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Nicht 99, aber immerhin 60 weiße Luftballons begleiteten in diesem Jahr die ganz in Weiß gekleideten Teilnehmerinnen auf ihrem Weg vom Parkplatz bis zu den 18 DamenabschlĂ€gen. Schon jetzt war zu spĂŒren: Man freute sich auf ein tolles Golfevent und hatte beste Laune mitgebracht!

Bei Sonnenschein, gepaart mit einer leichten Brise, erlebten 76 Golferinnen aus BrĂŒckhausen und acht weiteren Clubs einen entspannten Nachmittag. Auf einem top-gepflegten Platz wurde traditionsgemĂ€ĂŸ ein Chapman-Vierer ausgespielt. Im Verlauf der Runde konnte man bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Frikadellen oder KĂ€sesnacks in der noch kurz zuvor innen strahlend weiß gestrichenen Halfway-HĂŒtte KrĂ€fte tanken fĂŒr die weiteren Aufgaben. Und wenn man ein rundes JubilĂ€um feiert, dann natĂŒrlich auch mit einem prickelnden GetrĂ€nk: Der "BrĂŒckhausener Sommer" - eine Kreation unseres Gastronomen Mathias Taubert - erfrischte die Golferinnen nach dem Spiel.

Bevor das wohlverdiente Abendessen eingenommen werden konnte, wartete noch eine kleine Überraschung auf die Damen. Nach dem Turnier waren alle noch vorhandenen Ballons wieder eingesammelt worden und in einer gemeinsamen Aktion ließ man sie unter großem Jubel in den weiß-blauen Abendhimmel steigen. Ein wunderschönes Bild!

Dann nahm man an weiß eingedeckten Tischen mit dem traditionellen weißen Blumenschmuck die reservierten PlĂ€tze ein und ließ sich die vom Gastroteam servierten leckeren Gerichte schmecken, bevor Ladies' Captain Elisabeth Apel und Heike Pander die Siegerehrung vornahmen.

Die Preise wurden zum 6. Mal in Folge vom ReisebĂŒro LĂŒckertz zur VerfĂŒgung gestellt. Als ReprĂ€sentantin fungierte abermals Heike Pander in Vertretung ihrer Chefs Christoph und Matthias LĂŒckertz. Sie ĂŒbermittelte zunĂ€chst deren GrĂŒĂŸe, bedankte sich fĂŒr die herzliche Aufnahme und betonte, wie sehr sie jedes Jahr diesen speziellen Arbeitstag genieße. An diesem "detail-verliebten" Turnier teilnehmen zu können, sei immer eine besondere Freude.

Reisegutscheine ĂŒber € 100,-- erspielten Susanne Böntrup und Brigitte Revermann vom GC MĂŒnster – Tinnen mit 44 Nettopunkten und Ulrike Mackenbrock mit ihrer Partnerin Renate Hartmann mit 19 Bruttopunkten.

Mit 39 Nettopunkten belegten Ursula Holterhaus und Ulrike Eichwald den 2. Platz und erhielten dafĂŒr Reisegutscheine im Wert von € 50,-- , ein Golfhandtuch und GolfbĂ€lle. Der Preis fĂŒr das 3. Netto ging wiederum an GĂ€ste aus MS–Tinnen: Alexa Maciejek und Ute Nebe erreichten 38 Punkte. Sie konnten sich ĂŒber gerĂ€umige Strandtaschen gefĂŒllt mit GolfbĂ€llen, einem Golfhandtuch und Koffergurt freuen.

An Tee 15 war der Sonderpreis „Nearest-to-the-Pin“ gesteckt worden. Schon mit ihrem allerersten Abschlag platzierte Ulrike Mackenbrock ihren Ball 2,24m neben der Fahne. Diese Distanz wurde im Verlauf des Turniers nicht mehr unterboten und so konnte sie zusĂ€tzlich noch einen Gutschein vom GolfHouse in Empfang nehmen.

Barbara Rossig – ehemalige Ladies' Captain – schilderte dann noch kurz den Ursprung dieses Turniers. Als vor 20 Jahren im GCB ein großes Sommerfest gefeiert werden sollte, fehlten dazu die nötigen Mittel. Schnell kam bei den Damen die Idee auf, ein besonderes Golfevent zu veranstalten, dazu auch Golferinnen aus anderen Clubs einzuladen und ĂŒber die Greenfee Einnahmen das Geld fĂŒr einen DJ zu akquirieren. Auch ein Motto war bald gefunden: "Ganz in Weiß" sollte gespielt werden!

Dieses bis heute so beliebte Turnier war auch diesmal wieder ein voller Erfolg und so klang der Tag harmonisch bei angeregten GesprÀchen aus.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren vom ReisebĂŒro LĂŒckertz und freuen uns auf eine Neuauflage in der nĂ€chsten Saison.

sw

 

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Die obersten RegelhĂŒter des Golfsports, R&A und USGA, wollen das aktuell geltende Handicap-System ĂŒberarbeiten. Geplant ist die EinfĂŒhrung eines weltweit einheitlichen Systems.
Hierzu sind R&A und USGA, die beiden Golfregel-Institutionen, seit nunmehr fast drei Jahren in GesprĂ€chen mit den Vertretern der bisher bestehenden sechs Handicap-Systeme, um einen fĂŒr alle akzeptablen Weg des Kompromisses zu finden. Diese sechs Handicap-Institutionen (Golf Australia, CONGU in Großbritannien und Irland, die European Golf Association, die South African Golf Association, die Argentine Golf Association, die United States Golf Association, die Japan Golf Association und Golf Canada) haben ihre Bereitschaft fĂŒr ein World Handicap System bereits grundsĂ€tzlich erklĂ€rt.

Die Arbeit der letzten drei Jahre mĂŒndet nun in ersten Skizzen eines globalen Handicapsystems, die aber dem Deutschen Golf Verband noch nicht vorliegen. R&A und USGA möchten sich jedoch vor weiteren GesprĂ€chen auch ein Bild ĂŒber die Meinung der Golfspieler und der im Golfsport handelnden Personen machen und haben eine Befragung in deutscher Sprache entwickelt, die Sie hier anklicken können:

Fragebogen

Nehmen Sie an dieser Befragung teil. Machen Sie Ihre Meinung deutlich.

 

 

Die HĂ€lfte der Saison ist schon wieder um. Zumindest der Teil der Saison, in dem die Mannschaften um Punkte und Aufstiege spielen. Zeit also, einen Blick auf die Teams zu werfen, die das BrĂŒckhausener Logo auf ihren Hemden durch NRW tragen. Das sind in dieser Saison mehr als noch in der Vergangenheit. 12 Senioren-Teams sowie eine Mannschaft in der Jugendliga. Positiv fĂ€llt auf, dass keine Mannschaft in großer Abstiegsnot steckt und bibbern muss. Im Gegenteil. Ein paar Teams haben sogar den Aufstieg ins Visier genommen.

Jugendliga NRW

Landesliga

Als Aufsteiger schlagen sich die jungen BrĂŒckhausenerinnen und BrĂŒckhausener in der Landesliga gut. Zwölf der insgesamt 35 Teams in dieser Liga mĂŒssten sie hinter sich lassen, um nicht wieder in die Bezirksliga abzusteigen. 19 Teams liegen derzeit hinter Ingo Wissmanns Mannschaft. Die Umstellung vom Sammeln der Brutto-Punkte in der Bezirksliga hin zum ZĂ€hlspiel in der Landesliga hat das Team gut gemeistert. Echte Abstiegsgefahr besteht schon nicht mehr. In Leonie Wulfers und Alexis Kasum hat die Mannschaft zwei Spieler, die regelmĂ€ĂŸig gut punkten. Zudem haben die BrĂŒckhausener noch ihr Heimspiel in der Hinterhand. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga, der höchsten Spielklasse in NRW, dĂŒrfte die Mannschaft jedoch ebenfalls wenig zu tun haben. Nur sechs Teams steigen auf. Die Teams aus Wilkinghege, Köln, Krefeld oder Rhein-Sieg sind sehr weit entfernt.

Beste Runden: Leonie Wulfers (77/Unna-Fröndenberg), Alexis Kasum (81/Unna-Fröndenberg)

NĂ€chstes Spiel: Sa., 1. Juli im GC Marienfeld

 

Deutsche Golf Liga

Frauen-Oberliga

Mehrere Jahre haben die BrĂŒckhausener Frauen versucht, aus der Gruppenliga in die Oberliga der Deutschen Golf Liga aufzusteigen. Nahe dran waren sie oft. Sie scheiterten meist. Im Vorjahr gelang der Sprung. Und die Musik, die in der neuen Liga gespielt wird, scheint den Spielerinnen um KapitĂ€nin Caroline Ruberg zu gefallen. Klar, schließlich geben sie ja auch selbst den Takt vor. Mit dem Ziel, die Klasse zu halten in die Saison gegangen, steht die Mannschaft nun ganz oben im Tableau.

Obwohl das Team immer wieder AusfĂ€lle zu verkraften hatte, gewann es den Spieltag in Bottrop zum Auftakt sowie das Heimspiel in Runde drei. Zweiter wurde BrĂŒckhausen am Spieltag zwei in Bochum. „Wir haben eine gute Mannschaft beisammen und stecken RĂŒckschlĂ€ge gut weg“, berichtet Sandra Maier, die an allen drei Spieltagen beste BrĂŒckhausenerin war, im Heimspiel sogar eine Runde unter Par hinlegte.

Beste Runden: Sandra Maier (70/BrĂŒckhausen), Marina Luig (82/Bochum)

NĂ€chstes Spiel: So., 23. Juli im GC Royal St. Barbara Dortmund

 

Frauen-Gruppenliga

Zweite Mannschaften in der Deutschen Golf Liga sind erst seit dieser Saison spielberechtigt. Ob sich diese Nachricht noch nicht in allen Clubs herumgesprochen hat? Zumindest ist BrĂŒckhausens Zweite das bisher einzige Reserve-Team in NRW, das in der Deutschen Golf Liga bei den Frauen startet. Eine Mischung aus jungen Frauen und erfahreneren Liga-Spielerinnen aus Altersklassen-Mannschaften hat sich zusammengefunden und spielt in der zweiten Mannschaft.

Und die Mannschaft um KapitĂ€nin Janina Röwekamp mischt im Mittelfeld der Liga mit. Zwei dritte PlĂ€tze sowie ein vierter Rang stehen bisher zu Buche. Damit ist das Team Dritter der Liga. Nach oben ist der Abstand zu groß, um mit den Besten mitzumischen, nach unten hat sich die Mannschaft allerdings auch schon ein Polster erarbeitet. Einzig im Heimspiel am 11. Juni hatten sich die BrĂŒckhausenerinnen ein wenig erhofft. An diesem Tag blieb die 96er Runde Janina Röwekamps allerdings die einzige Runde unter der 100er Marke.

Beste Runden: Barbara Remy-Hammer (90/Steinfurt), Katharina Kettler (95/Marienfeld)

NĂ€chstes Spiel: So.l, 23. Juli im GC Habichtswald

 

MĂ€nner-Landesliga

Zwischen Euphorie und Furcht schwankt die MĂ€nner-Mannschaft durch die Landesliga-Saison. Euphorie kam auf, als das Team im vergangenen Jahr in die Liga zurĂŒckkehrte und die Gruppenliga verließ. Euphorie kam auch auf, weil die ersten beiden Spieltage fĂŒr den Aufsteiger nahezu perfekt liefen. Furcht und Erinnerungen an den Abstieg vor zwei Jahren kehrten allerdings zurĂŒck, nachdem der dritte Spieltag in Nordkirchen gar nicht nach den Vorstellungen des Teams verlief. Platz vier und nur zwei Punkte fĂŒr die Gesamtwertung bedeuteten einen RĂŒckschlag.

Dennoch: Sebastian Lötschert und seine Bande sind immer noch TabellenfĂŒhrer dieser ausgeglichenen Liga. Elf Punkte haben sie, zehn hat allerdings die Mannschaft Nordkirchens, die als Vierter auf dem ersten Abstiegsrang steht. Kein Wunder also, dass Lötschert nach dem Spiel Kritik am Team Ă€ußerte und mahnte, die Sinne fĂŒr das Vorhaben Klassenerhalt weiter zu schĂ€rfen. Das dĂŒrfte eine schwere Aufgabe sein, scheinen die Konkurrenten doch auch langsam Fahrt aufzunehmen.

Beste Runden: Sebastian Lötschert (73/BrĂŒckhausen), Max Bublies (74/BrĂŒckhausen), Sebastian Bischoff (77/Nordkirchen)

NĂ€chstes Spiel: So., 23. Juli in Stahlberg

 

Alterklassen-Ligen NRW

AK30-Frauen

Ende April schon haben die AK30-Mannschaften ihre Saison begonnen. Sehr frĂŒh. Vielleicht zu frĂŒh fĂŒr die GrĂŒns im Golfclub Rhein-Mesum. Die waren noch arg vom Winter in Mitleidenschaft genommen. Die BrĂŒckhausenerinnen kamen mit diesen Bedingungen in der 4. NRW-Liga noch einigermaßen zurecht. Zweite wurden sie hinter den Gastgeberinnen. Wechselhaft ging es jedoch weiter. Ein schwĂ€cherer Auftritt in Telgte brachte die Mannschaft der KapitĂ€ninnen Gaby KĂŒhling und Heike Budde zunĂ€chst in die NĂ€he der Abstiegszone. Ein ordentliches Heimspiel, in dem vor allem Sandra Maier mit ihrer 75er Runde half, fĂŒhrte die Auswahl jedoch wieder heraus aus der Gefahrenzone auf den geteilten dritten Rang. 50 SchlĂ€ge Vorsprung auf den letzten Platz haben die BrĂŒckhausenerinnen nun. Dort rangiert die Mannschaft aus Bielefeld, die in der nĂ€chsten Runde Heimrecht hat. Allerdings wĂŒrde selbst der Letzte nicht automatisch absteigen. Nur die schlechtesten sechs Letzten der acht vierten Ligen steigen ab.

Die besten Runden: Sandra Maier (75/BrĂŒckhausen), Andrea Maischein (84/Telgte), Heike Budde (87/Telgte), Stephanie Jansen (88/Rheine)

NĂ€chstes Spiel: Sa., 15 Juli in Bielefeld

 

AK30-MĂ€nner I

Der Abstieg im Vorjahr war bitter. Und er wurmt die AK30-Golfer aus BrĂŒckhausen wohl noch immer. Allerdings ist das Team um KapitĂ€n Yannick Ludwicki dabei, diesen Fauxpas auszubĂŒgeln. In Sieben-Meilen-Stiefeln eilen die BrĂŒckhausener in Richtung Meisterschaft und somit zurĂŒck gen NRW-Liga drei. Ende April spielten auch die MĂ€nner im Golfclub Rheine-Mesum und hatten ihre Probleme auf vom Winter geschundenen GrĂŒns. Dennoch holten sie schon damals hinter den Gastgebern Rang zwei. 62 SchlĂ€ge ĂŒber Platzstandard lag das Team damals. Weit entfernt von diesem Ergebnis waren Ludwicki und Co. an den folgenden Spieltagen. Den Mesumern, die nach Spieltag eins noch fĂŒhrten nahmen sie in der Folge 60 SchlĂ€ge ab, sodass der GCB mittlerweile der Top-Favorit auf den Aufstieg ist. „Wir haben eine gute Mannschaft beisammen. Da mĂŒsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir das noch aus der Hand geben“, so Ludwicki. Ein Indiz fĂŒr die StĂ€rke der Mannschaft war das Heimspiel Mitte Mai. Mit fĂŒnf Spielern unter den besten acht des Spieltags waren die BrĂŒckhausener vertreten. Eine 82er Runde war das „schlechteste“ Ergebnis, das mit in die Wertung kam.

Beste Ergebnisse: Thomas Neumann (73/Lippstadt), Andreas Tinkl (75/BrĂŒckhausen)

NĂ€chstes Spiel: Sa., 8. Juli in Hamm

 

AK30-MĂ€nner II

Geteilter Dritter ist die zweite AK30-Mannschaft im vergangenen, ihrem Premieren-Jahr, geworden. Was auf den ersten Blick ordentlich klingt, machte die Mannschaft letztlich nicht zufrieden. Schließlich spielte das Team in einer Vierer-Staffel. In diesem Jahr soll es besser laufen, und die BrĂŒckhausener um KapitĂ€n Bernd Ruberg sind zu diesem Ziel gut unterwegs. Das Team aus Telgte, mit dem sich Ruberg und Co. im vergangenen Jahr den dritten Rang teilten, ist schon 66 SchlĂ€ge zurĂŒck auf Platz vier. Und sogar nach vorne könnte noch etwas gehen. Schließlich ist die Reserve-Truppe des Golfclubs Hamm-Drechen auf Rang zwei nur acht SchlĂ€ge entfernt.

Als StĂŒtze des Teams erwies sich bisher der im vergangenen Jahr so oft verletzt angeschlagene Ingo Schimannek. Einer 82 im Heimspiel an Spieltag eins ließ er eine 78 in Telgte folgen. Den Aufstieg in die 5. NRW-Liga wird am Ende wohl die starke Mannschaft aus dem GC Ravensberger Land feiern, die der Konkurrenz schon 70 SchlĂ€ge enteilt ist, dahinter wollen Ruberg, Schimannek und Co. aber Platz zwei anpeilen.
Beste Runden: Ingo Schimannek (79/Telgte), Ingo Schimannek (82), Sebastian Plöger (85/Telgte)

NĂ€chstes Spiel: Sa., 8. Juli in Hamm

 

 

 

 

Lieber das Doppel-Bogey auf der Scorekarte, als eine Doppelstunde Mikro-Ökonomie im Hörsaal? Keine Frage! Zumindest fĂŒr die Studenten von der Unigolftour. Die macht 2017 wieder Station in MĂŒnster – das zum zweiten Mal bei uns im Golfclub BrĂŒckhausen.

FĂŒr MĂŒnsteraner Studenten bietet sich so die Chance auf ein echtes Golf-Heimspiel. Die 18 BrĂŒckhausener Bahnen sind am 29. Und 30. Juni Austragungsort des "WGC MĂŒnster". Es geht los am Donnerstag um 13h!

Also Immatrikulationsbescheinigung raus und bis zum 25. Juni anmelden. Es sind noch PlÀtze frei!

Mehr Informationen unter Unigolfteam MĂŒnster e.V., Unigolftour. Wir wollen nur spielen. oder WGC MĂŒnster.

 

 

Nicht einmal der Hahn des Nachbarhofes traute sich zu Laut zu geben, als die ersten BrĂŒckhausener Golfer den Parkplatz des Clubs erreichten. Neben den meisten Betten klingelte der Wecker mitten in der Nacht, denn wer sich der Herausforderung der 54 Bahnen an einem Tag stellen wollte, musste pĂŒnktlich um 5:09 Uhr am Abschlag seiner Bahn stehen.

"Early Bird" nennt sich der Golfer, der mit Sonnenaufgang den Ball aufs Fairway schlĂ€gt. Davon scheint es im GCB eine Menge zu geben, denn zum Eugen SchlĂŒter Marathon an Fronleichnam meldeten sich 86 Spielerinnen und Spieler, von denen 72 bei Sonnenaufgang abschlugen.

Eugen SchlĂŒter, der Namensgeber und Initiator des Marathon-Turniers, wĂ€re sicherlich stolz! Zu Ehren und aus Tradition trĂ€gt das Turnier auch weiterhin SchlĂŒters Namen.

3 Runden waren das Ziel, 29 Spielerinnen und Spieler stellten sich der Herausforderung als es um 16:30 Uhr wieder an den Start ging. Nach wenigen Bahnen zwang gegen 18:00 Uhr die erste Gewitterunterbrechung das Feld zur Pause. Nach einem 30-minĂŒtigen Stillstand konnte es vorerst weitergehen, jedoch zog das nĂ€chste Gewitter schnell auf und so brachen fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Runde ab. Runde 3 wurde dann letztendlich druch die Spielleitung aus der Wertung genommen. Als die Gefahr gebannt war, spielte eine Hand voll ihre Runde zu Ende...

Die erspielten Ergebnisse können Sie im Bereich "Sport" sehen.

 

 

Beste Liege am Pool weiter in GCB-Hand

Wer frĂŒh aufsteht, kann sich mit seinem Handtuch die beste Liege am Pool sichern. Kurzer Weg zum Wasser, kurzer Weg zur Bar und der beste Blick auf den Strand im Hintergrund. Die Frauen-Mannschaft aus dem Golfclub BrĂŒckhausen kennt die VorzĂŒge dieses Platzes an der Sonne und hat ihn sich in der Oberliga ebenfalls schon mal gesichert. An Spieltag drei hat sich die Lage sogar noch verbessert. Auf eigenem Platz gewann die Mannschaft den Spieltag.

Schaute man in die Gesichter der BrĂŒckhausenerinnen wĂ€hrend der Runde, die Idee, sie könnten wirklich das Heimspiel gewinnen, wĂ€re dann jedoch kaum aufgekommen. Skepsis und KopfschĂŒtteln waren eher an der Tagesordnung. Leonie Wulfers etwa haderte an Bahn neun, als sie ihren zweiten Schlag direkt an die Bunkerkante eines der Bunker vor dem GrĂŒn legte. Da die Kante im Schwung behinderte, kam sie nur schwer an den Ball und verfehlte das GrĂŒn auch mit Schlag. Sie rettete allerdings noch das Doppel-Bogey, legte auf Bahn zehn, einer der schwersten auf dem Platz, ein Birdie nach und war mit 85 SchlĂ€gen am Ende zweitbeste BrĂŒckhausenerin.

Franca Siebeneck, neben Wulfers ein zweites großes Talent im BrĂŒckhausener Team, erlebte ihren Tiefpunkt bereits auf der dritten Bahn. Auf dem Par fĂŒnf notierte sie eine elf. "Außerdem fallen die Putts einfach nicht", meinte sie, nachdem sie ihren zweiten Schlag auf Bahn zwölf im GrĂŒnbunker landen sah. Siebeneck kam mit einer 91er Runde ins Ziel und damit auch in die Wertung.

"Wir haben alle gut gekĂ€mpft, auch wenn es mal RĂŒckschlĂ€ge gab", so Sandra Maier, die deutlich weniger Probleme mit ihren Putts hatte. "Die BĂ€lle fielen bei mir heute einfach", meinte sie. Und auch um die GrĂŒns herum spielte Maier hervorragend. Auf Bahn 17 lochte sie ihren dritten Schlag aus dem Sandbunker einfach zum Birdie ein, in diesem Fall dem dritten Birdie in Serie. Am Ende standen 70 SchlĂ€ge auf Maiers Scorekarte - ein Ergebnis von zwei SchlĂ€gen unter Par. Dieses niedrige Ergebnis war wichtig, denn die Mannschaft aus dem Golfclub Royal St. Barbara Dortmund lag nur fĂŒnf SchlĂ€ge hinter den Gastgeberinnen. Da die BrĂŒckhausenerinnen wieder fĂŒnf Punkte fĂŒr ihren Tagessieg bekamen und die Dortmunderinnen nur vier, betrĂ€gt der Vorsprung auf Dortmund auf dem zweiten Platz schon vier ZĂ€hler. Wenn das so weitergeht, dann reißt den BrĂŒckhausenerinnen niemand mehr das Handtuch von der Liege. Und die könnte demnĂ€chst dann an einem Pool in der Regionalliga stehen.

Die BrĂŒckhausener Ergebnisse: Sandra Maier (70), Leonie Wulfers (85), Stephanie Jansen (90), Franca Siebeneck (91), Marina Luig (93), Heike Budde (99)

 

SchĂ€rferer Gegenwind fĂŒr GCB-Golfer

Plötzlich blĂ€st der MĂ€nner-Mannschaft aus dem Golfclub BrĂŒckhausen ein etwas schĂ€rferer Wind um die Ohren. Nach Platz eins und zwei an den ersten beiden Spieltagen der Landesliga spielte sich das Team in Runde drei im Golfclub Nordkirchen nur auf den vierten Rang. Die Ausgangslage ist nun nicht mehr ganz so komfortabel.

Die guten Nachrichten fĂŒr die BrĂŒckhausener zuerst: Das Team ist immer noch TabellenfĂŒhrer. FĂŒr einen Aufsteiger nicht schlecht. Die schlechte Nachricht: Die Mitbewerber sind nach Spieltag drei ganz nah an die BrĂŒckhausener herangerĂŒckt. So nah, dass die Abstiegszone, mit der die GCB-Golfer eigentlich nichts zu tun haben wollten, nur noch einen Punkt entfernt ist.

Ein Blick auf die Ergebnisse offenbart es schnell. 77 SchlĂ€ge ĂŒber Par lag BrĂŒckhausen nach Addition der besten sieben Einzel-Resultate. Mit so einem Score ist bisher noch keine Mannschaft in dieser ausgeglichenen Liga besser als Vierter geworden. Anders als in den ersten Runden, haben es die BrĂŒckhausener in der Masse nicht geschafft, an die Normalform heranzukommen.

Lediglich Sebastian Bischoff mit 77 SchlĂ€gen und Patrick Lötschert mit 78 SchlĂ€gen spielten ein Ergebnis, mit dem sie einverstanden waren. Nach zwei Birdies auf den ersten neun Bahnen sowie fĂŒnf Bogeys lag Bischoff zur Halbzeit drei SchlĂ€ge ĂŒber Par. Auf den lĂ€ngeren zweiten neun Löchern hielt Bischoff sein Ergebnis beisammen und notierte drei Bogeys und sechs Par. Ähnlich solide spielte der LinkshĂ€nder Patrick Lötschert.

Max Bublies, zuletzt einer der konstantesten Spieler im Team, war auch am Sonntag gut unterwegs. Von Bahn sechs bis Bahn 18 spielte er eine Serie von Pars. Unterbrochen wurde die nur von Loch 15. Auf dem 524 Meter langen Par fĂŒnf, auf dem links die Ausgrenze lauert und rechts ein Teich, notierte er eine neun.

Die BrĂŒckhausener Ergebnisse: Sebastian Bischoff (77), Patrick Lötschert (78), Thomas Neumann (81), Sebastian Lötschert (81), Max Bublies (82), Yannick Budde (86), Yannick Ludwicki (89), Björn Bauerfeld (92)

von Lars Johann-Krone