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Wie jeden Winter arbeitet das Greenkeeping-Team erst einmal vorrangig an den Gehölzen auf dem Platz. Diesen Winter ist das Team auf dem völlig ausgetrockneten Boden extrem gut im Plan. Nicht immer klappt das aber so gut wie diesen Winter mit dem Baumschnitt. Man glaubt es kaum nach diesem Jahr der Dürre, aber im Winter 2017/2018 regnete es von Dezember bis Januar, der Platz stand wochenlang unter Wasser und der Baumschnitt konnte nur teilweise durchgeführt werden. Wir werden sehen, wie weit wir mit der routinemäßigen Durchforstung der Anpflanzungen in diesem Winter kommen. 

 

Weiden

Dieses Jahr war bislang ideal für den Baumschnitt und alle für den Rückschnitt vorgesehenen Weiden konnten problemlos geschnitten werden.

Dieser Rückschnitt der Weiden muss regelmäßig gemacht werden, sonst drohen die Weiden abzubrechen oder aufzusplittern. Daher wird jedes Jahr ein Teil aller Weiden auf dem Platz geschnitten, oder um den Fachausdruck zu nutzen, sie werden auf den Kopf gesetzt.

 

Bahn 2

Witterungsabhängig werden in diesem Winter weitere Anpflanzungen durchforstet. Angefangen wurde damit auf der Bahn 2.

Die Anpflanzung zwischen Bahn 2 und dem Abschlag der Bahn 3 wurde wieder stark gelichtet und eingekürzt, um dem Gras auf dem Herrenabschlag der Bahn 3 mehr Sonnenlicht zukommen zu lassen.

 

Bahn 3

Im Dogleg der Bahn 3 wurde die Anpflanzung stark ausgelichtet, vor allem die Solitärbäume sollen durch die Auslichtung nun den notwendigen Platz bekommen. Die Anpflanzung war in der Bauphase viel zu eng bepflanzt worden im Bestreben, möglichst schnell alles grün und dicht zu bekommen. Die in der Anpflanzung stehenden Solitäre, wie Eiche oder Buche, hatten dementsprechend keinen Platz, sich zu entwickeln.

 

Diese Anpflanzung bescherte aber auch immer wieder Regelprobleme. Denn das Wasserhindernis rechts an der Bahn 3, direkt vor der Anpflanzung, wurde erst nachträglich notwendig und gebaut. Durch die Nähe von Anpflanzung und Wasserhindernis war immer wieder unklar, wo ein Ball tatsächlich verloren ging. Im Wasser? In der Anpflanzung? Wo sollte, musste ein Ball fallengelassen werden? Im Zweifel wurde dann „Wasser genommen“. Es wurde also nach Regel 26 vorgegangen, obwohl bei einer solch unklaren Situation der Ball als verloren zu betrachten und mit Strafschlag und Distanzverlust nach Regel 27-1 vorzugehen war.

 

Die Regeländerungen ab 2019 waren nun für Spielführer, Platzwart und Head Greenkeeper der Anlass, über die Situation an dieser Bahn und die Grenzen des Wasserhindernisses nachzudenken. Die ab 2019 eingeführten Regelungen für die sogenannten Penalty Areas hätten eine Lösung sein können. Dann wäre aus der Anpflanzung und dem bisherigen Wasserhindernis eine neue große Penalty Area geworden. Das hätte aber im Umfeld dieser neuen Penalty Area auch deutliche Veränderungen der Schnittführung von Rough, Semirough und Fairway bedeutet, um die Regelsituation möglichst eindeutig zu machen.

 

Es bleibt 2019 nach Abwägung aller Aspekte vorerst bei der bekannten Auspflockung. Die ausgelichtete Anpflanzung sollte aber problemloser bestimmen lassen, ob ein Ball in der Penalty Area, also im Teich neben der 3, verschwunden ist oder nicht. Wir werden sehen...

 

Penalty Areas auf Bahn 2 und 3

Was aufmerksamen Beobachtern sofort auffiel, war eine andere Veränderung auf den Bahnen 2 und 3. An der großen Angel wanderten die roten Pfosten weg vom Rand der Angel bis vor den Weg. Damit werden Veränderungen vorweggenommen, die eigentlich erst ab Januar 2019 gelten. Der Weg ist nun Teil dessen geworden, was ab 2019 Penalty Area heißt. Spielführer, Head Greenkeeper und Platzwart kamen überein, diese Veränderung jetzt schon durchzuführen. Ab 2019 wird es dann auch nicht mehr möglich sein, beim Spiel auf Bahn 3 auf der anderen Seite der Angel ganz weit links Erleichterung in Anspruch zu nehmen. Diese zusätzliche Erleichterung auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserhindernisses für einen Ball im seitlichen Wasserhindernis nach Regel 26-1c entfällt in den neuen Regeln.

 

 

Gewässer

Die meisten unserer Gewässer sind weitgehend trocken- eine Folge der Dürre, die seit Februar herrscht. Diese Trockenheit ermöglichte es aber, das Schilf der Gewässer viel schneller und problemloser als sonst zu schneiden. Wir entnehmen mit dem Schilf dem Wasser die im Schilf gespeicherten Nährstoffe und sorgen so für geringeres Algenwachstum- wenn wir denn mal wieder Wasser in den Teichen haben!

 

Winterzeit ist Tragezeit

Wie jedes Jahr der Appell an alle Mitglieder und Gäste, im Winter auf ein Tragebag umzusteigen. Mit einem halben Satz Schläger maximal - mehr braucht im Winter doch wirklich niemand- ist ein Tragebag leicht geschultert. Schonen Sie den Platz, tun Sie etwa für Ihre Gesundheit – tragen Sie!

 

JSt 1-12-2018

 

 

(Everswinkel) Die besten Golferinnen der Altersklasse bis 14 und 16 Jahren treten vom 14. bis 16. September bei den Deutschen Meisterschaften der Mädchen im Golfclub Brückhausen an. 96 Spielerinnen, darunter die frischgebackene Deutsche Vizemeisterin der Damen, Anna Lina Otten (Düsseldorfer Golf Club, nehmen in der Altersklasse AK 14 und AK 16 Jahren teil. Auf dem Par-72-Kurs in Alverskirchen treffen die Golfstars der Zukunft aufeinander. Neben Anna Lina Otten treten noch zahlreiche andere Golferinnen wie Sophie Witt (GC Hubbelrath) an, die trotz ihrer Jugend bereits unter den besten 20 Damen der Deutschen Meisterschaft 2018 platziert waren.

Hoffnung auf einen Heimsieg dürfen sich zwei Brückhausener Mädchen machen. Franka Siebeneck in der Klasse der bis 14-jährigen und Leonie Wulfers bei den bis 16-jährigen. Leonie hat schon an der Jugend-DM 2016 und 2017 teilgenommen und 2017 den 3. Platz erspielt.

In den letzten zwölf Monaten haben sich die Handicaps beider Spielerinnen deutlich verbessert. Franca Siebeneck startet mit einem Handicap von -3,5 und Leonie Wulfers mit -1,4. Die beiden Nachwuchsspielerinnen des GCB möchten eine gute Deutsche Meisterschaft spielen und am Ende natürlich auf den vorderen Plätzen landen.

Bei den Mädchen werden an diesem Wochenende drei Runden im Zählspielmodus ausgetragen. Für die Finalrunde am Sonntag qualifizieren sich die jeweils 28 besten Spielerinnen sowie alle Schlaggleichen aus den beiden Runden der Vortage. Zuschauer sind auf der Golfanlage in Alverskirchen herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

Sollte es hierzu noch Fragen geben, steht Ihnen Herr Ingo Wißmann (Tel.Nr.: 0171 / 95 43 947) gerne zur Verfügung

 

 

Die Turnierserie "Audi Senger Trophy" startet am 29.4.2018. 

Für einen perfekten Auftakt bietet die Gastronomie an diesem Tag ein reichhaltiges Frühstück an. Nach der Runde erwartet Sie zudem ein leckeres Buffet mit unter anderem Hänchen Caprese, Schweinelachs und verschiedenen Salaten.

Bitte melden Sie sich bei der Anmeldung zum Turnier ebenfalls für das Frühstück und/oder Abendessen an.

 

 

 

 

 

Ausgestattet mit kleinen Snacks und einem eigens für dieses Turnier angefertigten Golfhandtuch schickte Bernd Cronrath die Teilnehmerinnen pünktlich um 6 Uhr auf die Runde. Noch waren die Fairways und Greens nass vom morgendlichen Tau und das Spiel gegen die aufgehende Sonne machte es zudem häufig schwer, den Flug der Bälle zu verfolgen. Aber das änderte sich im Laufe der nächsten Stunden schnell und die hochsommerlichen Temperaturen ließen nicht lange auf sich warten. Das gut gekühlte Glas Orangensaft zur Begrüßung auf der Terrasse war deshalb ein willkommener Auftakt zum gemeinsamen Frühstück.


Anschließend überreichte die Sponsorin die Preise an folgende Gewinnerinnen:

1. Netto: Katharina Kettler mit 40 Punkten
2. Netto: Claudia Jansen–Schultz mit 40 Punkten
3. Netto: Gisela Dillerup mit 39 Punkten

1. Brutto: Heike Budde mit 20 Punkten

Einen herzlichen Applaus gab es für Gabriele Cronrath, die nach der Siegerehrung versprach, dem Early Bird–Turnier auch im nächsten Jahr als Sponsorin treu zu bleiben.

Der Golftag war danach noch längst nicht für alle Damen beendet! Um 12 Uhr schlugen drei von ihnen noch einmal für weitere 9 Loch ab und 11 Spielerinnen begaben sich auf eine zweite 18 Loch – Runde.

Erneut gewann Heike Budde mit 20 Punkten das 1. Brutto. Im Netto waren Ulrike Mackenbrock mit 27 Punkten, Martina Schmitz mit 30 Punkten und Claudia Jansen–Schultz mit 35 Punkten erfolgreich.


Gesamtsiegerin über beide Runden wurde Claudia Jansen–Schultz mit insgesamt 75 erspielten Netto-Punkten. Sie freute sich besonders darüber, dass sie den neu geschaffenen Wanderpokal nun ein Jahr lang zu Hause aufstellen darf.

Allen Gewinnerinnen herzlichen Glückwunsch! 


sw

 

 

Heimspieltag der Nachwuchsteams

 

Gebt den Kindern das Kommando. Was Herbert Grönemeyer in seinem Song schon lange fordert, setzte der Golfclub Brückhausen nun wieder in die Tat um. Am Samstag standen die Nachwuchsgolfer auf den 18 Bahnen im Mittelpunkt. Ab 10 Uhr starteten die beiden Jugendmannschaften des Golfclubs zum Heimspieltag.

„Obwohl die Ferien gerade begonnen hatten, waren viele Kinder und Jugendliche dabei. Das hatten wir nicht so erwartet“, meinte Hannelie Khodaverdi-Weinand, Betreuerin der Brückhausener Nachwuchsgolfer. 

Ein besonderes Erlebnis war dieser Spieltag für Paul Rosemann. Der 10-Jährige hatte bislang noch keine Turnier-Erfahrung gesammelt. Mit einem Handicap von 54 ins Rennen gegangen, hatte er so manche Klippe zu umschiffen. An Bahn zwei war aus der Ferne nach einem nach rechts verzogenen Abschlag im hohen Gras nur noch der dunkelblonde Schopf des Talents zu sehen. Kurz war noch eine Schlägerbewegung zu erahnen. Als die Hände in die Luft gingen und über dem Kopf zusammengeschlagen wurden, war zu erahnen, dass ein weiteres Missgeschick geschehen war. Für den jungen Golfer aber kein Problem. „Es macht richtig Spaß“, meinte Rosemann und lächelte, auf die Frage, wie es laufen würde. Und ihm war dabei anzusehen, dass er es ernst meinte. Eine positive Ausstrahlung, von der sich so manch Erwachsener wohl noch eine Scheibe abschneiden kann.

Und beim Punktesammeln beteiligte sich Rosemann auch. An Bahn 13 notierte er ein Bogey und holte somit einen Brutto-Punkt für seine Equipe – Respekt.

Das beste Brückhausener Ergebnis in Gruppe E erspielte am Samstag Carolin Wulfers. Sieben Bogeys und zwei Par bedeuteten am Ende elf Zähler. Netto reichte es zu 35 Punkten. Zum Team Brückhausen gehörten am Wochenende zudem Benedikt Wulowitsch, Vincent Ruwe, Dominik Hemker und Laurenz Meyer. In der Teamwertung kam Brückhausen auf Rang drei.

In der Bezirksliga Gruppe B spielte Brückhausen mit den Teams aus Aldruper Heide, Gut Hahues Telgte, Münster-Tinnen und Wilkinghege.

Die Brückhausener taten sich auf gewohntem Terrain schwer, so richtig gute Ergebnisse auf den Scorekarten unterzubringen. Für Brückhausen spielten Leonie Wulfers, Eike-Erik Wißmann, Alexis-Andre Kasum, Louis Wright, Pascal Klimek und Maximilian Justus Budde. Im Kampf um die meisten Brutto-Punkte an diesem Spieltag hatte das sehr junge Brückhausener Team diesmal das Nachsehen.

Ganz vorne machten die Teams aus Tinnen und Wilkinghege den Tagessieg unter sich aus. 

Lennart Bruns aus dem Team Münster-Tinnens sammelte ganze 27 Brutto-Zähler.

Bester Brückhausener Punkte-Lieferant war Pascal Klimek. Fünf Par spielte er. Hinzu kamen sieben Bogeys. In der Tageswertung lag Brückhausen am Ende auf dem fünften Rang.

„Das ist aber nicht schlimm. Wir starten Spieltag für Spieltag mit der jüngsten Mannschaft. Uns gehört die Zukunft. In ein, zwei Jahren werden wir ganz vorne mitspielen“, meinte Hannelie Khodaverdi-Weinand.

 

 

In den kommenden Tagen werden unsere Grüns erneut mit Hohlspoons aerifiziert, dass heisst, wir stanzen mit sogenannten Hohlspoons große Löcher aus den Grüns heraus und verfüllen diese Löcher dann mit Sand. Durch diese Pflegemaßnahme wird es in den nächsten Tagen zu einer kurzfristigen Beeinträchtigung des Spielbetriebes kommen. Aerifizieren mit Hohlspoons ist aber unabdingbar für die langfristige Qualität von  Grüns - das muss jedem klar sein.
 
Durch unser intensives Pflegeprogramm mit dreimaligem Aerifizieren pro Jahr werden wir es schaffen, innerhalb weniger Jahre den kompletten Oberboden der Grüns auszutauschen. Wir erzeugen so den idealen, stabilen und dennoch gleichzeitig luft- und wasserdurchlässigen Untergrund für die Gräser. Auch der Rasenfilz wird durch diese Maßnahme entscheidend eingedämmt und die Gräser werden zu mehr Wachstum angeregt.


Unser Ziel bei der Pflege der Grüns ist klar umrissen: den Gräsern optimale Bedingungen schaffen. Nur so können die Gräser gesund und widerstandsfähig gemacht werden, um dem wachsenden Krankeitsdruck möglichst gut auch ohne Chemie standzuhalten.


Wir streben an, 20% unserer Grünsoberfläche jedes Jahr auszutauschen. Das geht am schnellsten, wenn wir mit Hohlspoons möglichst große Löcher und möglichst viele Löcher pro Quadratmeter stanzen. Wenn wir die gleiche Prozentzahl mit kleineren Spoons erreichen wollten, müssten wir häufiger pro Jahr aerifizieren oder aber das Bodenaustausch-Programm erheblich verlängern. Beides wollen wir nicht, denn die Grüns müssen so schnell wie möglich weiter optimiert werden, ohne den Spielbetrieb über Gebühr zu stören.

Ein weiterer, recht einfacher Grund spricht gegen die Verwendung kleiner Stanzlöcher. Kleine Löcher lassen sich nicht in ausreichendem Maß mit Sand verfüllen, die Grüns würden holperig.


Unsere neuen Maschinen ermöglichen es dem Greenkeeping, die Pflegemaßnahme extrem schnell durchzuführen. Je nach Witterung sollten die Löcher nach 7-12 Tagen komplett zugewachsen sein und keinerlei optische Beeinträchtigung mehr zeigen. Wir versuchen aber, die gewohnt guten Spielverhältnisse auf unseren Grüns schon früher zu erreichen.

Während dieser Pflegemaßnahme hat das Greenkeeping absolute Vorfahrt auf dem Platz. Deshalb findet der Herrennachmittag auch nicht in der üblichen Form auf unserem Platz statt, sondern geht auf Reisen.