Blog-Artikel

 

Nachdem unser 2. Ligaspiel im GC Aldruper Heide aufgrund widriger Wetterbedingungen und
daraus resultierender Unbespielbarkeit des Platzes auf den Nachholspieltag verschoben werden
musste, ging es am 09.07.2016 endlich mit dem Ligaspielbetrieb der AK35 Damen weiter.


Wir waren zu Gast im GC Gut Winterbrock, Rheine Mesum. Trotz einiger Ausfälle und somit dem höchsten gemeinsamen HCP aller teilnehmenden Mannschaften, zeigte unser Team eine gute geschlossene Mannschaftsleistung. Hier die Ergebnisse:


Heike Budde 90, Dr. Gaby Bruchmann, 91, Bärbel Wiedeck, 95, Dr. Barbara Remy Hammer 95,
Inge Schmeddinghoff 98, Gaby KĂĽhling 106.


Wir freuen uns auf den nächsten Ligaspieltag am 27.08.16 in Brückhausen! Hier rollen wir das Feld
von hinten auf!


Gaby KĂĽhling

 

 

Aus dem Damenturnierplan des GC Brückhausen ist dieses Traditionsevent nicht mehr wegzudenken. Niemand weiß genau, wann das erste „Ganz in Weiß“-Turnier ausgetragen wurde – gefühlte 19mal – befand Barbara Rossig, die dieses Ereignis ins Leben gerufen hatte. Und wie jedes Jahr konnte Ladies' Captain Elisabeth Apel unter den 72 Teilnehmerinnen wieder zahlreiche Gäste aus benachbarten Clubs willkommen heißen.


Das Greenkeeping-Team hatte den Platz bestens präpariert, nicht einfach in Anbetracht der vorausgegangenen heftigen Regengüsse, die Sonne schien bei angenehmen Temperaturen und brachte die Kleidung der ganz in Weiß agierenden Damen besonders zum Strahlen. Gut gelaunt begaben sich die Spielerinnen zu ihren Tees und pünktlich um 13 Uhr konnte der Chapman-Vierer gestartet werden. Für eine Stärkung zwischendurch war auf der Terrasse des Clubhauses gesorgt.


Getreu dem Motto „Ganz in Weiß“ empfing die Damen nach der Runde eine weiße Tischdekoration mit Platzreservierungen. Die Preise wurden zum 5. Mal in Folge vom Reisebüro Lückertz zur Verfügung gestellt, überreicht durch Frau Hartmeier in Vertretung ihrer Chefs Christoph und Matthias Lückertz.


Gutscheine über € 100,- erspielten sich Hilke Köhler und Heike Greshake mit 17 Bruttopunkten sowie Claudia Jansen-Schultz mit ihrer Partnerin Ursula Brox mit 38 Nettopunkten. Mit ebenfalls 38 Nettopunkten belegte das Team Marion Wulfers und Ursula Holterhaus den 2. Platz, sie erhielten dafür je einen Reisegutschein im Wert von € 50,- sowie eine Kulturtasche.


Wie schon im letzten Jahr ging das 3. Netto an Gäste aus dem GC Münster-Tinnen. Beate Eberhardt und Heike Espenkott erzielten 37 Nettopunkte und nahmen dafür Strandtaschen und Golfbälle entgegen.


Die beiden Sonderpreise – gestiftet aus der Damenkasse – sicherten sich Carolin Wulfers für den Longest Drive und Bärbel Wiedeck für Nearest-to-the-Pin.


Das Wetter, die Flightzusammenstellungen, die vorgegebene Sitzordnung sowie die gereichten Speisen und Getränke hatten für ausgesprochen harmonische und fröhliche Stimmung gesorgt und so freuten sich die Organisatorinnen über die zahlreichen Versprechen der Gäste, auch im nächsten Jahr wieder dabeizusein, wenn das 20-jährige Jubiläum dieses Traditionsturniers gefeiert werden soll.


Sabine Wende

 

 

In den kommenden Tagen werden unsere Grüns erneut aerifiziert, das heisst, wir stanzen mit sogenannten Hohlspoons Löcher aus den Grüns und verfüllen diese Löcher dann mit Sand. Durch diese Pflegemaßnahme wird es in den nächsten Tagen zu einer kurzfristigen Beeinträchtigung des Spielbetriebes kommen.


Während dieser Pflegemaßnahme hat das Greenkeeping absolute Vorfahrt auf dem Platz. Deshalb finden die Damen- und Herrennachmittage auch nicht in der üblichen Form auf unserem Platz statt, sondern gehen auf Reisen.


 

 

In Spiel- und vor allem Birdie-Laune waren die BrĂĽckhausener Golferinnen am dritten Spieltag der Deutschen Golf Liga. Im Golfclub MĂĽnsterland in Burgsteinfurt holten sie sich den zweiten Spieltagssieg der Saison und eroberten zwei Spieltage vor dem Saisonende die Tabellenspitze.

Zur KĂĽr muss allerdings immer auch das Pflichtprogramm passen. Birdies alleine helfen an einem Spieltag nicht. Bei den BrĂĽckhausenerinnen stimmte am Sonntag aber das Gesamtpaket.

Allen voran glänzte Sandra Maier. Ihr alleine gelangen vier Birdies. Sie kam auf dem Par-72-Platz mit einer 71er Runde ins Ziel und setzte damit eine echte Duftmarke für die Konkurrenz. In ihrem Windschatten spielten allerdings auch Heike Budde und Marina Luig eine richtig gute Runde. Budde lochte ihren 83. Schlag auf der 18 ein und hatte am Ende das drittbeste Resultat aller Spielerinnen notiert. Ihr gelang ein Birdie. Marina Luig benötigte nur zwei Schläge mehr, hatte dafür aber zwei Birdies gespielt.

Diese drei Resultate bildeten die Grundlage fĂĽr den Erfolg am dritten Spieltag. Leonie Wulfers (88), Caroline Ruberg (97) und Carolin Jansen (110) waren mit ihren Ergebnissen nicht ganz zufrieden, sie sicherten allerdings den ersten Platz in der Team-Wertung ab. Leonie Wulfers gelangen dabei ĂĽbrigens die BrĂĽckhausener Birdies acht und neun.

„Ich habe drei, vier Löcher ganz ordentlich gespielt, insgesamt bin ich aber mit den stumpfen Grüns nicht zurecht gekommen“, meinte Caroline Ruberg nach ihrer Runde. „Mit dem Gesamt-Ergebnis sind wir aber richtig zufrieden. Es hätte deutlich schlechter laufen können.“

Mit 14 Zählern übernehmen die Brückhausenerinnen nun die Tabellenspitze vom Team aus Nordkirchen. Das sicherte sich in Burgsteinfurt mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Coesfelderinnen den zweiten Platz und kommt in der Tabelle jetzt auf 13 Zähler. Das Rennen um den Platz in der Aufstiegsrunde bleibt also spannend.

 

 

Zunächst schien das Wetter noch unberechenbar, aber letztlich überstrahlte nur Sonnenschein
den Nachmittag als ca. 70 Damen beim GCB eintrafen und von Margret Schwarze als stellvertretende Vorsitzende der DMSG MĂĽnster e.V. mit der traditionellen Erdbeerbowle begrĂĽĂźt wurden.


Ein Startgeld von € 50.- für den guten Zweck wurde gezahlt, jede Teilnehmerin erhielt von Haarmode Rottmann-Rüther als Tee-off-Present ein besonderes Haarshampoo. Danach konnten die Spielerinnen noch zusätzlich “Mulligans 2016“ für den guten Zweck erwerben, die auf der Runde eingesetzt wurden. Da sich augenblicklich durch das hohe Rough auf dem Platz die Runde schwierig gestaltet, erledigte sich dadurch u.a. die Bewältigung wesentlich stressfreier.


Ab 13.00 Uhr schickten Wilhelm Keller und Ferdinand Schwarze die Golferinnen von mehreren Tees auf die Runde. Der Platz präsentierte sich sehr gepflegt und ließ schnell die Hektik des Alltags vergessen. Zwischenzeitlich waren auch die „MS-Betroffenen“ anwesend. Sie freuten und begeisterten sich bei einem auf sie ausgerichteten Puttingturnier mit Barbara Rossig und ihren Helferinnen.


Einige Interessierte ließen sich von Dietmar Rottmann im Cart den Platz und das Geschehen auf den Bahnen erläutern. Es war für alle sehr berührend die Dankbarkeit derer zu erleben, für die das Turnier 1998 ins Leben gerufen wurde. An der Halfway-Station an Tee 10 stärkten sich die Spielerinnen mit Kuchen oder herzhaften Snacks, die die Helferinnen anboten. Nach der Runde lud „Haarmode Rottmann-Rüther“ die Damen zu einem Haarstyling ein.

Was wäre dieses Event ohne die vielen unermüdlichen Helfer und Helferinnen? Schon im Vorfeld sammelten sie vielerlei Preise, die herausragende Präsentation der Tombola weckte bereits vor der Runde die Neugier der Anwesenden, sodass alle Lose bereits vor der Golfrunde verkauft waren. Unser Dank geht daher auch an alle Sponsoren und Spender, die das alles mit ermöglicht haben.

Zum Ausklang des Tages bat Barbara Rossig die Anwesenden in die geschmückte Restauration. Dort fand jeder auf seinem Platz eine Präsenttüte von Frau Dr. Ulrike Meyer zur Heyde – Profumo Hiltrup. Barbara Rossig begrüßte die geladenen Gäste und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, diesen Tag so erfolgreich verlaufen zu lassen. Nach einem gemeinsamen Abendessen betonte Herr Seidel – Bürgermeister von Everswinkel – in seiner Ansprache wie wichtig dieses Ereignis für diese Region schon seit vielen Jahren ist. Er bedankte sich bei all denen, die sich immer wieder überzeugt und mit Herzblut für „diesen guten Zweck“ einsetzen.

Klaus Budde – Präsident des GC Brückhausen – unterstrich die Aussagen und erklärte, dass der Club nach wie vor den Platz greenfreefrei für diese gute Sache auch weiterhin zur Verfügung stellt.
Dr. Geßmann – Vorsitzender der DMSG Münster e.V. – ergänzte kurz zusammengefasst die Aufgaben des Vereins, der nur über Spenden aktiv werden kann. Im Namen aller MS-Betroffenen bedankte er sich für den ernormen Einsatz. Gisela Tinnermann, ein Clubmitglied stellte ein eigenes Ölgemälde, das anschließend erfolgreich amerikanisch versteigert wurde. Dem Verein Multiple Sklerose e.V. Münster können somit € 5.500.- übergeben werden. Im Anschluss erfolgte die Siegerehrung durch Barbara Rossig und Sigrid Rottmann:

Zunächst die Sonderpreise:
Nearest to the Pin – Beate Sassen-Voßschulte GC Münster-Tinnen
Longest Drive – Heike Greshake GC Brückhausen

Nettoklasse C – Hcp 36 - 54
1. Ursula Holthaus - GC BrĂĽckhausen
2. Regina Engbert - GC Hahues/Telgte
3.Marlies Burbaum - GC BrĂĽckhausen

Nettoklasse B – Hcp 21 - 36
1.Gertraud Horstmann - GC BrĂĽckhausen
2.Gabi Bergmann - GC BrĂĽckhausen
3. Heike Greshake - GC BrĂĽckhausen

Nettoklasse A – Hcp bis 20,9
1. Heidi Wiegand - GC BrĂĽckhausen
2. Beate Sassen-VoĂźschulte - GC MĂĽnster-Tinnen
3. Ursula Brox - GCBrĂĽckhausen

Pokalsieger: Heidi Wiegand (Netto + Brutto)
Sie bedankte sich bei den Helfern, bei den Hauptsponsoren, der Küche, dem Sekretariat Frau Kruse, Barbara Rossig überreichte die Blumensträuße.

Ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende, glĂĽcklich und zufrieden ging man auseinander.
Bis zum nächsten Mal.

–hw-

 

 

Schniewind-Tage sind tolle Tage. Vor allem im Golfclub Brückhausen. Dann wird gejubelt, gebangt und manchmal auch gefeiert. Nach dem Aufstieg im Vorjahr hätten die Brückhausener in der dritten Liga beinahe eine weitere Sensation perfekt gemacht. Erst kurz vor Schluss der Finalrunde spielten den Gastgebern die Nerven einen Streich. Hauchdünn scheiterten sie am Aufstieg in Liga zwei.

Klar, der Heimvorteil ist bei so einem Spieltag auf der eigenen Anlage nicht zu unterschätzen. Auf der anderen Seite war die Konkurrenz in diesem Jahr noch eine Ecke stärker als im Vorjahr. Die Brückhausener wussten, dass sie einen Sahne-Tag bräuchten, um vorne mitmischen zu können. Und sie hatten einen solchen Sahne-Tag.

Schon im Zählspiel am Vormittag deutete sich die Qualität des Starterfeldes an. Die Spitzenteams drehten richtig auf. Beispiel gefällig: Dirk Becker lieferte im Gütersloher Sechser-Team mit einer 82er Runde das Streich-Resultat.

Der Driver blieb bei vielen Spielern, wohl auch wegen des hohen Roughs abseits der Spielbahnen, oft in der Tasche. Allerdings machten die Spieler mit niedrigen, teilweise positiven Handicaps, auch mit ihren langen Eisen ordentlich Meter.

Keine Frage, dass Gütersloh das Zählspiel gewann. Allerdings war auch Brückhausens Streich-Resultat eine 82er Runde. Damit nicht in die Wertung zu kommen, hätte Yannick Budde vor dem Match vermutlich nicht erwartet. Die stärksten fünf Brückhausener lagen am Ende der Vormittagsrunde nur 27,5 Schläge über Platzstandard. Ein Riesen-Ergebnis, mit dem allerdings noch um einen Platz im Finale um den Aufstieg gebangt werden musste. Denn das Team aus Rheine-Mesum, mit vielen Oberliga-Strategen angereist, spielte ebenfalls stark. Vier Schläge machten am Ende den Unterschied, und zwar zu Gunsten Brückhausens.

„Das war schon richtig stark, was wir am Vormittag gespielt haben“, lobte Sebastian Lötschert seine clever spielende Mannschaft. Auch ein Klaps auf die eigene Schulter hätte er allerdings verdient gehabt. Seine 74 auf der Karte war neben Lukas Wessling (Rheine) und Benjamin Ibold (Gütersloh) schließlich das zweitbeste aller Resultate.

In das Kostüm der Favoriten passten die Gastgeber trotz der guten Runden dennoch nicht ganz. Der Lochspiel-Modus am Nachmittag bietet auch Außenseitern ihre Chancen, Gütersloh schickte aber seine Regionalliga-Golfer ins Rennen, und die wissen auch auf fremden Plätzen ihre Stärken auszuspielen.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nach Loch sieben führte Gütersloh klar. Lediglich zwei Partien waren ausgeglichen. In allen anderen führte der Favorit. Das Bild veränderte sich jedoch. Zumindest in einigen Flights. Und wie schon im Vorjahr, deutete bald vieles auf ein ähnlich packendes Finale hin.

Sandra Maier, nach fünf Bahnen noch drei Löcher gegen Johannes Mitzscherlich im Hintertreffen, drehte die Partie, führte nach Bahn 11 und rettete dank eines taktisch hervorragend geführten Matches auf der 18. Bahn den ersten Brückhausener Punkt.

Benjamin Ibold konterte diesen Rückstand jedoch schnell. Sebastian Lötschert musste auf dem 15. Grün eingestehen, dass gegen den Gütersloher an diesem Tag kaum ein Kraut gewachsen war. Der Brückhausener Captain setzte zwischendurch zwar immer wieder Akzente, gewann nach einem starken Bunker-Schlag sogar das siebte Loch. Der Handicap +0,7-Spieler aus Ostwestfalen war es am Ende aber, der weniger Fehler machte und verdient gewann.

Dennoch durfte das Team BrĂĽckhausen und auch die zahlreichen Zuschauer an den Schlussbahnen an der Ăśberraschung schnuppern. Yannick Budde gewann Bahn 15 und Bahn 16 gegen Philipp Eustermann und holte den zweiten Punkt fĂĽr sein Team.

Nun ging es los, das Rechnen, das Recherchieren, wie es in den letzten Gruppen des Tages stand. Von Andreas Tinkl war kein weiterer Punkt zu erwarten. Oliver Pelkeit war zu stark. Er schlug den Brückhausener schon früh. 2:2 stand es also, und die Partien Sebastian Bischoffs und Patrick Lötscherts standen Spitz auf Knopf.

Bischoff gewann nach einem Drive auf das 16. Grün die drittletzte Bahn gegen Philipp Kuche. 2 auf lag der Brückhausener Clubmeister vor den beiden Schlussbahnen. Punkt drei war zum Greifen nah. Patrick Lötschert einen Flight dahinter gewann auf Loch 15 und hatte seine Partie damit ausgeglichen. Mit diesen anderthalb Zählern hätte Brückhausen die Sensation sogar perfekt machen können.

Das Glück wendete sich allerdings. Beziehungsweise die Genauigkeit. Sie spielte den Gästen aus Gütersloh im Schlussspurt in die Karten. Ungenaue Abschläge auf den letzten Löchern kosteten Bischoff seine Führung. Er teilte seine Partie gegen Kuche nur und belohnte sich nicht komplett für ein zuvor gutes Match.

Patrick Lötschert machte es auf dem 17. Grün dank eines 10-Meter-Putts zum Par zwar noch mal spannend und brachte die letzte Partie noch auf die 18. Bahn. Er hätte sie aber gewinnen müssen, um ein Stechen zu erzwingen. Ein Drive ins Aus ließ diesen Traum jedoch platzen. Gütersloh gewann letztlich mit 3,5 zu 2,5.

Die Brückhausener brauchen sich nach diesem tollen Kampf aber überhaupt nicht zu grämen. Als krasser Außenseiter in die Partie gegangen, boten sie länger Paroli, als es vorher zu erwarten war. „Das war ein starker Tag. Wir hatten richtig starke Golfer zu Gast, und wir haben gut mitgehalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, meinte Sebastian Lötschert nach dem Turnier.



 

Bildergalerie