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Dieser Satz schmückt die Chronik zum 25-jährigen Jubiläum des ‪#‎GCB‬. Heute ist der Tag, an dem das nächste Jubiläum gefeiert werden darf, denn seit dem heutigen Tag vor genau 20 Jahren, kann sich der GCB als 18-Loch Anlage bezeichnen.

 

 

 Aber der Reihe nach: Die Spieler aus der Senne hatten am Vormittag ĂĽberzeugt und das beste Zählspiel-Ergebnis der sechs Teams erzielt. Die besten fĂĽnf der sechs Spieler  jedes Teams kamen in die Wertung. 387 Schläge fĂĽr Senne bedeuteten einen sicheren Platz im Finale um den Titel in der vierten Liga und den Aufstieg in Klasse drei. Der sollte dann am Nachmittag im Lochspiel-Modus Eins-gegen-eins ausgespielt werden.

 

 

 Auf Platz zwei hinter den Ostwestfalen folgte schon BrĂĽckhausen. Andreas Tinkl mit einer 77, Sandra Maier, Patrick und Sebastian Lötschert mit jeweils 78 Schlägen sowie Yannick Buddes 80 bedeuteten in der Addition nur vier Schläge mehr (391). „Da haben wir schon richtig gut gespielt. Die 82 von Sebastian Bischoff war so das Streichergebnis. Das passiert auch nicht alle Tage“, meinte BrĂĽckhausens Teamsprecher Sebastian Lötschert. Die BrĂĽckhausener hatten ihren Heimvorteil also vorerst genutzt.

 

 

 Nach einem langen Golftag, der fĂĽr die meisten Spieler ĂĽber 36 Löcher ging, deutete in der Schlussphase aber vieles auf eine Verlängerung hin.  Sandra Maier und Andreas Tinkl hatten ihre Matchplays auf der 16 beziehungsweise der 17 verloren. Sebastian Bischoff und Sebastian Lötschert hatten allerdings jeweils wieder fĂĽr den Ausgleich gesorgt.

 

 

 Im Endspurt kam dann echte Turnier-Atmosphäre auf. Ăśber 100 Zuschauer tummelten sich rund um die 18. Bahn, als die letzten beiden Flights den Sieg ausspielten. Patrick Lötschert hatte sich nach 17 Bahnen bei einem Spielstand von „All Square (A/S)“ mit einem nach rechts verzogenen Drive auf der 18 gegen Steffen Biere zunächst ins Hintertreffen gebracht. Während der BrĂĽckhausener seinen 3. Schlag rechts neben das 18. GrĂĽn spielte, dann seine Annäherung vier Meter hinter die Fahne legte und zum Bogey putten musste, spielte Biere seinen 3. Schlag aus dem Bunker rund einen Meter an die Fahne – die Chance zum Par und zum Matchgewinn.

 

 

 Als Lötschert dann sein Bogey rettete, kochte die Stimmung am GrĂĽnrand zum ersten Mal hoch. Kurz vor dem Ăśberkochen war sie, als Lötscherts Gegner Steffen Biere seinen kurzen Putt zum Par tatsächlich am Loch vorbeischob und so den ganzen Punkt fĂĽr Senne verschenkte.

 

 

 Der halbe Punkt Patrick Lötscherts wäre allerdings nur Gold wert gewesen, wenn Yannick Budde im letzten Match einen Punkt liefern wĂĽrde. Und der lieferte. Bieres Ball war gerade erst zum Liegen gekommen, da sprinteten die BrĂĽckhausener Spieler, Caddies und Anhänger die 17. Bahn herunter. Dort lag Budde zwei auf. Und die Anhänger waren noch nicht angekommen, da teilten Budde und sein Gegner Marcel Berkemeier das Loch in Par. Der Jubel kannte keine Grenzen. BrĂĽckhausen holte den entscheidenden Punkt zum 3,5:2,5 und wurde anschlieĂźend zur Partyzone. Bierduschen, Sektduschen, Champagner, gesponsert vom Audi Zentrum MĂĽnster, und einige andere Getränke rundeten die Feierlichkeiten ab.

 

 

„Das war ein richtig geiler Tag. Alles war super organisiert. Zwischendurch kam richtige Ryder-Cup-Stimmung auf“, blickte Sebastian Lötschert zufrieden zurück.

 

 

 

 Die Teams des Senne Golfclubs sowie des Golfclubs Nordkirchen und OsnabrĂĽck-DĂĽtetal bleiben nun in der vierten Liga des Schiewind-Pokals. Die Mannschaften des Golfclubs Gut Neuenhof und des Golfclubs Werl steigen in die fĂĽnfte Liga ab.