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Liebe Mitglieder,


wir haben ihn gefunden, einen neuen Spielführer!

In der letzten Vorstandssitzung wurde der kommisarische Spielführer Jürgen Stiegler durch Herbert Bergmann abgelöst. Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung wird er sich nun in das Amt einarbeiten und dann zur Wahl im Januar 2017 antreten.

Wir sind sehr froh, in Herbert Bergmann ein zuverlässiges, engagiertes und stets sehr positiv gestimmtes Mitglied gefunden zu haben. Wir sind sicher, dass Herbert Bergmann sich großartig in der Rolle des Spielführers entwickeln wird und wünschen ihm schon jetzt alles Gute!!


Ihr Team vom GCB

 

 

Wir beobachten voller Sorge unsere vielen Eschen, die massiv vom Falschen Weißen Stengelbecherchen, einem Pilz, dem europaweiten Auslöser des Eschentriebsterbens, befallen sind. 

An vielen Eschen kann man bereits die Folgen dieses Pilzbefalls sehen: einen deutlichen Rückgang der Belaubung und vor allem die vielen kahlen Endtriebe an fast allen Eschen.


Dieses Eschentriebsterben breitet sich rasant über Europa aus, lässt zuerst die Endtriebe und dann den ganzen Baum sterben. Als Folge der Erkrankung brechen Teile des Baumes ab oder der Baum stürzt um. Häufig werden die bereits geschwächten und morschen Bäume noch durch andere Pilze wie den Hallimasch zusätzlich angegriffen und stürzen deshalb noch schneller als erwartet um.
Dies bedeutet für uns auf dem Golfplatz eine große Gefahr. Wir werden den Krankheitsverlauf aller Eschen deshalb sehr aufmerksam verfolgen und je nach Zustand dann erkrankte Bäume auch schlagen lassen – denn der Vorstand ist in der Verkehrssicherungspflicht.

Die gefährdeten Bereiche können nicht alle abgesperrt werden, denn Eschen finden sich an vielen Stellen auf dem Platz: als einzelnstehende Solitäre an spielentscheidenden Positionen und in den Anpflanzungen zwischen den Bahnen 8/9 und 9/10.Abhängig vom Verlauf des Eschentriebsterbens  werden die weiteren Schritte sehr genau geprüft.

 

 

 

 

Viele private 18-Loch-Runden sind es nicht, die Grant Sinclair in einem Jahr spielt. Wenn der Club-Pro aus Brückhausen unterwegs ist, trifft er den Ball im Moment aber gut. Das lassen zumindest die Ergebnisse auf der Club Professional Serie vermuten. Nach zwei von fünf Turnieren liegt er in der deutschen Rangliste auf dem sechsten Rang.


Ein erfolgreicher Botschafter des Brückhausener Golfclubs ist Sinclair also. Zum Auftakt der Serie holte der Schotte noch den geteilten achten Rang. Elf Schläge über Par lag er nach zwei Runden im Golfclub Haus Bey. Bei schwierigen Bedingungen gelang es keinem Pro, nach 36 Löchern ein Ergebnis unter Par ins Clubhaus zu retten.


Bei der zweiten Station der Trainer-Tour am 18. und 19. Juli sah das ganz anders aus. Auf dem Golfplatz Deutenhof in Bad Abbach bei Regensburg musste schon ein 36-Loch-Resultat von unter Par her, um überhaupt unter die besten zehn zu gelangen.


Sinclair legte furios los. Mit vier Schlägen unter Par nach neun Bahnen übernahm er am ersten Tag zwischenzeitlich gar die Führung. Nach 18 Löchern und 69 Schlägen (-3) waren nur zwei Spieler besser als der Brückhausener. „Ich treffe den Driver momentan richtig gut. Ich spiele präzise und lang. So gut lief es mit dem Schläger noch nie“, meinte Sinclair.
In der zweiten Runde stockte der Motor allerdings etwas. Vier Schläge über Par nach sechs Bahnen warfen Sinclair zurück. „Ich war wohl etwas zu nervös, weil ich im vorletzten Flight spielte und eine Chance auf den Sieg hatte“, berichtete der Pro. Zwei Birdies und zehn Par zum Abschluss der Runde sorgten am Ende aber für eine 74er Runde und ein Gesamt-Ergebnis von einem Schlag unter Par für das Turnier.


In der Gesamt-Rangliste liegt der Brückhausener mit diesen Ergebnissen und knapp 800 gewonnenen Euro an Position sechs. Diese Position zu halten, dürfte aber schwer werden. „An den nächsten beiden Turnieren kann ich leider nicht teilnehmen“, erklärt Sinclair.
Erst zum fünften und abschließenden Event, der PGA Teachers Championship, könnte Sinclair wieder am Start sein. Anfang Oktober wird dann im Golfclub Gut Hardenberg in der Nähe von Göttingen gespielt. Dem Sieger winken in diesem Turnier satte 5000 Euro.

 

 

Der „Rasendoktor“ war wieder zu Besuch. Seit rund zwei Jahren unterstützt Dr. Gunther Hardt das Team des Golfclubs Brückhausen. In erster Linie in Sachen Platz- und vor allem Rasenpflege. Hardt hat jedoch auch Ideen für alle anderen Bereiche des Golfclubs im Gepäck.

Ein großes Taschenmesser in der rechten, eine Bodenprobe aus dem Grün der 18. Bahn in der linken Hand, und Gunther Hardt ist in seinem Element. Das spüren Beobachter der Szene sofort. Die Augen des Stuttgarters leuchten ein wenig, als er beginnt, mit präzisen Schnitten, die Wurzel einer kleinen Graspflanze innerhalb der Probe freizulegen.

„Sehen Sie, wie tief die Wurzeln mittlerweile hinunter in das Erdreich reichen“, fragt er in die kleine Runde auf dem Grün und lächelt. Hardt gefällt, was er sieht, das ist deutlich zu erkennen. Ihn freut, dass seine Beratung Früchte trägt.
 
Ein kurzer, leicht prüfender Blick in die Runde. Es lauschen noch alle Umstehenden. Ein wenig aufgeregt in seinen Bewegungen, aber verständlich in seinen Erklärungen, fährt der gelernte Landwirt und Vegetationstechniker fort. Er beschreibt Schritt für Schritt und Ebene für Ebene die Bodenprobe, die nach dem Sezieren schon deutlich instabiler auf seiner Hand liegt. Für die Zwecke der spontanen Vorlesung reicht es aber noch.

Rund sechs Jahre spiegelt der Querschnitt das Leben des Grünbodens wider. Lesen kann Hardt aus ihm, beinahe wie aus einem Buch. Deutlich ist zum Beispiel zu erkennen, dass vor rund zwei Jahren, nachdem der Rasendoktor zum ersten Mal im Golfclub war, die Grünpflege einschneidend verändert wurde.

Die unteren Schichten der Bodenprobe sind nahezu schwarz. Modrig und schlecht belüftet ist dieses Material, das vor zwei Jahren noch direkt unterhalb der Grasnarbe lag. Viel heller und sandiger strahlen die oberen drei Zentimeter. „So sieht ein guter, gesunder Grünboden aus. Das ist das Ergebnis der vor zwei Jahren veränderten Platzpflege“, meint Hardt. Im nächsten Moment schaut er Head-Greenkeeper Stefan Markfort in die Augen und klopft ihm kräftig auf die Schulter: „Das haben Sie richtig gut gemacht, wirklich.“ Ein ehrliches Lob, von einem Spezialisten.



Die Folge des konsequenten Aerifizierens und Sandens, das drei Mal im Jahr stattfindet, sowie des Topdressens ist ein sandigerer Boden, den die Graswurzeln besser durchdringen können. „Die Golfer wollen schnelle und treue Grüns. Und das geht nur mit gesundem Gras und intensiver Platzpflege“, erklärt der Schwabe. „Hätten wir die Pflege nicht umgestellt, wären über kurz oder lang vermutlich Reparatur-Maßnahmen auf uns zugekommen, die das Golfspielen massiv beeinträchtigt hätten“, erläutert Yannick Ludwicki, der den Rasendoktor Hardt während seiner Ausbildung zum Golfbetriebswirt (DGV) kennengelernt hat.

Seit 2003 ist Gunther Hardt in Sachen Golfplatz-Pflege unterwegs, berät Clubs und ist Vorsitzender des Ausschusses Umwelt- und Platzpflege im Deutschen Golf Verband. „Millionär wird man auf diese Weise nicht, aber sie können etwas gestalten“, erklärt Hardt. „Und in aller Regel werden die Tipps und Hinweise in den Clubs, die ich berate, positiv aufgenommen.“ Das ist einerseits wohl der Tatsache geschuldet, dass Hardt in keiner Weise oberlehrerhaft auftritt. Zudem kennt er aber die Abläufe in Golfclubs. In den 90er Jahren war er Manager des Stuttgarter Golfclubs.

In Brückhausen will man auch in Zukunft auf die Dienste des Golfplatz-Gurus zurückgreifen, nicht nur in Sachen Golfplatz-Pflege. Auch das Thema Golf&Natur rückt in der Agenda weiter nach oben.

 

 

Das Auslese-Verfahren ist weiter voll im Gange. Sechs der ursprünglich gut 50 Spieler sind nur noch übrig und spielen um den Brückhausener Captainsbecher 2016. Dem Pokal am nächsten sind derzeit Andrea Maischein und Titelverteidiger Sebastian Bischoff. Sie stehen bereits im Halbfinale des Wettbewerbs.


Knapp zwei Wochen ist es her, da setzte sich Andrea Maischein im Viertelfinale gegen Rolf Natrup durch. Eine Runde zuvor war es Yannick Ludwicki, der sich geschlagen geben musste. Die Form scheint in diesem Sommer also zu stimmen, auch in den Liga-Spielen der Deutsche Golf Liga brachte die Halbfinalistin schon regelmäßig ordentliche Ergebnisse heim.


Gegner in der Vorschlussrunde der unteren Turnierhälfte wird erneut ein männlicher Mitstreiter. Christoph Strunk trifft auf Holger Lau. Strunk setzte sich eine Runde zuvor gegen Sita Schmeddinghoff durch. Lau behielt gegen Yannick Budde die Oberhand.

In der oberen Turnierhälfte machte Sebastian Bischoff in der vergangenen Woche gegen Friedhelm Meifuss den Einzug unter die besten vier perfekt. Die Partie begann ausgeglichen. Meifuss hielt das Match gegen den Spieler aus der Clubmannschaft lange offen. Auf den zweiten neun Bahnen setzte sich Bischoff aber ab. Auf dem 15. Grün gratulierte Friedhelm Meifuss schließlich zum Erfolg.

„Ich versuche natürlich, meinen Titel zu verteidigen. Ich mag das Lochspiel. Außer des Lochs kann man dort nichts verlieren. Das kommt mir als Spieler, der das Risiko sucht, entgegen“, so Sebastian Bischoff.


Der Titelverteidiger wartet nun auf seinen nächsten Kontrahenten. Bernd Schmeddinghoff wäre ein Kandidat. Er beendete im Achtelfinale die Titelträume Bernd Rubergs. Schmeddinghoffs Gegner ist Ingo Schimannek. Bevor der sich am Fuß verletzte, setzte er sich in der Runde der besten 16 gegen Hannelie Khodaverdi-Weinand durch. Noch ist aber fraglich, ob Schimannek zum Viertelfinale antreten kann.

 

 

Vier Spiele, vier Siege. Das DGL-Männer-Team des Golfclubs Brückhausen steht unmittelbar vor der Rückkehr in die Landesliga. Und um die Ansprüche auf den Meistertitel und den Aufstieg zu unterstreichen, hat die Mannschaft um Kapitän Sebastian Lötschert am vierten Spieltag im Golfclub Coesfeld wohl die beste Leistung der Saison abgerufen.

54,5 Schläge über Platzstandard lagen die sieben Brückhausener, die in die Wertung kamen nur. Ein Resultat, mit dem auch bei einem Auswärtsspiel in der Landesliga durchaus etwas zu holen wäre. In der Tabelle liegt das Team nun vor dem letzten Spieltag vier Punkte vor Verfolger Westerwinkel. Ein Abrutschen auf Rang zwei wäre also nur noch möglich, wenn die Brückhausener nicht antreten sollten oder abgeschlagen auf dem letzten Platz landen sollten. „Und daran denken wir sicher nicht“, erklärt Sebastian Lötschert.

Sein bester Mann auf dem Platz war am Sonntag einmal mehr Björn Bauersfeld. Ein Bogey auf der neun und ein Birdie auf der zehn waren die einzigen Ausreißer einer ansonsten blitzsauberen Par-Runde. Mit diesem Resultat war Bauersfeld natürlich bester Mann des Spieltags.

An Position zwei folgte ein weiterer Brückhausener. Andreas Tinkl war lange in ähnlichen Sphären unterwegs. 15 Par und ein Bogey notierte er, ehe ein weiteres Bogey auf der Bahn 17 und ein Doppel-Bogey auf der Schlussbahn einen klitzekleinen Schatten auf seine starke Runde warfen. Eine 77 stand letztlich auf Tinkls Zettel. Auch Patrick Lötschert (79) und Sebastian Bischoff  (79) blieben noch unter der Marke von 80 Schlägen und rundeten das beeindruckende Mannschaftsergebnis ab.

Den sicheren Aufstieg im Rücken, blickt Kapitän Lötschert am letzten Spieltag schon ein wenig in die Zukunft. Er lässt die Spieler aus der zweiten Reihe, die im kommenden Jahr in der Landesliga eventuell Stützen des Teams werden könnten, spielen. Eike Wissmann, Max Bublies und Markus Blome werden im Golfclub Münsterland in Burgsteinfurt also am Schläger stehen.

Auf die leichte Schulter wird das letzte Match allerdings nicht genommen. Am Samstag schon fährt eine große Abordnung aus Brückhausens Clubmannschaft nach Burgsteinfurt, um sich auf den Platz und seine Tücken einzustellen.

Die Ergebnisse: Björn Bauersfeld (73), Andreas Tinkl (77), Patrick Lötschert (79), Sebastian Bischoff (79), Sebastian Lötschert (82), Yannick Budde (84), Björn Sommerau (88), Oliver Wallscheid (95)