Platzregeln

In ErgĂ€nzung der Golfregeln gelten die nachfolgenden Platzregeln. 

 

1. Aus (Regel 27-1)

Aus wird durch weiße PfĂ€hle gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang.


2. Wasserhindernisse (Regel 26)

Auf den Bahnen 1 und 14 erstrecken sich Wasserhindernisse und seitliche Wasserhindernisse, die an das Aus angrenzen, bis zur jeweiligen Ausgrenze.


3. Boden in Ausbesserung, ungewöhnlich beschaffener Boden (Regel 25-1)

a) Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue PfĂ€hle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.

b) Erleichterung nach Regel 25-1 von Löchern, Aufgeworfenem oder Laufwegen ErdgÀnge grabender Tiere oder Vögel wird nicht gewÀhrt, wenn lediglich die Standposition behindert ist.

c) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung: - Trockenspalten im Erdreich im kurz gemÀhten GelÀnde (D 25/12)
- frisch verlegte Soden
- mit Sand oder Kies verfĂŒllte DrainagegrĂ€ben


4. Hemmnisse (Regel 24)

a) Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1).

b) Mit PfĂ€hlen, Manschetten, BĂ€ndern oder Seilen gekennzeichnete Anpflanzungen sind unbewegliche Hemmnisse. Gießringe an BĂ€umen sind ebenfalls unbewegliche Hemmnisse.

c) Alle Pfosten zur Kennzeichnung von Hindernissen, Entfernungen und Boden in Ausbesserung sowie Abschlagmarkierungen und Verbotsschilder sind unbewegliche Hemmnisse.


5. Stromleitungen

Trifft ein Ball eine Freileitung oder den Strommast auf der Bahn 6, so ist der Schlag annulliert und der Spieler muss einen Ball nach Regel 20-5 spielen.


6. Entfernungsmesser (Regel 14-3, Anmerkung)

Ein Spieler darf Entfernungsinformationen durch die Verwendung eines EntfernungsmessgerĂ€tes erlangen. Benutzt ein Spieler wĂ€hrend der festgesetzten Runde ein EntfernungsmessgerĂ€t zum AbschĂ€tzen oder Messen anderer UmstĂ€nde, die sein Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeiten, usw.), verstĂ¶ĂŸt der Spieler gegen Regel 14-3. Strafe fĂŒr Verstoß siehe Regel 14-3.


7. Ball auf dem GrĂŒn unabsichtlich bewegt

Die Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 werden wie folgt abgeÀndert:
Liegt der Ball eines Spielers auf dem GrĂŒn, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre AusrĂŒstung bewegt wird. Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurĂŒckgelegt werden. Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem GrĂŒn liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist.


Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem GrĂŒn durch Wind, Wasser oder irgend eine andere natĂŒrliche Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft, bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurĂŒckgelegt, wenn er unter diesen UmstĂ€nden bewegt wurde.


Strafe fĂŒr Verstoß gegen eine Platzregel:

Lochspiel - Lochverlust, ZÀhlspiel - 2 StrafschlÀge


Hinweise

1. Folienteich

Das Betreten des Folienteiches zwischen Bahn 10 und 14 ist durch Hausrecht verboten. Zuwiderhandlung wird mit Platzverweis geahndet.


2. Entfernungsmarkierungen
bis Anfang GrĂŒn: 

  • 200 m
    grĂŒner Pfosten mit 3 weißen Ringen, 
    gelbe Bodenplatte
  • 150 m
    grĂŒner Pfosten mit 2 weißen Ringen, 
    rote Bodenplatte
  • 100 m
    grĂŒner Pfosten mit 1 weißen Ring, 
    weiße Bodenplatte


Achtung: an Bahn 12 statt 100 m 110 m bis GrĂŒnanfang (wegen Uferabbruch)


3. Signal fĂŒr Spielunterbrechung: wiederholt 3 kurze Töne


sofortiges Aussetzen des Spiels wegen Gefahr: ein langer Signalton
Signal fĂŒr Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt 2 kurze Töne
UnabhĂ€ngig hiervon kann jeder Spieler / jede Spielerin bei Blitzgefahr das Spiel eigenverantwortlich unterbrechen (R 6-8 a II). 


4. SchutzhĂŒtten


befinden sich 

  • am Abschlag Bahn 6
  • zwischen GrĂŒn der Bahn 7 und Abschlag der Bahn 8
  • am Abschlag der Bahn 10
  • zwischen dem GrĂŒn der Bahn 12 und Bahn 13
  • zwischen dem GrĂŒn der Bahn 17 und dem Abschlag der Bahn 18

5. Toiletten


Es befinden sich Toiletten am Abschlag der Bahn 6 und im Clubhaus (EG und OG).


6. MĂŒllentsorgung

Bitte lassen Sie wĂ€hrend der Runde keinen MĂŒll auf dem Platz liegen. Entsorgen Sie Ihren MĂŒll  in den aufgestellten MĂŒlleimern an der Außentoilette auf Bahn 6, der Halfway-HĂŒtte oder nach der Runde in den MĂŒlleimern im Clubhausbereich.


 

 

Platzordnung

Fairplay und gegenseitige RĂŒcksichtnahme sollten unser Tun auf dem Golfplatz bestimmen. Alle Mitglieder und Gastspieler unseres Platzes sind angehalten, die folgenden Regularien des Golfclubs BrĂŒckhausen e.V. (GCB) zu beachten und in fairer Weise auszulegen. Zur Vereinfachung wird in den Regeln und Bestimmungen des Golfclub BrĂŒckhausen die Bezeichnung Spieler synonym fĂŒr Spielerin und Spieler verwendet.


Spielberechtigung und Greenfee

Die Berechtigung zum Spielen auf dem Platz des GCB haben

- Clubmitglieder mit einer Vorgabe von -54 oder besser.

- GÀste, die eine Mitgliedschaft in einem anerkannten in- oder auslÀndischen Golfclub oder in der VcG nachweisen können und eine Vorgabe von -36 oder besser haben.

Im Einzelfall kann eine Sondererlaubnis erteilt werden.

Die Übungsanlagen können von Mitgliedern und GĂ€sten genutzt werden.

Zur Kontrolle der Spielberechtigung haben Clubmitglieder den Bag-AnhÀnger und GÀste die GÀstekarte gut sichtbar am Bag anzubringen.

Greenfees sind vor Beginn des Spiels im Sekretariat zu entrichten.

Mitglieder mĂŒssen ihre GĂ€ste persönlich im Sekretariat anmelden und mit ihnen zusammen spielen, wenn das reduzierte GĂ€ste-Greenfee in Anspruch genommen wird.

GĂ€ste, die ihr Greenfee nicht entrichtet haben, werden an den Heimatclub gemeldet und zahlen ein Sondergreenfee von €150.


Spielbetrieb

Es werden nur in AusnahmefÀllen Startzeiten vergeben.

Die Runde ist grundsÀtzlich am 1. Abschlag zu beginnen. An anderen AbschlÀgen darf ein Spiel nur begonnen oder nach einer Pause fortgesetzt werden, wenn Spiele auf der kompletten Runde nicht behindert werden. Hat z.B. eine Gruppe auf Bahn 9 das Dogleg erreicht, ist an Abschlag 10 eine Spielaufnahme nicht mehr statthaft. Spiele, die nicht an Abschlag 1 begonnen wurden, haben spÀter kein Vorrecht an Abschlag 1.

Es sind in privatem Spiel maximal Vierball-Spiele erlaubt.


Vorrecht am ersten Abschlag

An Wochenenden und Feiertagen soll möglichst nur in 4er- oder 3er-Gruppen gespielt werden. Daher haben diese Vierball- und Dreiballspiele am 1. Abschlag Vorrecht. Zur Optimierung des Spielflusses werden Einzelspieler und 2er-Gruppen dringend gebeten, sich zu 4er- oder 3er-Gruppen zusammenzuschließen.

Ein Einzelspieler hat keinen Anspruch, vor anderen Spielen abzuschlagen.


Vorrecht auf dem Platz

Sowohl in Privatrunden wie auch in Wettspielen hat die schnellere Spielergruppe Vorrang vor einer langsameren Spielergruppe. Eine langsame Spielergruppe muss eine schnellere Spielergruppe durchspielen lassen, wenn sie mehr als eine Bahn vor sich frei hat.

Ein Einzelspieler hat keinen Anspruch, andere Spiele zu ĂŒberholen.

GrundsÀtzlich gilt: sÀmtliche Platzpflegearbeiten haben Vorrecht.


KapitÀnsbecher - Lochwettspiele

Teilnehmer am KapitĂ€nsbecher, die eine kleine rote Fahne mit sich fĂŒhren, haben Durchspielrecht.

Platzsperre fĂŒr Wettspiele FĂŒr Clubwettspiele sowie genehmigte Privatturniere wird der Platz in erforderlichem Umfang fĂŒr den allgemeinen Spielbetrieb gesperrt. Vorbehaltlich einer im Einzelfall anderen Festlegung ist der 1. Abschlag (ggf. auch Abschlag 10) 30 Minuten vor und nach dem Wettspiel (Abschlag letztes Spiel) gesperrt. Spielergruppen, die nach einem Turnier starten, mĂŒssen mindestens ein Loch Abstand zum letzten Turnierspiel halten. Sie dĂŒrfen erst dann abschlagen, wenn das Turnierspiel das GrĂŒn verlassen hat oder - bei Par-5-Löchern - außer Sichtweite ist. Spielergruppen vor einem Turnier mĂŒssen den Platz rĂ€umen, wenn das erste Turnierspiel auflĂ€uft. Es kann vorkommen, dass in einem Turnier ein Zweier-Spiel vorweg und extrem schnell spielt und auf die Spielergruppe vor dem Turnier auflĂ€uft. Dann muss diese Spielergruppe die Turniergruppe sofort durchspielen lassen. LĂ€uft die nĂ€chste Turnierspielergruppe auch auf, muss die vor dem Turnier gestartete Spielergruppe den Platz unverzĂŒglich verlassen.


Privatwettspiele und Gruppen

Alle bei der Clubleitung angemeldeten und genehmigten Privatwettspiele von Gruppen haben die Berechtigung, innerhalb der zugeteilten Startzeit mit allen Teilnehmern abzuspielen und einen angemessenen störungsfreien Spielverlauf zu erhalten. Solche Wettspiele können an Wochenenden und Feiertagen nur ausnahmsweise genehmigt werden.


Bekleidung

Auf der Golfanlage ist eine golfadÀquate Bekleidung vorgeschrieben.

Softspikes sind erwĂŒnscht.


Carts

Der Parkplatz und die Zufahrt des Golfplatzes sind öffentliche Straßen und dĂŒrfen von Carts nicht genutzt werden.

Bei ungĂŒnstigem Wetter behĂ€lt sich der Club vor, Trolleys und/oder Carts nicht zuzulassen.


Schonung des Platzes

Das Betreten des Folienteiches zwischen den Bahnen 10,13 und 14 ist verboten. Auch das Befahren des Roughs mit Golfcarts ist verboten.

Bei ProbeschlÀgen ist jede BeschÀdigung des Platzes (vor allem der AbschlÀge) zu vermeiden.

Es wird erwartet, dass ein Spieler seine eigenen Spuren im Bunker sowie alle anderen Spuren in der NĂ€he einebnet. Gleiches gilt fĂŒr Divots und die Pitchmarken auf den GrĂŒns. Auf den AbschlĂ€gen sollen keine Divots zurĂŒckgelegt werden.

Auf den GrĂŒns und AbschlĂ€gen dĂŒrfen keine Taschen, Trolleys oder Carts abgestellt werden. Trolleys dĂŒrfen nicht nĂ€her als fĂŒnf Meter zum GrĂŒnrand abgestellt bzw. vorbeigezogen werden, fĂŒr Carts gilt ein Mindestabstand von zehn Metern.


Hunde

Hunde sind auf der Anlage des Golfclubs BrĂŒckhausen nicht zugelassen.


Abfall

MĂŒlleimer gibt es an der CaddiehĂŒtte, dem Halfway-Haus und der Toilette auf Bahn 6. Es ist selbstverstĂ€ndlich, dass keine AbfĂ€lle auf dem Platz weggeworfen werden.


Sanktionen

Die Einhaltung der Regularien ist keine Empfehlung, sondern Pflicht fĂŒr jedes Mitglied und jeden Gast. Der GCB behĂ€lt sich vor, gegen Golfspieler, die diese Platzordnung missachten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.