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Noch nie gab es auf unserem Golfplatz eine solche DĂŒrre wie in diesem Jahr. Seit Februar sind die RegenfĂ€lle weit unter dem langjĂ€hrigen Durchschnitt. Zum fehlenden Regen kommt eine seit Wochen andauernde Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 38 Grad im Schatten. Schatten haben die meisten GrĂ€ser aber nicht- also war wochenlanges Grasbacken bei richtig hohen Temperaturen angesagt! Dementsprechend braun gebacken sind die meisten unserer RasenflĂ€chen. Zum Golfspielen, das muss gesagt werden, sind das momentan ideale Bedingungen! AbschlĂ€ge und GrĂŒns sind gut durch die DĂŒrre gekommen, denn sie bekommen regelmĂ€ĂŸig Wasser ĂŒber die unterirdische BewĂ€sserungsanlage. Nach dem Aerifizieren Anfang August wurde auch noch ein Wetting Agent aufgebracht, der fĂŒr eine möglichst gleichmĂ€ĂŸige und tiefe Wasserversorgung der GrĂ€ser auf den GrĂŒns und AbschlĂ€gen sorgt.Die BĂ€lle rollen wieder gewohnt spurtreu.

Das Rough wird natĂŒrlich nicht bewĂ€ssert, hat seit dem Schnitt im Juli kaum einen Regentropfen gesehen, macht auf Grund der DĂŒrre daher auch keinerlei Anstalten zu wachsen, ist dĂŒnn und ziemlich braun - man kann ungewohnt gut darin BĂ€lle finden und spielen!

Die Fairways sind grĂŒnbraun, denn sie bekommen noch etwas Wasser. Da wir keine fest installerte Fairwayberegnung haben, können wir die Fairways nur mit unseren zwei Mobilregnern beregnen. Durch die geringe aufgebrachte Wassermenge sind die Fairways immer noch knĂŒppelhart, die BĂ€lle laufen und laufen: firm and fast vom Feinsten.

Erdrisse

Die DĂŒrre hat die Erde an einigen Stellen wieder aufbrechen lassen- ein Problem, dass BrĂŒckhauser Golferinnen und Golfer seit Jahren kennen. Dieses Problem ist so altbekannt, dass es dafĂŒr eine stĂ€ndige Platzregel gibt. Die Platzregel erklĂ€rt diese Erdrisse zu Boden in Ausbesserung.

Drainagen

Die DĂŒrre hat aber noch einen weiteren Effekt gehabt. Jedes Jahr im Sommer trocknen die GrĂ€ser auf den vielen Kilometer Drainage, die unseren Platz ganzjĂ€hrig bespielbar machen, stĂ€rker aus als die restlichen GrĂ€ser auf dem gewachsenen Boden. Durch die Sand/Kies- Mischung in den Drainageschlitzen ist in diesen Zonen natĂŒrlich weniger Wasser, die GrĂ€ser vertrocknen schneller. Das ist nichts wirklich Neues, das passiert jeden Sommer.

Neu ist in dieser DĂŒrreperiode allerdings, dass der an die Drainagen angrenzende Lehmboden auf vielen Kilometern massiv austrocknete, dementsprechend massiv Volumen verlor und die angrenzende Sand/Kies-Mischung der Drainagen dadurch massiv absacken ließ. Die Drainagen sind auch in frĂŒheren Jahren im Sommer leicht abgesackt, aber noch nie so massiv wie in dieser DĂŒrreperiode.

Die neue Waffe gegen abgesackte Drainagen


Da passte es gut, dass im Winter eine neue Geheimwaffe fĂŒr das Arsenal der Greenkeeper gebaut wurde. FrĂŒher mussten die abgesackten Drainagen von Hand mit Sand zugeschaufelt werden- ein mĂŒhsames und langwieriges GeschĂ€ft. Im Winter entstand in der Greenkeeper-Werkstatt die Alternative zum Schaufeln, nĂ€mlich ein großer Stahltrichter, montiert auf einem Stahlschlitten, der hinter unserem Besander hergezogen wird, dabei die benötigte Sandmenge bequem und passgenau per Förderband aus dem Besander zugefĂŒhrt bekommt und so die Drainageschlitze verfĂŒllt.


Zwei Mann sind damit in der Lage, mehr als einen Kilometer Drainage in der Stunde zu verfĂŒllen. 

 Das große PfostenrĂ€tsel

Die Auspflockung des BrĂŒckhauser Golfplatzes gibt ja bekanntlich selten Anlass zur Kritik, außer: „Da sind viel zu viele Pfosten!“ Standardantwort auf diesen Einwand: wenn jemand eine Idee hat, wie mehr als 6 km Wassergrenze regelgerecht anders markiert werden können - nur zu!

 Auf einmal aber kamen die Anfragen haufenweise: Was das denn jetzt solle?  Da stĂŒnden auf der Bahn 2 links neben der BrĂŒcke auf einmal zwei rote Pfosten mitten in der kleinen Angel, genau zwischen zwei gelb/weißen Pfosten.


Die Lösung des BrĂŒckhauser PfostenrĂ€tsels: diese Pfosten dienen dem Schutz von Leitungen, denn unterhalb dieser Posten verlaufen Leitungen, die bei Pflegearbeiten geschĂŒtzt werden mĂŒssen. 

An zwei anderen Stellen der Kleinen Angel existieren bereits seit vielen Jahren Ă€hnliche Markierungen, allerdings aus Stahl. Jetzt kamen kurzfristig zwei Holzpflöcke zum Behelfseinsatz, um die Leitungen zu markieren. 

Wir werden eine Angleichung der Markierungen durchfĂŒhren  und zudem alle derartigen Markierungsstangen  so anstreichen, dass sie nicht mit Pfosten zur Markierung seitlicher Wasserhindernisse verwechselt werden können.

Deutsche Meisterschaften der MĂ€dchen AK14/16

Die Vorbesprechungen zwischen Deutschem Golf Verband und dem GC BrĂŒckhausen sind gelaufen. Herausgekommen ist eine zehnseitige Checkliste und eine to do -Liste, die jetzt abgearbeitet wird. 


JSt 14.08.2018


 

 

Liebe Mitglieder,

Liebe GĂ€ste,

auch bei den momentan heißen Temperaturen, war unser Greenkeeping- Team fleißig. 

Die Aerifizierung ist soweit abgeschlossen.

Es ist lediglich noch mit leichten EinschrĂ€nkungen zu rechnen. Die GrĂŒngeschwindigkeit betrĂ€gt bereits  acht Fuß.

Somit steht einem Besuch auf unserer Golfanlage nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

In den kommenden Tagen werden unsere GrĂŒns erneut aerifiziert, das heisst, wir stanzen mit sogenannten Hohlspoons Löcher aus den GrĂŒns und verfĂŒllen diese Löcher dann mit Sand. Durch diese Pflegemaßnahme wird es in den nĂ€chsten Tagen zu einer kurzfristigen BeeintrĂ€chtigung des Spielbetriebes kommen.

 

 

WĂ€hrend dieser Pflegemaßnahme hat das Greenkeeping absolute Vorfahrt auf dem Platz. Deshalb finden die Damen- und Herrennachmittage auch nicht in der ĂŒblichen Form auf unserem Platz statt, sondern gehen auf Reisen.

 

 

Eine starke Mannschaftsleistung beim Heimspiel der Damen Regionalliga Mannschaft des GC BrĂŒckhausen hat den Grundstein zum weiteren Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse gelegt.

Mit vier Unterspielungen durch Sandra Maier (70), Leonie Wulfers (72), Franca Siebeneck (77) und Marina Luig (86) und soliden Ergebnissen von Andrea Bresch (90) und Heike Budde (93) konnten sogar die bereits vor dem letzten Spieltag feststehenden Meister aus Paderborn geschlagen werden.

Mit insgesamt 35 SchlĂ€gen ĂŒber Par fĂŒr die Mannschaftswertung lagen die Damen exakt auf dem gleichen Niveau wie die Spielerinnen aus Paderborn, ausschlaggebend fĂŒr den Heimsieg war jedoch das bessere Streichergebnis der BrĂŒckhausnerinnen. Es hat sich hier mal wieder gezeigt, dass im MannschaftszĂ€hlspiel jeder einzelne Schlag wichtig ist. Am letzten Spieltag am 5. August beim GC Paderborner Land reicht nun in der ungĂŒnstigsten Konstellation ein dritter Platz zum Klassenerhalt.  

Wir drĂŒcken den Damen weiterhin die Daumen.

 

 

 

Am 4. Spieltag bei heißen 30 Grad erkĂ€mpften sich die Damen den 2. Platz und haben damit die Saison mit einem 2. Platz hinter der Mannschaft vom GC Marienfeld abgeschlossen. Vielen Dank an alle Spielerinnen und Trainer Grant Sinclair fĂŒr den tollen Einsatz. Wir sind gespannt auf die nĂ€chste Saison! Gespielt haben: Carolin Wulfers mit einer Unterspielung von 17,9 auf 16,4!, Janina Röwekamp, Katharina Kettler, Heike Greshake, Ina Hirsch und Claudia Jansen-Schultz mit der UnterstĂŒtzung von Inge Schmeddinghoff und Rebecca Krause.

 

 

Liebe Mitglieder,

Lieber GĂ€ste,

ab sofort sind wir telefonisch wieder erreichbar und freuen uns auf Ihre Anrufe. Wir wĂŒnschen Ihnen einen tollen und sonnigen Start ins Wochenende.

Ihr Golfclub BrĂŒckhausen Team.