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Die besten Golferinnen und Golfer bis 14 Jahre treten vom 15. bis 17. September bei den Deutschen Meisterschaften (DM) der Jungen und MĂ€dchen im Golfclub BrĂŒckhausen an. In der Altersklasse (AK) bis 14 ermitteln 53 Spielerinnen und 49 Spieler die Deutschen Jugendmeister 2017.

„Es ist beeindruckend, wie gut sich Golfdeutschland im Jugendbereich entwickelt. Die unter 14-JĂ€hrigen spielen vielfach und regelmĂ€ĂŸig in den Leistungsregionen um Par. Das Niveau steigt von Jahr zu Jahr und die Leistungsdichte wird auch bei der diesjĂ€hrigen Meisterschaft wieder hoch sein. Wir freuen uns, dass der Golfclub BrĂŒckhausen den deutschen Nachwuchs unterstĂŒtzt und die jungen Sportler auf seiner ausgezeichneten Anlage willkommen heißt“, schaut Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV), einer spannenden Turnierwoche entgegen.

Auf dem Par-72-Kurs vor den Toren MĂŒnsters, treffen die Golfstars der Zukunft aufeinander. In dem sehr ausgeglichenen Feld, gehen die Sieger der Qualifikation als Favoriten in das Turnier. Sowohl Paula Schulz-Hanßen (GC St. Leon-Rot) bei den MĂ€dchen als auch Tiger Christensen (Hamburger GC) bei den Jungen gewannen die Vorausscheidung im Juli und reisen mit dem besten Handicap ihrer Altersklasse ins MĂŒnsterland. Schulz-Hanßen hat eine Vorgabe von 0,5, Christensen von 1,4.

Hoffnung auf einen Heimsieg, auf dem im Naturschutzgebiet der Angelauen gelegenen Platz des GC BrĂŒckhausen, darf sich Leonie Wulfers machen. Die 14-JĂ€hrige hat schon an der Jugend-DM 2016 teilgenommen und einen guten 24. Rang erspielt. In den letzten zwölf Monaten hat sie ihr damaliges Handicap von 5,5 noch einmal deutlich verbessert und startet jetzt mit Handicap 3,1 in das Turnier.
Sowohl bei den MĂ€dchen als auch bei den Jungen werden drei Runden im ZĂ€hlspiel ausgetragen. FĂŒr die Finalrunde qualifizieren sich die jeweils 22 besten Spielerinnen und Spieler sowie alle Schlaggleichen. Zuschauer sind auf der Golfanlage in Everswinkel herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Ein wichtiges Utensil aller Greenkeeper des GC BrĂŒckhausen bei den Deutschen Meisterschaften ist der Wecker, denn an den Tagen der Deutschen Meisterschaft hat Head Greenkeeper Stefan Markfort den Arbeitsbeginn des gesamten Teams auf 5 Uhr morgens festgelegt. Wenn die Sonne kurz nach 7 Uhr aufgeht, dann ist nach zwei Stunden Arbeit schon ein Teil der Fairways gemĂ€ht, sind einige GrĂŒns nicht nur gemĂ€ht, sondern auch zusĂ€tzlich bereits gewalzt. Wie das in der Dunkelheit geht? Kein Problem, denn viele Maschinen hatten bereits LED-Scheinwerfer montiert, andere wurden mit diesen Scheinwerfern fĂŒr die Meisterschaften nachgerĂŒstet.

Auch die vielen anderen Arbeiten, die bei einer solchen Veranstaltung nötig sind, um den Platz in einem meisterschaftswĂŒrdigen Zustand zu prĂ€sentieren, sind im Plan des Head Greenkeepers fĂŒr die Meisterschaftswoche vorgesehen.

Markfort, der seit 20 Jahren als Head Greenkeeper die Verantwortung fĂŒr den Golfplatz des GC BrĂŒckhausen hat, kennt seinen Platz genau und er kennt auch die Anforderungen einer Deutschen Meisterschaft.

Die grĂ¶ĂŸten Probleme fĂŒr ihn sind die hohe Anzahl von ĂŒber 100 Teilnehmern, die in zwei Blöcken bereits um 8:00 Uhr (knapp eine Stunde nach Sonnenaufgang) und um 12:30 Uhr auf zwei Tees abschlagen werden, dazu die knappen zur VerfĂŒgung stehenden Stunden mit Tageslicht und vor allem die ungewissen Wetteraussichten, die seine ganze Planung ĂŒber den Haufen werfen könnten.

Doch es sind nicht seine ersten Meisterschaften. Die Deutschen Meisterschaften im Betriebssport 2004 waren der Anfang. Seither sind immer wieder Deutsche Meisterschaften und andere wichtige nationale Turniere in BrĂŒckhausen durchgefĂŒhrt worden.

Eigentlich, meint Stefan Markfort, sei daher eine Deutsche Meisterschaft fĂŒr das Greenkeeping in BrĂŒckhausen nichts wirklich Außergewöhnliches, nur ein Planungsproblem der Arbeiten. Denn der Platz des GC BrĂŒckhausen habe inzwischen im Alltagsbetrieb einen so hohen Standard erreicht, dass es möglich sei, mit sehr kurzer Vorlaufzeit und ohne Probleme vom Alltagsbetrieb in den Meisterschaftsmodus zu wechseln.

FĂŒr den Meisterschaftsmodus werden vor allem die GrĂŒns schneller gemacht.

Die spurtreuen und normalerweise 7-8 Fuß schnellen GrĂŒns des Clubs werden durch geringere DĂŒngergaben etwas abgemagert, um so den Rollwiderstand der GrĂ€ser zu verringern.
Die GrĂŒns werden sowieso normalerweise alle 14 Tage mit einer Mini-Portion Sand ĂŒberzogen. Vor der DM wird eine zusĂ€tzliche hauchfeine Sandschicht zum Ausgleich von Unebenheiten aufgebracht, um die BĂ€lle spurtreu rollen zu lassen.
FĂŒr die Tage der Deutschen Meisterschaft werden die GrĂŒns dann tĂ€glich gemĂ€ht und gewalzt. Die GrĂŒns werden im Alltagsbetrieb normalerweise nur entweder geschnitten oder gewalzt, aber nicht beides zusammen an einem Tag.

Die Schnitthöhe der GrĂŒns bleibt ĂŒbrigens unverĂ€ndert, um die WiderstandsfĂ€higkeit der GrĂ€ser nicht herabzusetzen und die GrĂŒns trotz der Belastung durch die vielen Teilnehmer gesund zu erhalten.

Markfort verspricht sich von diesem MaßnahmenbĂŒndel eine GrĂŒnsgeschwindigkeit von 9 bis 10 Fuß bei gleichbleibender Spurtreue - und damit wĂ€ren die GrĂŒns in BrĂŒckhausen wieder einmal auf dem Niveau der European Tour, die bei ihren Turnieren in Westeuropa eine GrĂŒnsgeschwindigkeit von 9 Fuß anstrebt.

Hinweis fĂŒr Mitglieder:
Das enge Zeitfenster fĂŒr die Arbeiten des Greenkeeping macht es notwendig, den Platz von Donnerstag bis Sonntag fĂŒr den Spielbetrieb der Mitglieder zu sperren. Wir sind sicher, dass Sie dafĂŒr VerstĂ€ndnis haben.


 

 

Vom 17. bis 19. Juli wurde das BambiniCamp auf der gesamten Anlage des GCB durchgefĂŒhrt. An den 3 Tagen kamen immer 16 hochmotivierte und lernwillige Kids auf die Anlage und erhielten altersgerechtes Training von Peter Wright und Tristan Iser.

In der Woche vom 21. bis 25. Juli 2017 kam dann besonderes Leben in den Golfclub BrĂŒckhausen, da insgesamt 27 Youngsters die Übungsanlagen und den Golfplatz in Beschlag genommen hatten.

NatĂŒrlich stand in dieser Woche das Golfspiel im Vordergrund. Es wurde aber auch, mit einem Ausflug in den Golfclub Aldurper Heide zu einem gemeinsamen Turnier, fĂŒr Abwechslung gesorgt.

Zum Ende beider Camps wurden Clubmeisterinnen und Clubmeister ermittelt.

Bamibini Meister wurden bei den

MĂ€dchen:  Linn Wiezorke
Jungen:  Jan Stuhldreier

Am letzten Tag des JugendCamps wurden in 3 verschiedenen Klassen die neuen Clubmeister ermittelt:

Jugendclubmeister wurden bei den

MĂ€dchen:  Leonie Wulfers
Jungen:  Alexis-AndrĂ© Kasum

Futures-Clubmeister wurden bei den

MĂ€dchen:  Linn Wietzorke
Jungen:  Philipp Hannemann

Kids-Clubmeister wurden bei den

MĂ€dchen:  Fabienne Mutawalli
Jungen:  Lennon Wright

In allen Turnieren wurde wirklich gut gespielt und am Ende tolle Ergebnisse erzielt.

WĂ€hrend der Camps wurde das Fair Play-Ideal und das soziale FĂŒr- und Miteinander immer wieder vermittelt, vorgelebt und verinnerlicht.

Jeder Camp-Teilnehmer hat ein abwechslungsreiches und interessantes Camp-Programm erlebt, um seine eigenen Ziele und Bestrebungen zu erreichen. Die beiden Trainer Peter Wright und Grant Sinclair haben in der Woche dafĂŒr gesorgt, dass die Kinder und Jugendlichen professionellen Unterricht, kombiniert mit spielerischen Aspekten erhielten. Dadurch konnten sie wirklich erstaunliche Dinge lernen und erreichen. Das Motto der Jugendabteilung "Fun and Skill" kam hier nicht zu kurz und wurde wĂ€hrend beider Camps im GCB gelebt.

 

 

Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die Deutsche Meisterschaft der Jungen und MĂ€dchen der AK14.

Sollten Sie darĂŒber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich gern an uns oder den Deutschen Golfverband.

Infoblatt

 

 

 

 

Der Anlass fĂŒr die Spende war die Verlegung eines neuen Fußbodens in der HalfwayhĂŒtte und der folgende Innenanstrich. Anschließend sah die bislang immer recht stiefmĂŒtterlich behandelte HĂŒtte zwar innen toll gepflegt aus, war aber leider fast völlig leer und kahl.

Ein Zustand, den das Ehepaar Bartmann gar nicht gut fand. Und so fragte der Sendenhorster Handwerksmeister, Tischlermeister Josef Bartmann den anderen Sendenhorster Handwerksmeister Norbert Keßler: "Norbert, du bist als Clubhauswart doch fĂŒr die HalfwayhĂŒtte zustĂ€ndig – kann ich da was machen?".

Wenn der Senior einer renommierten Sendenhorster Tischlerwerkstatt, die ĂŒberregional fĂŒr Architekten und Privatkunden komplette Inneneinrichtungen, KĂŒchen, Fenster, TĂŒren baut und fĂŒr individuelle Einrichtungslösungen bekannt ist, den Clubhauswart seines Heimatclubs so fragt, war die Antwort klar: "NatĂŒrlich Josef – mach!"

Das Ergebnis des "Machens" ist nun im Halfwayhaus zu sehen: stilvolle Eichenmöbel vom allerfeinsten, mit einer kleinen Gruß-Plakette der großzĂŒgigen Spender.

Wir bedanken uns ganz, ganz herlich!

 

 

Neue Clubmeister, alte Clubmeister, Talente, die fĂŒr die nĂ€chsten Jahre schon mal ihre Visitenkarte abgegeben haben und alte Hasen, die fĂŒr Aha-Erlebnisse sorgten. Bei den Clubmeisterschaften 2017 war alles dabei. Über die Pokale freuten sich am Ende allerdings zwei, die schon im Vorfeld ganz hoch gehandelt wurden. Sandra Maier und Sebastian Lötschert heißen die neuen Clubmeister in BrĂŒckhausen.

Zuerst lohnt jedoch ein Blick zurĂŒck. Bernhard Laube, in der Vergangenheit bereits acht mal Clubmeister, sorgte schon am Freitag fĂŒr ein echtes Highlight. Obwohl, eigentlich waren es zwei. Der 78-JĂ€hrige, gemeinsam mit Yannick Budde und Yannick Ludwicki auf der Runde, spielte eine 77. Zum wiederholten Male benötigte er also weniger SchlĂ€ge, als er Jahre alt ist. Wenige Wochen zuvor gelang dem Mann mit Schlapphut und Weste das auch schon. Da war es eine 74er Runde beim Herrennachmittag. Ein Eagle auf Bahn 16 war damals der Hingucker. Auch bei den Clubmeisterschaften spielte Laube wieder ein Eagle. Diesmal allerdings an Bahn 13. Und da das ein Par 3 ist, war das gleichbedeutend mit einem Ass. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, meinte Ludwicki und staunte. Mit dem Holz drei hatte Laube den Ball gespielt. „Wie bei den drei holes in one zuvor auch. Den SchlĂ€ger muss ich ja nehmen. Sonst komme ich nicht hin“, meinte Laube nur in seinem bayerichen Akzent und grinste verschmitzt. Laube wurde letztlich mit einer 80 am Samstag und einer 83 am Sonntag guter Sechster und landete bei den Senioren hinter Frank Schindelhauer auf dem 2. Rang.

Besser waren am Freitag in Runde eins nur Sebastian Lötschert und Yannick Budde. Lötschert, derzeit vielleicht der formstĂ€rkste und stabilste Spieler im Club, legte mit seiner 72er Runde den Grundstein fĂŒr den Erfolg am Sonntag. Vier Birdies, vier Bogeys und zehn Par spielte er und meinte nach der Runde: "Da war sogar noch mehr möglich." Eine 76 in Runde zwei war dann das Signal an die Konkurenz, dass sie sich in der Finalrunde schon ziemlich anstrengen muss, um noch ein Wörtchen im Titelkampf mitreden zu wollen.
Sieben SchlĂ€ge waren Frank Schindelhauer und Max Bublies, die mit Lötschert im letzten Flight des Tages auf die Runde gingen, schon hinten. Und dieser Vorsprung schmolz im Laufe der Runde kaum. Eine 78 spielten die Verfolger und teilten sich daher Rang zwei. Eine entspannte 79 reichte Lötschert zum Sieg – zum ersten Clubmeistertitel seiner Karriere.

Als Sandra Maier am Sonntag vom 18. GrĂŒn ging, sah das zunĂ€chst gar nicht entspannt aus. Es dauerte einige Minuten, ehe sie, passend zum Erfolg, auch lĂ€chelte. Der Grund fĂŒr die verspĂ€tete Feude: „Ich habe nicht gut gespielt“, meinte die neue Clubmeisterin. Eine 78 notierte Maier in der Finalrunde. Schon frĂŒh stand dennoch fest, dass sie zum zweiten Mal nach 2015 den Titel holen wĂŒrde. Ihre Verfolgerinnen mussten am Sonntag schon frĂŒh abreißen lassen und konzentrierten sich auf das Rennen um Platz zwei.
Franca Siebeneck und Leonie Wulfers machten allerdings schon mal deutlich, dass mit ihnen in den nĂ€chsten Jahren durchaus zu rechnen sein wird. Siebeneck lag in Runde eins sogar kurzzeitig in FĂŒhrung und bis zur Bahn 13 auch noch gleichauf mit Sandra Maier bei zwei ĂŒber Par. Erst auf den letzten Bahnen ging dem 13-jĂ€hrigen Talent ein wenig die Puste aus. Dennoch war die 79 ein starkes Resultat. Wulfers folgte auf Rang drei mit einer 85er Runde. An dieser Reihenfolge Ă€nderte sich auch am Schlusstag nichts mehr. Obwohl Maier mehr SchlĂ€ge liegen ließ, als ihr lieb war, sicherte sie sich locker die Clubmeisterschaft.

Die knappste Entscheidung fiel ĂŒbrigens im Rennen um den Titel Clubmeister der Seniorinnen. Einen Schlag lag Heike Budde (189) am Ende nur vor Gaby Bruchmann. Einen weiteren Schlag zurĂŒck lag auf Platz drei Barbara Remy-Hammer.