Blog-Artikel

 

Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die Deutsche Meisterschaft der Jungen und MĂ€dchen der AK14.

Sollten Sie darĂŒber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich gern an uns oder den Deutschen Golfverband.

Infoblatt

 

 

 

 

Der Anlass fĂŒr die Spende war die Verlegung eines neuen Fußbodens in der HalfwayhĂŒtte und der folgende Innenanstrich. Anschließend sah die bislang immer recht stiefmĂŒtterlich behandelte HĂŒtte zwar innen toll gepflegt aus, war aber leider fast völlig leer und kahl.

Ein Zustand, den das Ehepaar Bartmann gar nicht gut fand. Und so fragte der Sendenhorster Handwerksmeister, Tischlermeister Josef Bartmann den anderen Sendenhorster Handwerksmeister Norbert Keßler: "Norbert, du bist als Clubhauswart doch fĂŒr die HalfwayhĂŒtte zustĂ€ndig – kann ich da was machen?".

Wenn der Senior einer renommierten Sendenhorster Tischlerwerkstatt, die ĂŒberregional fĂŒr Architekten und Privatkunden komplette Inneneinrichtungen, KĂŒchen, Fenster, TĂŒren baut und fĂŒr individuelle Einrichtungslösungen bekannt ist, den Clubhauswart seines Heimatclubs so fragt, war die Antwort klar: "NatĂŒrlich Josef – mach!"

Das Ergebnis des "Machens" ist nun im Halfwayhaus zu sehen: stilvolle Eichenmöbel vom allerfeinsten, mit einer kleinen Gruß-Plakette der großzĂŒgigen Spender.

Wir bedanken uns ganz, ganz herlich!

 

 

Neue Clubmeister, alte Clubmeister, Talente, die fĂŒr die nĂ€chsten Jahre schon mal ihre Visitenkarte abgegeben haben und alte Hasen, die fĂŒr Aha-Erlebnisse sorgten. Bei den Clubmeisterschaften 2017 war alles dabei. Über die Pokale freuten sich am Ende allerdings zwei, die schon im Vorfeld ganz hoch gehandelt wurden. Sandra Maier und Sebastian Lötschert heißen die neuen Clubmeister in BrĂŒckhausen.

Zuerst lohnt jedoch ein Blick zurĂŒck. Bernhard Laube, in der Vergangenheit bereits acht mal Clubmeister, sorgte schon am Freitag fĂŒr ein echtes Highlight. Obwohl, eigentlich waren es zwei. Der 78-JĂ€hrige, gemeinsam mit Yannick Budde und Yannick Ludwicki auf der Runde, spielte eine 77. Zum wiederholten Male benötigte er also weniger SchlĂ€ge, als er Jahre alt ist. Wenige Wochen zuvor gelang dem Mann mit Schlapphut und Weste das auch schon. Da war es eine 74er Runde beim Herrennachmittag. Ein Eagle auf Bahn 16 war damals der Hingucker. Auch bei den Clubmeisterschaften spielte Laube wieder ein Eagle. Diesmal allerdings an Bahn 13. Und da das ein Par 3 ist, war das gleichbedeutend mit einem Ass. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, meinte Ludwicki und staunte. Mit dem Holz drei hatte Laube den Ball gespielt. „Wie bei den drei holes in one zuvor auch. Den SchlĂ€ger muss ich ja nehmen. Sonst komme ich nicht hin“, meinte Laube nur in seinem bayerichen Akzent und grinste verschmitzt. Laube wurde letztlich mit einer 80 am Samstag und einer 83 am Sonntag guter Sechster und landete bei den Senioren hinter Frank Schindelhauer auf dem 2. Rang.

Besser waren am Freitag in Runde eins nur Sebastian Lötschert und Yannick Budde. Lötschert, derzeit vielleicht der formstĂ€rkste und stabilste Spieler im Club, legte mit seiner 72er Runde den Grundstein fĂŒr den Erfolg am Sonntag. Vier Birdies, vier Bogeys und zehn Par spielte er und meinte nach der Runde: "Da war sogar noch mehr möglich." Eine 76 in Runde zwei war dann das Signal an die Konkurenz, dass sie sich in der Finalrunde schon ziemlich anstrengen muss, um noch ein Wörtchen im Titelkampf mitreden zu wollen.
Sieben SchlĂ€ge waren Frank Schindelhauer und Max Bublies, die mit Lötschert im letzten Flight des Tages auf die Runde gingen, schon hinten. Und dieser Vorsprung schmolz im Laufe der Runde kaum. Eine 78 spielten die Verfolger und teilten sich daher Rang zwei. Eine entspannte 79 reichte Lötschert zum Sieg – zum ersten Clubmeistertitel seiner Karriere.

Als Sandra Maier am Sonntag vom 18. GrĂŒn ging, sah das zunĂ€chst gar nicht entspannt aus. Es dauerte einige Minuten, ehe sie, passend zum Erfolg, auch lĂ€chelte. Der Grund fĂŒr die verspĂ€tete Feude: „Ich habe nicht gut gespielt“, meinte die neue Clubmeisterin. Eine 78 notierte Maier in der Finalrunde. Schon frĂŒh stand dennoch fest, dass sie zum zweiten Mal nach 2015 den Titel holen wĂŒrde. Ihre Verfolgerinnen mussten am Sonntag schon frĂŒh abreißen lassen und konzentrierten sich auf das Rennen um Platz zwei.
Franca Siebeneck und Leonie Wulfers machten allerdings schon mal deutlich, dass mit ihnen in den nĂ€chsten Jahren durchaus zu rechnen sein wird. Siebeneck lag in Runde eins sogar kurzzeitig in FĂŒhrung und bis zur Bahn 13 auch noch gleichauf mit Sandra Maier bei zwei ĂŒber Par. Erst auf den letzten Bahnen ging dem 13-jĂ€hrigen Talent ein wenig die Puste aus. Dennoch war die 79 ein starkes Resultat. Wulfers folgte auf Rang drei mit einer 85er Runde. An dieser Reihenfolge Ă€nderte sich auch am Schlusstag nichts mehr. Obwohl Maier mehr SchlĂ€ge liegen ließ, als ihr lieb war, sicherte sie sich locker die Clubmeisterschaft.

Die knappste Entscheidung fiel ĂŒbrigens im Rennen um den Titel Clubmeister der Seniorinnen. Einen Schlag lag Heike Budde (189) am Ende nur vor Gaby Bruchmann. Einen weiteren Schlag zurĂŒck lag auf Platz drei Barbara Remy-Hammer.

 

 

(07.08.17) Gerade ein wenig grĂ¶ĂŸer als das GrĂŒn der letzten Bahn, dafĂŒr aber direkt vor der Terrasse des Clubhauses gelegen. Einer der Teiche im Golfclub Werl. Der war somit der ideale Ort, um den Aufstieg in Form eines Bades zu feiern. Das dachten sich zumindest die Golfer aus BrĂŒckhausen und warfen ihren JĂŒngsten, Max Bublies, zur Feier der Landesliga-Meisterschaft ins Nass. Ein Bad, das Bublies sicher gerne in Kauf nahm.

Bublies war nicht nur der JĂŒngste im Team der BrĂŒckhausener, sondern auch einer der Aufsteiger der Saison. Im vergangenen Jahr noch mit einem zweistelligen Handicap unterwegs, ging er am Sonntag mit einem Handicap von 4 auf die letzte Runde der Saison. Eine riesige Steigerung. So war Bublies einer der LeistungstrĂ€ger der BrĂŒckhausener.

Die GrĂŒnde fĂŒr den Aufstieg sind jedoch vielschichtig. Die BrĂŒckhausener hatten einen starken Start in die Saison. Alle Spieler riefen ihr Potenzial ab. Mittlere 80er Runden waren schon die Ausnahme. Um vorne im Team mitmischen zu wollen, musste eine "7" vorne stehen. Platz zwei in Castrop-Rauxel und der Spieltagssieg auf eigenem Platz deuteten an, zu was das Team in der Lage ist.

Stark aus der Krise heraus

Ein schwaches Spiel in Nordkirchen und eine interne Krise, die im Anschluss aufzog, waren die Kehrseite der Medaille. Plötzlich war das Thema Abstieg wieder eines. Zumal an Spieltag vier wichtige Spieler fehlten. Die Krisensitzung zeigte allerdings Wirkung. Das Team stand zusammen, und die Ersatzleute spielten in Stahlberg gut. So war der Klassenerhalt vor dem Finale fast sicher, Platz eins sogar greifbar.

Die Tatsache, befreit aufspielen zu können, half den BrĂŒckhausenern vermutlich. Zudem bestĂŒckte KapitĂ€n Sebastian Lötschert die Flights, in denen ein BrĂŒckhausener mit einem Spieler aus Stahlberg spielte, taktisch. Patrick Lötschert und Sebastian Lötschert sorgten dann frĂŒh fĂŒr gute Ergebnisse und Vorsprung gegenĂŒber Stahlberg, dem einzigen Kontrahenten um Platz eins."Am Ende war es dann gar nicht mehr so spannend, wie erwartet", berichtete Andreas Tinkl, einer der LeistungstrĂ€ger im Team. 15 SchlĂ€ge lag BrĂŒckhausen letztlich vor Stahlberg, das nur auf Rang drei landete. "Wir waren danach trotzdem echt platt. So richtig hat mit dem Erfolg ja keiner gerechnet", so Tinkl. Eine große Aufstiegsfeier hatte das Team nicht geplant. Die wird vermutlich nachgeholt. Bis dahin hat Max Bublies seine Sachen vermutlich auch gewaschen und gebĂŒgelt.
Die BrĂŒckhausener Ergebnisse: Patrick Lötschert (74), Sebastian Lötschert (76), Thomas Neumann (77), Andreas Tinkl (80), Yannick Budde (81), Max Bublies (83), Sebastian Bischoff (83), Bjöen Bauersfeld (89)

von Lars Johann-Krone

 

 

(07.08.17) Lange haben es die Golferinnen aus BrĂŒckhausen probiert, in die Oberliga aufzusteigen. Sie scheiterten oft. Im Vorjahr haben sie den Sprung endlich geschafft. Ob es ihnen allerdings doch nicht so in der neuen Liga gefallen hat? Nach nur einem Jahr verlassen die GCB-Golferinnen die Klasse nĂ€mlich schon wieder. Und zwar nach oben gen Regionalliga.

Platz drei hĂ€tte dem Team um KapitĂ€nin Caroline Ruberg schon gereicht, um sicher in Liga drei aufzusteigen. Gute Pferde wĂŒrden so hoch springen, wie sie mĂŒssen. Die BrĂŒckhausenerinnen sprangen höher. Sie gewannen nach den Spieltagen eins und drei auch Runde fĂŒnf und sicherten sich souverĂ€n den Titel. Vier Punkte Vorsprung vor der Mannschaft aus Dortmund auf Rang zwei hatten die MĂ€dels aus Alverskirchen letztlich.

Der Platz in Fröndenberg zeigte allerdings seine ZĂ€hne. 84 SchlĂ€ge ĂŒber Par lag das GCB-Team in Addition. Das war der schlechteste Wert der Saison. Alle Mannschaften spielten aber schlechter als in den vier Runden zuvor. Die Dortmunderinnen lagen zwei SchlĂ€ge hinter BrĂŒckhausen. Auf Bottrop auf Rang drei hatte das Team gar 25 SchlĂ€ge Vorsprung. Spannung kam also nicht mehr auf.

Aufstieg nicht nur getrÀumt

Dennoch mussten sich die BrĂŒckhausenerinnen ab und an immer noch mal zwicken, um zu testen, ob der Aufstieg nun Wirklichkeit war. Das Ergebnis war aber immer dasselbe. Der Aufstieg war real. Als Ruberg nach der Runde im Club eine kurze Rede halten sollte, musste sie dann erst nach Worten ringen. "Ich war immer noch total geflasht", so Ruberg.

Die Analyse wenig spĂ€ter ging ihr dann schon leichter von der Hand: "Wir haben es in dieser Saison einfach immer wieder geschafft, etwas schwĂ€chere Runden aufzufangen. Außerdem haben alle oft in der NĂ€he ihres Handicaps gespielt." Allen voran Sandra Maier sorgte immer wieder fĂŒr starke Runden, die ihrem Team ein Polster gaben. Dahinter brachte auch Leonie Wulfers gute Runden ins Clubhaus.

In der Regionalliga, immerhin der dritten Ebene der Deutschen Golf Liga, kommen im nĂ€chsten Jahr schwere Aufgaben auf die BrĂŒckhausenerinnen zu. "Wir wĂŒrden uns natĂŒrlich freuen, wenn wir VerstĂ€rkungen bekommen wĂŒrden, aber wir gehen nicht aktiv auf die Suche", so Ruberg.
Die BrĂŒckhausener Ergebnisse: Sandra Maier (74), Leonie Wulfers (77), Marina Luig (92), Stephanie Jansen (98), Heike Budde (98), Franca Siebeneck (98)

von Lars Johann-Krone

 

 

Friseurtermine kann man planen. Termine fĂŒr Pflegemaßnahmen eines Golfplatzes kann man auch planen. Ob dann bei der Umsetzung des Planes alles klappt, ist unsicher. Im Greenkeeping des GCB hat es diesmal wieder geklappt.


Einmal Löchern bitte.

Die BelĂŒftung, das sogenannte Aerifizieren, der GrĂŒns und AbschlĂ€ge mit Hohlspoons in diesem Sommer war Ă€ußerst glĂŒcklich terminiert. Alle GrĂŒns und alle AbschlĂ€ge wurden am letzten Montag bei trockenem Wetter gestachelt, am Dienstag im Regen gedĂŒngt und am Mittwoch bei Sonnenschein besandet. Drei Tage Arbeit also nur fĂŒr Aerifizieren, DĂŒngen und Sanden bei optimalen Ă€ußeren Bedingungen! Am Montag, also nur 7 Tage nach dem Beginn der Arbeiten war die Terrasse des Clubs gefĂŒllt mit zufriedenen Migliedern und GĂ€sten: "Die GrĂŒns rollen schon wieder richtig gut!".

Einmal Schneiden bitte.

Schneiden ist im Greenkeeping ja wirklich nichts besonderes. Diesmal jedoch war in der Woche nach dem Aerifizieren auf einigen Fairways eine besondere Maschine, eine sogenannte Schlitzdrille, im Schneideinssatz, die den Boden aufschnitt. Diese Schlitzdrille ist eigentlich ein NachsaatgerĂ€t, das mit einem Abstand von 7,5 cm Schlitze von 6 cm Tiefe in den Boden schneidet und ĂŒblicherweise gleichzeitig Saatgut in die enstandenen Schlitze fĂŒllt.
Diese Schlitzdrille hat auf unseren Fairways aber keinen Rasensamen eingebracht, sondern DĂŒnger.  Mit der Schlitzung, also einer BelĂŒftung und der gleichzeitigen TiefendĂŒngung einiger Fairways hoffen wir, die SchĂ€den durch Engerlinge und Engerlinge jagende Rabenvögel einzugrenzen.
Die Rabenvögel haben in diesem Jahr bei ihrer Suche nach Engerlingen im Boden erheblichen und großflĂ€chigen Schaden, vor allem auf der Bahn 16, angerichtet. Als Folge dieser SchĂ€den haben wir mehrmals nachgesĂ€ht, letztlich aber keine andere Wahl gehabt, als die MĂ€hgrenzen auf der Bahn 16 zu verschieben und die Schadstellen in das Semirough zu verlegen. Das Fairway fĂ€ngt daher seit einigen Monaten ca. 30m spĂ€ter an. Wenn die SchlitzdĂŒngung Erfolg hat, können wir die MĂ€hgrenzen wieder zurĂŒckverlegen.

Einmal Harken bitte.

Mit einmal Harken ist es nicht getan. Einhundert Mal im Jahr werden unsere Bunker geharkt. Seit Anfang Juli macht das nun unsere neue Bunkerharke. Der neue Sand Pro ersetzte die 14 Jahre alte Maschine und liefert ein deutlich besseres, gleichmĂ€ĂŸigeres Ergebnis beim Harken der Bunker. Gleichzeitig mit der Neuanschaffung der dieselgetriebenen Bunkerharke wurde die abschließende Pflege der höheren BunkerrĂ€nder durch die Greenkeeper verĂ€ndert. Das Greenkeeping versucht nun den Sand der BunkerrĂ€nder hĂ€rter zu bekommen, um SteckschĂŒsse in den BunkerwĂ€nden zu reduzieren. Die BunkerrĂ€nder werden bei der abschließenden Routinepflege der Bunker per Hand nun nicht mehr mit den Zinken der Bunkerharke gelockert, sondern nur noch mit der RĂŒckseite der Harke glattgestrichen.

Eine Bitte.

Zum Abschluß eine Bitte, ein Hinweis eigentlich auf golferische SelbstverstĂ€ndlichkeiten:   
Greifen Sie selber zur Harke und harken Sie den Bunker, nachdem Sie ihren Ball im Bunker gespielt haben. Und bitte reparieren Sie Ihre Pitchmarken auf den GrĂŒns und legen Sie bitte auch Ihre Divots auf den Fairways zurĂŒck.

Ihr Platzwart