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2019 könnte ein neues Super-Dürrejahr werden. Der Juni 2019 war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes der wärmste und sonnigste seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Massive Trocken- und Hitzeschäden sind bereits auf vielen Golfplätzen Deutschlands zu sehen und vereinzelt werden die Reserven an Beregnungswasser knapp.

Auch in Brückhausen wird die Entwicklung mit Sorge betrachtet. Die Versorgung der Anlage mit Wasser ist durch unsere Tiefbrunnen zwar grundsätzlich sichergestellt, die Höhe der Wasserentnahme aus diesen Brunnen ist aber durch den Landkreis Warendorf limitiert.

Wir rechnen mit enormen Wassermengen, die benötigt werden, um das zweite Dürrejahr in Folge ohne große Schäden zu überstehen. Der Gesamtboden, also nicht nur der Oberboden, ist für die Jahreszeit bereits jetzt schon viel zu trocken.

Fehlender Regen, große Hitze und starke, fönartig wirkende Winde lassen den Oberboden extrem schnell austrocknen. Für Rasengräser, die mit einem Wurzeltiefgang von 5 – 20cm eher flach wurzeln, ist der Feuchtegrad gerade dieses Oberbodens entscheidend. Ist der Oberboden längere Zeit zu trocken, verdorren die Rasengräser.

Deshalb muss die Anlage in den relevanten Spielbereichen bewässert werden, laufen die Bewässerungsanlagen fast täglich nicht nur nachts, sondern auch tagsüber, um den Feuchtegrad des Oberbodens genügend hoch zu halten und den Wasserbedarf der Rasenpflanzen im Oberboden decken zu können. 

Warum Zusatzregner? Warum tagsüber beregnen?

Die Bewässerungsanlage des GCB ist vor rund 30 Jahren entsprechend den damaligen Anforderungen gebaut worden. Von Klimawandel oder möglicher langdauernder Dürre in Westfalen war damals keine Rede. Dementsprechend niedrig wurde die komplette Bewässerungstechnik beim Bau des Golfplatzes dimensioniert. Das macht heute im Zuge des Klimawandels zusätzliche Beregnungsstunden im Laufe des Tages nötig.

Selbst die fest montierten Grünregner, die eigentlich nachts für die ausreichende Bewässerung der Grüns sorgen sollten, müssen tagsüber durch zusätzliche Standregner unterstützt werden, um Trockenschäden auf den empfindlichen Grüns zu vermeiden.

All diese verfügbaren zusätzlichen Standregner werden morgens ab 5:30 vom Greenkeeping aufgestellt und dann im Laufe des Tages umgestellt.

Auf den Fairways sorgen unsere mobilen Selbstfahr-Regner für die notwendige Feuchtigkeit, da wir keine fest installierte Fairway-Beregnung haben.

Der Bau einer fest installierten Fairway-Beregnung würde eine komplette Neuinstallation der Beregnungsanlage mit allen Zuleitungen erfordern, umfangreiche Baumaßnahmen nach sich ziehen und Kosten von weit über einer Million Euro verursachen – ist also kein Thema!

Selbst mit einer komplett neuen Beregnungsanlage müsste dennoch weiterhin tagsüber zusätzlich bewässert werden, um den Hitzestress der Gräser zu verringern.

Sparsamkeit bei der Bewässerung

Sparsamkeit mit der knappen Ressource Wasser ist das oberste Gebot bei der Bewässerung unserer Anlage. Weite Bereiche des Platzes erhalten keinerlei Beregnung. Beregnet werden nur die vergleichsweise geringen Areale, die spielrelevant sind.

Sparsamer Umgang mit Wasser wird auch bei Teichen und Bäumen deutlich.

In vielen unserer Teiche fehlt wegen der Dürre das Wasser. Nur die Vorratsteiche der Bewässerung der Anlage bekommen Wasser aus den Tiefbrunnen zugeführt. Alle anderen Teiche werden wegen unseres sparsamen Umgangs mit Wasser nicht aufgefüllt und fallen trocken.

Nur die in den letzten Jahren nachgepflanzten Bäume werden regelmäßig mit Wasser versorgt, da deren Wurzelwerk noch nicht tief genug in den Boden reicht, um die ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten.

Firm and fast‘ wegen der Dürre

Ein gutes hat die Dürre jedoch für Golferinnen und Golfer. Auf harten trockenen Fairways rollt der Golfball ohne Ende! So lang wie bei Trockenheit ist eigentlich niemand - es sei denn steil bergab mit Rückenwind…

JSt 08.07.2019

 

 

Der Juni 2019 war der heißeste Juni weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dass dieser 25.06. zu den besonders heißen Tagen zählen würde, war im Vorfeld bekannt. So entschieden die Ladies` Captains des GCB – in Absprache mit dem Sponsor – auf 9 Löcher zu verkürzen und die  Startzeit von 13 Uhr auf 15.30 zu verlegen. Trotzdem mussten einige Absagen hingenommen werden. Per SMS waren alle Spielerinnen informiert worden, dass eine Stunde vor Spielbeginn Kaffee und Kuchen sowie einige herzhafte Kleinigkeiten auf der Terrasse des Clubs eingenommen werden konnten. Davon machten die 64 Teilnehmerinnen aus 8 verschiedenen Clubs aus Münster und Umgebung auch regen Gebrauch.  Gestärkt und mit kalten Getränken und nassen Handtüchern ausgerüstet startete auf den Löchern 1-9 und 10-18 der traditionelle Chapman-Vierer. Der Platz war wieder in ausgezeichnetem Zustand, zwischenzeitlich kam sogar eine leichte Brise auf und der Himmel bewölkte sich ein wenig. Allerdings nur kurz! Die einhellige Meinung nach dem Spiel war, dass 9 Loch an diesem Nachmittag völlig ausgereicht hatten.

Traditionsgemäß nahmen die Damen nach der Runde an den weiß eingedeckten Tischen ihre reservierten Plätze ein, um Roastbeef mit selbstgemachter Remoulade und ein Dessert mit frischen Erdbeeren zu genießen.

Zwischen den Gängen nahmen Ladies` Captain Elisabeth Apel und Heike Pander als Repräsentantin des Reisebüro Lückertz die Begrüßung der Gäste und die Siegerehrung vor. Geldgutscheine zu € 50,-- und € 25,-- Strandtaschen, Koffergurte oder Handtücher, Bälle, Pitchgabel und Olivenöl konnten als Preise entgegengenommen werden. Da auf den Bahnen 1-9 und 10-18 gestartet worden war, gab es folglich zwei unterschiedliche Turnierwertungen, weshalb in diesem Jahr die doppelte Anzahl an Gewinnerinnen geehrt wurde.

Erfolgreich auf den Bahnen 1-9 waren wieder einmal Susanne Böntrup und Brigitte Revermann vom GC MS-Tinnen sowie Ingeborg und Sita Schmeddinghoff (2.Netto), Petra Leissner-Sager und Marion Wulfers (3.Netto) vom GCB. Elisabeth Apel und Ulrike Mackenbrock (GCB)waren die Siegerinnen im Brutto.

Der Preis für Nearest-to-the-Pin ging an Alexa Maciejek vom GC MS-Tinnen.

Die Liste der Gewinnerinnen auf den Bahnen 10-18 führten Ute Schmidt (MS-Wilkinghege) und ihre Partnerin Stephanie Simon(GCB) an, gefolgt von Monika Bisping (Aldruper Heide) und Ursula Horsch (GCB) und im 3. Netto von Beate Hildebrandt und Jutta Keller (beide GCB). Der Preis für das 1. Brutto ging an Hildegard Hasse und Brigitte Reher vom GC Nordkirchen, die sich darüber so sehr freuten, dass sie spontan entschieden, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Inzwischen hatte sich die leichte Brise leider wieder gelegt und selbst draußen auf der Terrasse wurde die Temperatur schweißtreibend, was die gute Stimmung aber nicht beeinträchtigte und man den Abend noch eine ganze Weile bei kalten Getränken ausklingen ließ.

Ein herzlicher Dank gebührt unseren Sponsoren Matthias und Christoph Lückertz sowie ihrer Mitarbeiterin Heike Pander, die ihre Unterstützung bei diesem Turnier auch für 2020 wieder zugesagt haben.

 

SW

 

 

Am 30. Juni 2019 fand nach 2017 mal wieder ein großes ProAm in Brückhausen statt. Bei heißen äußeren Bedingungen folgten 13 Professionals und 39 Amateure zum Estima ProAm 2019 der Einladung von unserem Pro Grant Sinclair und spielten in diversen Wertungen die Sieger und Sonderpreise aus.

Durch das Engagement unseres Mitgliedes Karsten Benen und der Estima Personalmanagement GmbH konnten im Vorfeld spektakuläre Tee off Geschenke und Getränke an die Teilnehmer verteilt werden. Erik Rabeneck brachte zum Frühstück noch Donuts und Marshmallows mit, die neben Brötchen, Laugenstangen und viel Kaffee ebenfalls gern genommen wurden.

Frisch gestärkt ging es auf die Runde, die drei Professionals mit jeweils 74 Schlägen absolvieren konnten. Daher teilten sich Phil Greswell, Marcel Kunefke und unser Grant Sinclair den geteilten ersten Platz und das Preisgeld.

Neben der Bruttowertung für die Pros wurde außerdem um die Teamwertung für die gesamten Vierer-Teams sowie die besten Brutto- und Nettoergebnisse im Einzel bei den Amateuren gespielt. Hier brillierte Sandra Maier vom GCB mit einer 71er Runde und konnte sich wie auch Nettosieger Peter Löwen über tolle Preise freuen.

In der Sonderwertung der Damen gewann Jennifer Locke aus Peckeloh bei den Damen die Nearest-to-the-Pin-Wertung und Amelie Bauer bekam den Preis für den Longest Drive. Die Sonderpreise der Herren blieben dagegen im Club, da hier mit Sebastian Lötschert (Nearest-to-the-pin) und Eike Wißmann (Longest Drive) zwei Mannschaftsspieler des GCB erfolgreich waren.

In der Teamwertung setzte sich das Team von Proette Anna Scott sowohl in der Brutto- als auch Nettowertung durch, so dass sich Sandra Maier, Björn Bauersfeld und Sebastian Lötschert über neue Tragebags freuen konnten. Die weiteren Preisträger waren das Team Benjamin Wuttke (1. Netto) mit Marko Masic, Manfred Geske und Ralf Geib vor dem Team Marcel Kunefke (2. Netto) mit Meike Brühl, Elle Schudek und Amelie Bauer sowie Team Grant Sinclair, der mit Karsten Benen, Marten König und Kurt Mersmann den GCB auf dem Treppchen vertrat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Karsten Benen und unseren weiteren Förderern Audi Zentrum Senger, GolfTech Maschinenvertriebs GmbH, Keßler-Brockamp Haustechnik GmbH, NCC Guttermann GmbH sowie Grant Sinclair für die Unterstützung und freuen uns auf die Neuauflage in 2020.

 

 

Nachdem wir letzte Woche den Spieltag in Driburg erfolgreich mit dem 1. Platz beendet haben, auf den 2. Ligaplatz geklettert sind und die Distanz auf die Abstiegsplätze vergrößern konnten, erfolgte nun der erwartete Einbruch in Dortmund. So bestätigte sich der Plan der letzten Wochen, die Punkte vor dem Spiel in Dortmund zu machen.

Ohne dich ist alles doof ;-)

Es zeigte sich gestern, wie schon beim ersten Spieltag zuhause im Mai, dass wir ohne Sandra (im wohlverdienten Urlaub) in der Liga im Prinzip chancenlos sind. Konnten wir beim Heimspiel noch Driburg hinter uns lassen, reichte es gestern nur zum letzten Platz.

Solide Runden spielten Nine (87), Kathrin (94) und Janina (95), weiterhin spielte Barbara eine 97 und Gaby eine 102 (Streicher). Von einer 11 auf Bahn 1 erholte sich Heike leider nicht mehr auf ihrer Runde und kam nach Wochen in Topform mit 100 Schlägen ins Clubhaus.

Das Polster der vergangenen Wochen ist dick genug gewesen, somit bleibt es bei immerhin 52 Schlägen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz! Gegen den gestern als Tagessieger auftrumpfenden Lippischen Golfclub haben wir 36 Schläge verloren und sind nun 13 Schläge hinter den Damen aus Detmold auf den dritten Platz abgerutscht!

Gütersloh ist als Tabellenführer weit weg und auch wenn am letzten Spieltag in Gütersloh der Heimmannschaft mehrere Topspielerinnen fehlen, wird ihnen der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein.

Vor uns liegen nun knapp sechs Wochen Pause in der Liga, am 17.8. ist dann das Saisonfinale in Gütersloh.

Da dürfte dann auch der Kader komplett sein und, wenn nichts schief läuft, der Klassenerhalt gefeiert werden.

Nine

 

 

Nachdem unsere Greenkeeper in den letzten Wochen tapfer gegen eine Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners auf unserer Anlage angekämpft haben, traf heute Verstärkung durch die Firma Schulze Tertilt ein. Ausgerüstet mit Spezialgerät und einem Hubsteiger wurden heute die Bäume auf dem Golfplatz kontrolliert und die bisher nicht erreichbaren Nester entfernt. Durch das professionelle Absaugen wurde eine weitere Freisetzung der kleinen Haare verhindert, so dass nun eine spürbare Verbesserung für unsere Mitglieder eintreten sollte.

 

 

 

Mit dem bislang besten Mannschaftsergebnis der Saison hat sich die AK 30/2 Herrenmannschaft des GCB am dritten Spieltag der 5. Liga den zweiten Platz in der Tageswertung erkämpft. Auf der Anlage des GC Marienfeld lieferten Patrick Spangenberg und Carsten Manz mit jeweils 85 Schlägen die besten Scores für das Team aus Brückhausen und bauten damit ein starkes Fundament für ihre Truppe. Es folgten Marten König (87) und Timo Bethlehem (88), die beide ihr Handicap unterspielten, was eine durchaus besondere Leistung in einem Ligaspiel auf fremdem Platz ist. Reinhard Bölscher (90) und René Bisplinghoff (96) komplettierten den insgesamt sehr guten Auswärtsauftritt und sorgten bei den aktiven Spielern und mitgereisten Mannschaftskameraden Bernd Ruberg und Jan-Christoph Menke für ausgelassene Stimmung auf der Clubhaus-Terrasse.

Das GCB-Team steht in der Tabelle nun auf Platz drei, schlaggleich mit Marienfeld und zwanzig Schläge vor der Mannschaft aus Hamm. Damit hat die Mannschaft nach wie vor alle Chancen auf den Klassenerhalt. Der nächste und vorletzte Spieltag findet am kommenden Samstag (6. Juli) im Golfclub Hamm statt, ehe der letzte Spieltag Mitte August im GCB ausgetragen wird.

 

CM