersten Ball weiterspielen oder ihn für unspielbar erklären (D27-2c/2). Das Klima in der Spielergruppe nach dieser Bahn könnte für Polarforscher interessant sein…  
Richtige Lösung: D

Fall 3:
Der Spieler sagt: „Provisorisch!“ und macht einen erneuten Abschlag. Der ursprünglich gespielte Ball wird nach kurzer Suche gefunden, ist  nicht im Aus und spielbar in der Baumgruppe. Der Spieler hebt seinen in der Nähe liegenden Provisorischen Ball auf, stellt dabei aber fest, dass dies sein eigentlich als Spielball gedachter Srixon ist. Er findet einen Srixon für das Anspiel auf das Grün viel besser geeignet als den in der Baumgruppe liegenden Pinnacle, den er vom Abschlag irrtümlich gespielt hatte. Er hebt deshalb seinen Ball im Spiel, den Pinnacle, auf und verstößt damit gegen R 18 (Ball in Ruhe bewegt). Dann  tauscht er verbotenerweise den Pinnacle gegen den Srixon aus und verstößt damit auch noch gegen Regel 15-2 (Neu eingesetzter Ball). Er locht den Srixon mit zwei weiteren Schlägen ein und schlägt dann auf dem nächsten Abschlag ab.  
Wie viele Strafschläge waren es denn nun bei so vielen Regelverstößen?
Überraschend wenige! Er hat sich  nur 2 Strafschläge, die Grundstrafe, aus Regel 18 zugezogen. Warum keine 2 Strafschläge aus Regel 15-2 wegen Spielen eines neu eingesetzten Balles? Weil der Strafenkatalog bei Regel 18 genau solche weiteren Strafschläge ausschließt. Also keine 4, sondern nur 2 Strafschläge. Rabatt-Regelungen wie diese für Strafschläge gibt es übrigens einige in den Golfregeln.  

Der Score des Spielers an diesem Loch bis zu diesem Zeitpunkt ist insgesamt also 5.
Richtige Lösung: H

Fall 4:
Der Spieler A sagt: „Provisorisch!“ und macht einen erneuten Abschlag, den er unauffindbar versemmelt. Der ursprünglich gespielte Ball wird glücklicherweise nach kurzer Suche von B und C in der Baumgruppe gefunden.
A denkt so vor sich hin, sein Ball sei unspielbar und geht auch im Folgenden wortlos  weiter vor. Er räumt herumliegende Äste und Blätter  innerhalb von geschätzten zwei Schlägerlängen von seinem Ball und  nicht näher zur Fahne sorgfältig zur Seite. Dann nimmt er seinen Ball auf und lässt ihn aus Hüfthöhe klar innerhalb dieses freigeräumten Bereichs fallen, wo der Ball auch zur Ruhe kommt. Mitbewerber B und C stehen dicht daneben und überlegen noch ganz heftig, welchen Score der schweigsame A nun hat, als A seinen Ball bereits weiterspielt.
Nun gut, helfen wir B und C beim Zählen.
Der Abschlag wird gefunden (1) und nach R28 c für unspielbar erklärt. Sagen muss der Spieler das nicht, den fälligen Zusatzschlag merken wir uns (2). A muss den unspielbaren Ball nicht markieren, da er ihn nicht zurücklegen will (R 20-1). Die zwei Schlägerlängen, innerhalb derer A den Ball fallen muss, darf er ruhig schätzen, denn nirgendwo in den Golfregeln steht irgendetwas davon geschrieben, dass er die richtige Entfernung tatsächlich mit Schlägern ausmessen muss.
Nun findet A aber auch noch, in dem Bereich, in dem er seinen Ball fallen lassen möchte, seien zu viele Äste und Blätter. Diesen losen hinderlichen Naturstoff räumt er beiseite. Nach D 23-1/6 ist das straffrei. Mit dem Fallenlassen des Balles aus Hüfthöhe zieht er sich dann allerdings einen Strafschlag zu (Regel 20-2a), Damit liegt er 3.
 Den Strafschlag hätte A übrigens verhindern können, wenn er nach Regel 20-6 vorgegangen wäre, den falsch fallengelassenen Ball aufgehoben und erneut fallen gelassen hätte. So aber schlägt er munter auf den Ball ein und liegt damit 4.
Die richtige Lösung ist daher K.

Fall 5:
Der Spieler A nuschelt was wie: „Sibbenzwanzichzwo!“ und macht einen erneuten Abschlag. A hat somit in ‚sonstiger Weise‘ klargemacht, dass er nach R 27-2 vorgeht und einen provisorischen Ball spielt.  Der erste gespielte Ball  wird nach kurzer Suche in unspielbarer Lage gefunden. Dieser Ball ist sein Ball im Spiel und muss weitergespielt werden! A  hebt diesen ersten Ball aber auf, spielt stattdessen den zweiten von ihm gespielten Ball mit zwei weiteren Schlägen ins Loch und schlägt dann auf dem nächsten Abschlag ab.  Mit dem Spiel des zweiten Balles hatte er allerdings einen falschen Ball gespielt und sich zwei Strafschläge zugezogen (R 15-2b). Die Regel 15-2 sagt aber auch, dass dieser Fehler, das Spielen eines falschen Balles, behoben werden muss, bevor der Spieler auf dem nächsten Abschlag einen Schlag macht. Das hat A nicht getan und somit ist er disqualifiziert.
Die richtige Lösung ist hier P.

JSt

 

 

Spieler A schlägt in einem Zählspiel auf einem Par 3 vom Abschlag ein klassisches Socket, der Ball fliegt weit von der Ziellinie nach rechts und kommt mitten einer Baumgruppe zur Ruhe. Es ist unklar, ob der Ball verloren ist.

Diese Ausgangssituation ist in allen nun folgenden 5 Fällen identisch:

Fall 1:
A macht wortlos einen erneuten Abschlag, der auf dem Grün landet. Der ursprünglich gespielte Ball liegt für die vorbeigehende Spielergruppe sichtbar, nicht im Aus und spielbar in der Baumgruppe. A locht den auf dem Grün liegenden Ball mit einem weiteren Schlag ein und schlägt dann auf dem nächsten Abschlag ab.


A)    Der Score des Spieler an diesem Loch ist 3
B)    Der Score des Spieler an diesem Loch ist 4
C)    Der Spieler ist disqualifiziert.

Fall 2:
Spieler A sagt: „Provisorisch“ und schlägt seinen erneuten Abschlag ins Loch.  Spieler B geht in Richtung des ursprünglichen Balls von A.

D)    Der Score des Spielers A  an diesem Loch ist 3, wenn A den Ball aus
dem Loch nimmt, bevor B den ersten Ball findet.
E)    Wenn B den Ball findet, muss A  auf jeden Fall diesen ursprünglich
gespielten Ball in der Baumgruppe identifizieren. Wenn es sein Ball ist, so muss er diesen, seinen  ursprünglich gespielten Ball weiterspielen.
F)    A kann sich entscheiden, ob er den ursprünglich gespielten Ball für
unspielbar erklärt oder den zweiten Ball weiterspielt.

Fall 3:
Der Spieler sagt: „Provisorisch!“ und macht einen erneuten Abschlag. Der ursprünglich gespielte Ball wird nach kurzer Suche gefunden, ist  nicht im Aus und spielbar in der Baumgruppe.  Der Spieler hebt seinen in der Nähe liegenden provisorischen Ball auf, stellt dabei aber fest, dass dies sein eigentlich als Spielball gedachter Srixon ist. Er tauscht daher den Srixon gegen den in der Baumgruppe liegenden Pinnacle aus.  Er locht den Srixon mit zwei weiteren Schlägen ein und schlägt dann auf dem nächsten Abschlag ab.

G)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist 3
H)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist 5
I)    Der Spieler ist disqualifiziert.

Fall 4:
Der Spieler A sagt: „Provisorisch!“ und macht einen erneuten Abschlag, den er unauffindbar versemmelt. Der ursprünglich gespielte Ball wird glücklicherweise nach kurzer Suche von B und C in der Baumgruppe gefunden. A denkt, sein Ball sei unspielbar und geht auch im Folgenden wortlos weiter vor. Er räumt herumliegende Äste und Blätter innerhalb von geschätzten zwei Schlägerlängen von seinem Ball und nicht näher zur Fahne sorgfältig zur Seite. Er nimmt dann seinen Ball auf und lässt ihn aus Hüfthöhe klar innerhalb dieses freigeräumten Bereichs fallen, wo der Ball auch zur Ruhe kommt. Mitbewerber B und C stehen dicht daneben und überlegen noch ganz heftig, welchen Score A nun hat, als A seinen Ball bereits weiterspielt.

J)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist bislang 3
K)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist bislang 4
L)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist bislang 5
M)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist bislang 7

Fall 5:
Der Spieler A sagt was wie: „Sibbenzwanzichzwo!“ und macht einen erneuten Abschlag.  Der erste gespielte Ball  wird nach kurzer Suche in unspielbarer Lage gefunden.  A  hebt seinen ersten Ball auf, spielt den zweiten von ihm gespielten Ball mit zwei weiteren Schlägen ins Loch und schlägt dann auf dem nächsten Abschlag ab.

N)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist 3
O)    Der Score des Spielers an diesem Loch ist 5
P)    Der Spieler ist disqualifiziert.

Wenn Sie möchten, hinterlegen Sie die 5 richtigen Lösungen (ja, dieses Jahr gibt es richtige Lösungen!) im Sekretariat.


Ein Hinweis noch  für die Turnierpraxis: Sollten Ihnen bei einer Turnierrunde ähnliche, nicht sofort richtig lösbare Regelfälle passieren, ist die Lösung solcher Regelprobleme immer Sache der Spielleitung. Unterschreiben Sie in solchen Fällen die Scorekarte nicht, sondern legen Sie den Fall der Spielleitung zur Entscheidung vor. Dann erst – nach der Klärung durch die jeweilige Spielleitung –
unterschreiben Sie und reichen die Karte ein.

 

 

Liebe Mitglieder,

der Termin der Jahreshauptversammlung 2017 steht fest. Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 wird wieder, wie gewohnt, in der Festhalle Everswinkel unsere Mitgliederversammlung stattfinden.

Die Einladung mit Tagesordnung sowie weiteren Anlagen wird sie noch vor Weihnachten erreichen.

 

Ihr Team des GCB

 

 

Die Grüns werden in den nächsten Tagen noch einmal intensiv bearbeitet: wir bringen Luft hinein!

Dafür stanzen wir mit den größten uns zur Verfügung stehenden Meißeln 30 cm tiefe Löcher in die Grüns und lassen diese Löcher den Winter über offen. Nach dem Stanzen der Löcher walzen wir die Grüns mehrmals, die möglicherweise auftretende Störung des Winter-Spielbetriebes sollte daher möglichst gering sein.


Warum die langen und dicken Meißel? Der Einsatz dieser 1 Zoll dicken Meißel stellt sicher, dass wir in Bereiche der Grüns kommen, die wir mit den üblicherweise eingesetzten Hohlspoons nicht erreichen. Dort ist bei 9 cm Schluss! Das reicht aber nicht. Mit den 40 cm langen Meißeln erreichen wir nun diese tieferen Schichten. Wir erhöhen mit dieser erstmals durchgeführten Maßnahme auch  in diesen größeren Tiefen den Gasaustausch im Boden, der für ein langfristiges gesundes Rasenwachstum unerlässlich ist,  fördern  aerobe Bakterien im Boden und  verringern die schädliche Bodenverdichtung nachhaltig.


So ganz neu ist diese Tiefenbelüftung übrigens nicht. In früheren Jahren sind wir bereits ähnlich vorgegangen. Wir nutzten dabei aber nur 12mm dicke Meißel und stanzten damit auch nur 20 cm tiefe Löcher in die Grüns. Diesmal darf es also ein bisschen mehr sein…


Vertidrain der Fairways

Die Fairways sind in den ersten Oktoberwochen bereits nachgesät worden. Geplant war es, nun die Fairways komplett zu vertidrainieren, also auch in die Fairways möglichst viele tiefe Löcher zu stanzen. Das war aber leichter geplant als getan. Denn unsere große Vertidrain-Maschine schaffte es nicht, die Löcher in den Boden zu stanzen. Warum? Im Ruhrgebiet würde der Grund so erklärt:

"Ey, das Zeuch ist sowass von pickelhart – da kommse nich duhrch!“

Unser schwerer Lehmboden ist momentan wirklich fast so hart wie Beton, denn seit Juni haben wir keinen nennenswerten Niederschlag mehr gehabt. Das Vorhaben Vertidrain der Fairways haben wir daher nach kurzen Versuchen erfolglos abgebrochen und auf das Frühjahr 2017 verschoben. Wenn alles klappt, werden wir die Fairways dann auch gleichzeitig sanden.

 

Ihr Platzwart